Nach Haftentlassung: 70-Jährige stirbt nach psychischem Druck durch Polizeischikanen

Xu Yupan, eine Bewohnerin der Stadt Jiaozuo, Provinz Henan ist am 17. Oktober 2018 gestorben. Sie starb im Alter von 70 Jahren beim Doppel Neun Festival, einem traditionellen chinesischen Feiertag, an dem ältere Menschen verehrt werden. 

Im Jahr 2007 hatte Xu begonnen, Falun Dafa zu praktizieren. Dadurch konnte sie sich von schweren Krankheiten erholen.

2015 erstattete Xu, wie Tausende anderer Praktizierender, Strafanzeige gegen den ehemaligen Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Chinas, Jiang Zemin. Jiang hatte 1999 den Befehl zur Verfolgung von Falun Dafa gegeben. Wegen der Anzeige wurde Xu am 3. Dezember 2015 verhaftet und 2016 zu drei Jahren Haft verurteilt.

Die Wärter im Frauengefängnis Xinxiang folterten Xu und unterzogen sie einer intensiven Gehirnwäsche. Damit wollten sie sie zwingen, Falun Dafa aufzugeben.

Ein Jahr später wurde bei Xu Krebs diagnostiziert und man ließ sie für eine medizinische Behandlung frei. Ihre Familie hatte sich schon auf ihre Beerdigung vorbereitet, aber Xu erholte sich in nur einem Monat, als sie wieder regelmäßig die Falun-Dafa-Übungen machte.

Als die Polizei von ihrer Genesung erfuhr, schikanierte sie sie häufig und zwang sie, sich jeden Tag auf der örtlichen Polizeistation zu melden. Wann immer sie hinausging, um Lebensmittel einzukaufen, folgten ihr Polizisten. Xu hatte große Angst und jede Nacht Alpträume. Der enorme psychische Druck beeinträchtigte ihre Gesundheit so sehr, dass sie am 17. Oktober 2018 verstarb.

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