Europäische Falun-Dafa-Konferenz: "Den Weg meiner Kultivierung schätzen"

Ich grüße den geschätzten Meister! Ich grüße die Mitpraktizierenden!

Das Fa erhalten

Mein Name ist Raimonds; ich bin 25 Jahre alt und komme aus Riga, Lettland. Ich erhielt das Buch Zhuan Falun Ende 2014, als ich in einer Buchhandlung Bücher durchstöberte.

Solange ich mich erinnern kann, war ich sehr an Meditation, Übungen, Spiritualität und Selbstkultivierung interessiert. Und bevor ich mit dem Lernen von Falun Dafa anfing, habe ich noch andere Dinge praktiziert und versucht zu verstehen, worum es bei der Meditation und diesem Universum geht. Und irgendwann verstand ich, dass ich einen Meister brauche, der mich führt, mich lehrt. Als ich diesen Gedanken zum ersten Mal hatte, begann ich, im Internet zu surfen und ging an verschiedene Orte, um andere Praktiken zu lernen, aber tief im Inneren wusste ich, dass diese anderen Praktiken nicht gut waren, also hörte ich damit auf. Mein Wunsch, mich zu kultivieren, war blieb jedoch sehr stark.

Ich war immer sehr streng mit mir selbst und deshalb habe ich viele Dinge selbst gelernt. Ich fand es immer gut, mir Dinge selbst beizubringen. Aber bei Meditation und Kultivierung spürte ich, dass ich einen Meister brauchte. Ich glaube, Meister Li sah meinen Herzenswunsch und arrangierte alles für mich. Es ist genau so, wie er es im Zhuan Falun sagte:

„Er will sich kultivieren, deshalb ist dieser von ihm ausgesendete Gedanke am wertvollsten. Im Buddhismus wird von der Buddha-Natur gesprochen; sobald die Buddha-Natur erscheint, können ihm die Erleuchteten helfen.“ (Zitatende)

Deshalb glaube ich, dass sich der Meister schon vor meiner Zeit als Praktizierender um mich gekümmert hat. Eines Tages, als ich durch die Altstadt ging, sah ich Falun-Dafa-Praktizierende, die die Sitzmeditation machten. Ich war sehr interessiert und schockiert zugleich, weil eine ältere Frau mit Leichtigkeit im Lotussitz saß. Es schockte mich, weil ich, als junger Mann, nicht einmal meine Beine nicht so überkreuzen kann. Ein Praktizierender gab mir eine Broschüre. Ich nahm sie mit und las sie.

Zuerst schenkte ich der Broschüre nicht viel Aufmerksamkeit, aber es war schon etwas Wertvolles für mich. Eines Tages ging ich in eine Buchhandlung und verbrachte dort viel Zeit damit, verschiedene Bücher durchzusehen. Aber am Ende interessierte mich nur ein Buch, es war ein Buch mit goldenem Einband – das Zhuan Falun (das Hauptwerk des Falun Dafa). In diesem Moment vergaß ich all die anderen Bücher und kaufte dieses. Ich ging nach Hause und fing an, es zu lesen, und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich dieses Buch schon einmal gesehen hatte – und das stimmte. Ich suchte meine Sachen und fand die Broschüre über Falun Dafa, die ich vorher erhalten hatte. Ich war aufgeregt, als ich sah, dass es in diesem Buch um genau diese Praxis ging. Ohne zu zögern suchte ich online nach Falun Dafa und begann, die Übungen zu lernen. Ich wusste, dass ich gefunden hatte, wonach ich suchte. Das Buch erklärte mir alles. Ich fand es sehr wertvoll. Seitdem habe ich es nicht mehr weggelegt und kultiviere mich.

Diese Gelegenheit zur Kultivierung zu schätzen wissen

Seit Beginn meiner Kultivierung habe ich mir geschworen, dass ich mich bis zum Ende kultivieren werde, bis ich zur Vollendung komme. So begann ich, das Buch mehr und mehr zu lesen und auch alle anderen Vorträge und Schriften von Meister Li Hongzhi zu lesen. Und ich begann auch, das Zhuan Falun auswendig zu lernen. Ich entwickelte den Wunsch, Chinesisch zu lernen und das Fa (Gebot) im Original zu verstehen. Seitdem lerne ich die chinesische Grammatik, Schriftzeichen und die Sprache selbst. Jetzt kann ich viele der chinesischen Schriftzeichen erkennen und ihre Grammatik verstehen und das Hauptbuch Zhuan Falun auf Chinesisch lesen, wenn auch noch nicht alles. Ich habe auch begonnen, das Zhuan Falun mit Pinsel und Tinte abzuschreiben. Durch diese Erfahrungen habe ich gespürt, wie großartig das Fa und die chinesische Sprache sind.

