Frau aus Heilongjiang auf der schwarzen Liste – nach Polizeikontrolle inhaftiert

Aufgrund der Verfolgung von Falun Dafa in China sind viele Praktizierende von den Behörden auf die schwarze Liste gesetzt worden. Dadurch sind sie bei polizeilicher Überwachung und Kontrollen in Gefahr, leicht entdeckt zu werden.

Frau Fan Yanli aus dem Bezirk Bin in der Provinz Heilongjiang wollte am 12. Oktober 2018 nach Peking fahren, um ihre beiden Söhne zu besuchen. Nachdem ihr Ausweis am Bahnhof in der Stadt Harbin kontrolliert worden war, wurde sie angehalten. Der Ausweis wies sie als Falun-Dafa-Praktizierende aus.

Die Bahnhofspolizei informierte ihre Kollegen auf der Polizeistation Pingfang im Bezirk Bin, die das Handy von Frau Fan und andere beschlagnahmte persönliche Gegenstände abholten. Als ihre Familienmitglieder benachrichtigt wurden, das Handy abzuholen, sagte Dong Yun, stellvertretender Polizeichef, dass Frau Fan in einem Untersuchungsgefängnis in der Nähe des Flughafens Harbin festgehalten werde.

Die Familie wusste, dass es in der Nähe des Flughafens überhaupt kein Gefängnis gab, und drängte Dong, ihren genauen Aufenthaltsort bekannt zu geben. Er sagte dann, dass Frau Fan zu 15 Tagen Haft im Untersuchungsgefängnis Yaziquan in der Stadt Harbin verurteilt worden sei und dass seine Beamten sie am 28. Oktober nach Bin zurückbringen würden.

Die familiäre Situation

Frau Fan wurde mit 32 Jahren verwitwet. Sie hat ihre beiden Söhne selbst erzogen und sich auch um ihre Schwiegereltern gekümmert. Ihr Schwiegervater ist erst letzten Monat verstorben. Ihre Verhaftung hat ihrer Schwiegermutter einen weiteren Schlag versetzt.

Verantwortliche Personen:

Zhao Yingchen: Direktor der Polizeistation Pingfang, +86-13903669768

Dong Yan: stellvertretender Direktor der Polizeistation Pingfang, +86-1868686813377

 

Chinesische Version

 

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