Brutale Schläge im Gefängnis – Rippenbruch bei Frau aus Henan

Eine Frau, die Haftaussetzung zur medizinischen Behandlung erhalten hatte, wurde innerhalb kurzer Zeit wieder in Gewahrsam genommen, obwohl sie sich noch von einer Operation erholte. Was sie im Gefängnis erwartete, waren brutale Schläge. Fünf ihrer Rippen wurden gebrochen, aber ein Gefängnisarzt ignorierte ihre Verletzungen und weigerte sich, sie medizinisch zu versorgen.

Frau Ke Fanghua, eine 74-jährige Bewohnerin der Stadt Shangcheng, wurde 2014 verhaftet, weil sie nicht auf Falun Gong verzichtete. Sie wurde zu vier Jahren Haft verurteilt und im  Frauengefängnis der Stadt Xinxiang inhaftiert.

Frau Ke wurde geschlagen, wodurch eine ihrer Wunden zu eitern begann. Das Gefängnis weigerte sich, ihr medizinische Hilfe zu gewähren. Die Infektion verschlimmerte sich und verursachte bis 2016 ein großes Loch in einer ihrer Brüste. Erst dann hat sie das Gefängnis zur medizinischen Behandlung freigelassen.

Schließlich im Sommer 2017 mußte Frau Ke die Brust operativ entfernen lassen. Die örtliche Polizei schikanierte sie weiterhin zu Hause und nahm sie am 7. November 2017 wieder in Gewahrsam, während sie sich noch von der Operation erholte. Sie brachten sie am 18. Januar 2018 in dasselbe Gefängnis zurück.

Weil Frau Ke an ihrem Glauben festhielt, wurde sie in Einzelhaft genommen, wo sie zwei Tage lang von fünf Häftlingen geschlagen wurde. Sie erlitt fünf gebrochene Rippen, aber ein Gefängnisarzt tat ihre Verletzungen als nichtig ab und behandelte sie nicht.


Chinesische Version

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