Wenn ich zum Beispiel mit Hilfe von Kalligraphie den Haupttext von Hand schreibe, fühle ich mich immer leicht, gelassen und sehr friedlich, und nach dieser Konzentration wirkt mein ganzer Körper so entspannt, und mein Geist ist voller Schriftzeichen und angefüllt von dem Gebot.

Um ein tieferes Verständnis von Selbstkultivierung und traditioneller Kultur zu bekommen, habe ich auch alle alten Kultivierungsgeschichten auf Clearwisdom.net und Mighui.org gelesen. Es hat mir sehr geholfen, das Zhuan Falun besser zu verstehen und wie heilig und ernsthaft die Kultivierung ist. Ich glaube wirklich, dass ich diese beispiellose Gelegenheit zur Kultivierung im Großen Fa des Universums schätzen muss.

Durch das Lesen aller Schriften des Meisters hatte ich das Gefühl, dass meine Weisheit wuchs und ich alles über das Leben und den Sinn, hierher zu kommen, verstand. Ich empfand diese Praktik als sehr wertvoll und war entschlossen einem hohen moralischen Maßstab zu folgen. Natürlich ist die Kultivierung nicht einfach und nicht etwas, was man am Anfang völlig begreifen kann, ich glaube, es braucht einen Prozess des tiefen Hinterfragens und Denkens, um die tieferen Prinzipien zu verstehen. Und wie ich es verstanden habe, ist die Kultivierung nichts Formales und Oberflächliches. Man muss die Prinzipien, die man verstanden hat, in die Praxis umsetzen, sich von Eigensinn befreien und leiden, und ich glaube, das ist der schwierigste Teil.

Als ich verschiedene Texte des Meisters las und auswendig lernte, verstand ich, wie ich mich zu verhalten hatte. Aber der wirklich schwierige Teil kam, als ich diesen Prinzipien in meinem täglichen Leben folgen wollte und mich inmitten verschiedener Herausforderungen kultivieren, wie ein Praktizierender handeln und nach innen schauen musste.

Zum Beispiel wusste ich am Anfang nicht, wie ich es schaffen konnte alle Situationen oder Schwierigkeiten auf mich selbst zu beziehen. Also, die Gründe für verschiedenste Zustände erst einmal bei mir zu suchen. Ich fand immer Fehler bei anderen, besonders in unserer lokalen Fa-Lerngruppe. Meine Aufmerksamkeit galt anderen, und ich sah oft Mängel bei anderen Menschen und dachte darüber nach, wie sie falsch handelten. Dadurch war mein Herz voller Groll, Abneigung und Arroganz. Meine Aufmerksamkeit galt der Außenwelt.

Einmal nach dem Fa-Lernen tauschten sich die Praktizierenden untereinander aus und hatten einen Konflikt, viele emotionale Dinge kamen zum Vorschein. Ich verstand, dass ich bei mir selbst schauen musste, aber nicht wusste, wonach ich suchen sollte. Ich fing an, das Fa zu lesen und achtete nicht auf ihre Streitigkeiten. Aber hinter all dem verbarg sich der Gedanke der Abneigung und der Schuldzuweisung, dass sie nicht wussten, was Kultivierung ist. Der Gedanke „ich bin besser als andere“ versteckte sich hinter all dem.

Indem ich das Fa lernte, über meine Gedanken reflektierte und sie aufschrieb, verstand ich, dass es kein Zufall war. Alle diese Situationen zeigten meine Eigensinne und falschen Gedanken auf. Sie geschahen, damit ich meinen Egoismus und meine Selbstgerechtigkeit sehen konnte.

Der Meister sagt im Zhuan Falun:

„Mancher misst sich an den bereits verfallenen moralischen Normen und meint, dass er besser sei als andere, denn die Maßstäbe haben sich bereits geändert.“ (Zitatende)

Als ich erkannte, dass ich meine Aufmerksamkeit nach außen und nicht nach innen richtete, sah ich diese Arroganz in mir und begann, darauf zu achten. Ich beschloss, härter an meiner inneren Einstellung zu arbeiten und nur bei mir selbst Mängel zu suchen, nicht bei anderen. Infolgedessen erhöhte sich meine Xinxing (geistige Natur). Ich finde jetzt keine Mängel mehr bei den anderen, und wenn doch, dann überlege ich und schaue nach innen und versuche, andere aus ihrer Perspektive heraus zu verstehen. Mein Herz wurde weiter und ich hatte keine negativen Gedanken mehr über die Mängel anderer Menschen, obwohl es nicht immer einfach war, die Gedanken, andere zu beschuldigen, loszulassen.

