Falun-Gong-Aktivitäten in Dänemark und der Schweiz

Falun-Gong-Praktizierende in Dänemark nahmen Ende August an einem Kulturfestival teil, um die spirituelle und meditative Praxis der Öffentlichkeit vorzustellen. Unterdessen informierten andere Praktizierende in der Schweiz chinesische Touristen über die Verfolgung von Falun Gong in ihrem Heimatland.

Falun Dafa in Kopenhagen vorstellen

Das jährliche Kopenhagener Kulturfestival (Kulturhavn Festivel 2018) in der dänischen Hauptstadt fand vom 25. bis 28. August 2018 in fünf Bezirken und fünf Festivalzentren des Kopenhagener Seehafens statt.

Insgesamt nahmen 1.500 Freiwillige aus 150 Gruppen und Organisationen an der dreitägigen Veranstaltung teil. Das farbenfrohe Fest zog Bewohner aus Kopenhagen und den umliegenden Städten an. Falun-Gong-Praktizierende stellten die Meditationspraxis ebenfalls auf der Veranstaltung vor und das wurde von den Besuchern gut angenommen.

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Übungsdemonstration auf der Bühne des Kulturhavn Festivel 2018.

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Die Besucher sehen sich die Übungsdemonstration an.

Am Nachmittag des 26. August waren die Praktizierenden eingeladen, die Falun-Gong-Übungen auf der Bühne vorzuführen. Fünf Praktizierende zeigten die fünf Übungssätze mit der schönen und beruhigenden Übungsmusik. Michael stellte jede der Übungen vor und erzählte dem Publikum von der weltweiten Verbreitung von Falun Dafa in den letzten 20 Jahren. Die Einführung zog die Aufmerksamkeit vieler Menschen auf sich.

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Juan (rechts) erlernt die Übungen von Falun Dafa.

Juan lebt in der Nähe des Hafens. Sie kam am Wochenende zum Kulturfestival und wurde von der wohltuenden Musik der Praxis angezogen. Ein Praktizierender begrüßte sie freundlich und unterhielt sich mit ihr über Falun Dafa, die gute Wirkung auf den Körper und den Geist, als auch über die Unterdrückung in China.

Ein anderer Praktizierender überreichte ihr einen Flyer über einen Film, in dem über die staatlich organisierte Tötung von Falun-Gong-Praktizierenden zum Zwecke der Organentnahme in China. Sie war schockiert über das Verbrechen. „So schrecklich! Ich kann diesen Film einfach nicht sehen ...“

Als sie erfuhr, dass die Tötung zur Gewinnung von Organen immer noch in großem Ausmaß, durch die Regierung initiiert, stattfindet, war sie voll neuer Motivation. „Es gibt immer noch so viele Menschen, die vor der Gefahr stehen, geschlachtet zu werden. Ich muss diesen Film sehen, die Fakten erfahren und dann sehen, was ich tun kann, um diese Verfolgung zu stoppen.“

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Touristen lernen die Übungen.

Ein junger Austauschschüler aus Köln kam am Falun-Dafa-Stand vorbei und schaute sich die Übungen an. Er erzählte einem Praktizierenden, dass ihm die Übungsmusik und die Handbewegungen sehr gefielen.

Vier Praktizierende, die gerade die Übungen zeigten, waren einheimische Dänen. Er sagte: „Es scheint, dass die Dänen diese Praxis sehr mögen. Sie sind so ruhig und friedlich beim Meditieren.“

Er fragte: „Was ist der Unterschied zu Yoga und anderen Formen der Fitness?“ Ein Praktizierender antwortete: „Falun Gong kann den Menschen nicht nur helfen, die Gesundheit zu verbessern, sondern auch die Moral zu erhöhen. Die Praktizierenden lassen sich in ihrem täglichen Leben von den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht leiten.“

„Viele Menschen haben körperlich und geistig davon profitiert, Falun Gong zu praktizieren. Bei Konflikten und Problemen macht man nicht den anderen verantwortlich, vielmehr würde man zuerst überlegen, was man selber falsch gemacht hat.“

Der Schüler wollte Falun Gong seinen Eltern und Freunden vorstellen. Er plante auch, Falun-Gong-Bücher online zu lesen und nach seiner Rückkehr nach Deutschland eine Übungsstätte in seiner Heimatstadt zu finden.

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Eine chinesische Mutter und ihre Tochter hören einr Praktizierenden zu, wie sie über Falun Gong erzählt

Chinesische Touristen in der Schweiz erreichen

Der August ist der Höhepunkt der Reisezeit für chinesische Touristen in Luzern in der Schweiz. An diesem malerischen Ort verteilte die Praktizierende Pan Informationen über Falun Gong und die Verfolgung in China an Gruppen chinesischer Touristen. Sie berichtete von der Misshandlung und Folter von Praktizierenden durch das chinesische Regime und riet ihnen, aus der Kommunistischen Partei Chinas auszutreten.

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Pan spricht mit chinesischen Touristen in Luzern, Schweiz

Eine Gruppe von Touristen setzte sich hin, um Pause zu machen. Einer von ihnen zeigte auf einen Mann und sagte zu Pan: „Er ist der Parteisekretär unserer Einheit. Kannst du ihn überreden, seine Mitgliedschaft in der Partei zu beenden?“

Pan sagte: „Na gut. Als Parteisekretär haben Sie mehr Einsichten und sollten die Führung übernehmen, um die Partei zu verlassen.“ Dann sprach sie über die von der KPCh begangenen Verbrechen und erklärte, warum Menschen sich daran nicht beteiligen sollten. „Ich verstehe, was sie mir damit sagen wollen!“ Pan fragte ihn, ob er bereit sei, die Partei zu verlassen. Er nickte und sagte mit einem Lächeln „Ja!“

Dem Vorbild des Sekretärs folgend sind andere chinesische Touristen in der Gruppe auch aus der Partei ausgetreten.


Englische Version

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