Dennoch kann ich mich nicht immer als Praktizierenden betrachten und immer nach innen schauen und meine Eigensinne beseitigen. Manchmal ist es sehr schmerzhaft. Zum Beispiel, wenn ich arbeite und jemand etwas tut, was mich irritiert. Dann weiß ich, dass ich nicht wütend und verärgert sein darf, aber in den meisten Fällen nehme ich es mir zu Herzen und lass es mich kontrollieren. Jetzt habe ich verstanden, dass diese Dinge nicht ich sind – und genau diese Eigensinne sind es, von denen der Meister möchte, dass ich sie beseitige, Dinge wie Wut, Ungeduld und sich aufregen. Also versuche ich wirklich jeden Tag, sie nicht an mich heranzulassen und zu beseitigen und Raum für Barmherzigkeit zu schaffen.

Einmal sprach ich mit meiner Freundin und sie fing an, Dinge zu sagen, die mich wirklich irritierten und wütend machten. Aber in diesem Moment erinnerte ich mich, dass ich ein Dafa-Praktizierender bin und mich an höhere Maßstäbe halten sollte. Und obwohl ich das Gefühl hatte, dass das Fass gleich überlaufen würde, folgte ich diesen Gefühlen nicht und verhielt mich stattdessen freundlich, um mit der Situation umgehen zu können. Dadurch gab es keine Konflikte und alles blieb normal. In diesem Moment wurde mir klar, dass ich mich immer an hohe Maßstäbe halten muss und nicht zulassen darf, dass Gedankenkarma und Eigensinne mich kontrollieren.

Der Meister sagt:

„Mancher hat kein starkes Hauptbewusstsein, er folgt dem Gedankenkarma und tut Schlechtes, dann ist er ruiniert und fällt herunter. Aber die meisten können es mit ihren starken subjektiven Gedanken (einem starken Hauptbewusstsein) verdrängen und ihm entgegenwirken. Das bedeutet, dass dieser Mensch zu erlösen ist und Gutes von Schlechtem unterscheiden kann.“ (Zitatende)

Jetzt verstehe ich, dass jeder Aspekt meines Lebens Teil meiner Kultivierung ist, und das schließt ein, wie ich mich zu Hause oder bei der Arbeit verhalte. Dass ich in jeder Situation das Verhalten eines Dafa-Schülers annehmen muss. Zum Beispiel ließ ich meine Mutter alle Hausarbeiten erledigen. Und ich habe nicht viel darüber nachgedacht, aber jetzt putze ich bedingungslos das Haus, wische die Fußböden und wasche das Geschirr ab. Meine Mutter hat mich nicht darum gebeten, eines Tages wachte ich einfach auf und fand, dass ich es tun musste. Aber ich habe immer noch das Gefühl, dass ich sehr weit vom Maßstab eines Praktizierenden entfernt bin. Ich bin immer noch ziemlich egoistisch. Aber dennoch werde ich mein Bestes tun, um diese schlechten Dinge und Substanzen wegzukultivieren, um zu meinem ursprünglichen wahren Selbst zurückzukehren.

Die wahren Umstände mit Barmherzigkeit erklären

Nachdem ich die Lehre des Meisters studiert hatte, verstand ich, wie wichtig es ist, die wahren Umstände über die Verfolgung von Falun Gong in China zu erklären. So begann ich aktiv an allen lokalen Info-Aktivitäten teilzunehmen und lernte auch mehr über die Verfolgung und die Kommunistische Partei Chinas.

Ich verstand, dass ich Barmherzigkeit verkörpern muss, während ich helfe, und dass nur sie die Herzen der Menschen öffnen kann. Vor öffentlichen Veranstaltungen lernte ich die wahren Fakten von der Minghui-Website und auch von Videos zur Erklärung der wahren Umstände, um zu verstehen, was ich den Leuten sagen sollte und um meine Geschichte mit Tatsachen zu untermauern.

Zu Beginn des Winters 2016/2017 organisierten Falun-Dafa-Praktizierende öffentliche Veranstaltungen, um die Fakten über die Verfolgung und die Wahrheit über Jiang Zemin offen zu legen. Obwohl ich an den Veranstaltungen teilnahm und mit den Leuten sprach, nahm ich nicht von Anfang bis Ende aktiv an diesen Veranstaltungen teil und ging, wann es mir gefiel, und nahm es nicht so ernst. Auf diesen falschen Zustand wies mich eine Praktizierende hin. Und das war wirklich so, wie sie sagte, ich schaute nach innen und sah diesen falschen Zustand. Ich schaffte es, ihn zu eliminieren und der Sache mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Deshalb habe ich mich entschlossen, fleißiger zu sein und aktiv an allen Veranstaltungen teilzunehmen und sie sogar mit zu organisieren. Als ich zum Beispiel die Veranstaltung „Stellt Jiang Zemin vor Gericht“ mitorganisiert habe, wurde ich fleißiger, verkörperte Barmherzigkeit und hatte während der Veranstaltungen immer aufrichtige Gedanken. Gedanken wie: „Mein barmherziges Energiefeld kann alle falschen Zustände korrigieren“, „Ich verkörpere Barmherzigkeit“, „Menschen mit Schicksalsverbindung werden nacheinander kommen und ihre Wahl treffen“.

Oft rezitierte ich das Gedicht des Meisters „Das Fa berichtigt das Universum“:

„Barmherzigkeit lässt Frühling zwischen Himmel und Erde werden. Aufrichtige Gedanken erretten Menschen in der Welt.“ (Zitatende)

In Momenten, in denen ich nicht mit Menschen spreche, sende ich aufrichtige Gedanken aus oder halte meine Gedanken rein, und deshalb können mir keine negativen Gedanken in den Sinn kommen. Wenn ich wirklich in diesem Zustand bin, fühle ich, dass mein Energiefeld alle unnormalen Zustände korrigieren kann und mir Weisheit gibt, während ich die wahren Umstände erkläre.

Zum Beispiel eilte ein Mann an unserer Veranstaltung vorbei, ich begrüßte ihn blieb innerlich aufrichtig und mitfühlend und erklärte ihm die Fakten. Zuerst schien der Mann verärgert, aber dann öffnete er die Petition und unterschrieb sie. Ähnlich verhielt es sich mit einer Frau, die mit ihren Hunden spazieren ging. Zuerst wollte sie nicht zuhören, aber dann entspannte sie sich und fragte: „Was kann man tun?“ Ich sagte: „Wenn man gleichgültig bleibt und nichts tut, wird sich nichts ändern.“ Die Frau unterzeichnete die Petition und wünschte uns viel Glück. Ich glaube, Barmherzigkeit öffnete ihr Herz und ihr wahres Selbst kam heraus.

Ich habe fast allen meinen Freunden und Kollegen die wahren Umstände über Falun Dafa erklärt. Wenn ich mit Menschen spreche, versuche ich immer, so zu sprechen, als wären sie meine besten Freunde. Ich begrüße sie höflich und rede mit ihnen, als wären wir uns nahe. Oft öffnet das ihr Herz, und sie hören aufmerksam zu.

Einmal, während ich arbeitete, kam am Ende meiner Schicht eine Touristengruppe von 8-10 Personen in unser Café. Ich dachte: „Es ist eine große schicksalhafte Gelegenheit, ich muss ihnen die Wahrheit über Jiang Zemin und die Verfolgung erklären“. Zuerst wusste ich nicht, wie ich das Gespräch beginnen sollte und hatte ein wenig Angst, aber dann durchbrach ich dies, brachte das Thema zur Sprache und fragte sie, ob sie von Falun Dafa und der Verfolgung wüssten. Ich sprach freundlich mit ihnen und so als spräche ich mit einem engen Freund. Sie alle hörten aufmerksam zu, danach bot ich ihnen an, die Petition zu unterschreiben, und sie alle unterschrieben. Während ich mich mit ihnen unterhielt und meine Angst, mit Menschen zu sprechen, überwand, fühlte ich, wie mein Körper ganz leicht wurde.

Ich werde versuchen, jeden Schritt auf meinem Weg besser zu machen und meinen Willen zu stählen. Ich werde mich den Eigenschaften des Universums angleichen und dem Meister in der Zeit der Fa-Berichtigung helfen.

Ich danke dem barmherzigen Meister!

Ich danke meinen Mitpraktizierenden!

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