Falun Dafa entdecken
 

Falun Dafa entdecken

Beitrag zum Welt Falun Dafa Tag
 

Ich bin ein amerikanischer Falun-Dafa-Praktizierender. Ich möchte berichten, wie ich zu Falun Dafa kam und mich dann kultivierte.

Gegen Ende 2014 suchte ich eine Meditationspraktik, die mir helfen könnte, mich wieder mit meinem „höheren Selbst“ zu verbinden. Ich wurde viele Jahre lang in Japan aufgezogen und wusste, was im Osten mit Kultivierung gemeint ist, obwohl ich einen anderen ethnischen Hintergrund hatte. Ich suchte dann nach esoterischen, buddhistischen und taoistischen Lehren. Um eine unverfälschte Lehre ausfindig zu machen, müsse ich nach einer sehr alten Praktik suchen – so hatte ich gelesen. Bei meiner Suche in Buchläden erlebte ich viele Enttäuschungen. Schließlich googelte ich im Internet nach alten Praktiken und nach „historischem chinesischem Taoismus“ und da erschien die Falun-Dafa-Webseite.

Augenblicklich war ich zu ihr hingezogen. Zunächst las ich die jüngsten Schriften des Vorjahres 2013. Die Sprache war ernst und feierlich und ich erkannte, dass ich Vieles, um was es da ging, verpasst hatte und so griff ich auf das Originalbuch Zhuan Falun von Li Hongzhi zurück.

In nur zwei Tagen las ich das Buch ganz durch und war überrascht und begeistert. Es beantwortete mir so viele Fragen, die ich über das Leben hatte.

Ich wurde in einen westlichen Kult hineingeboren und aufgezogen. Wie alle Kulte war er in seinem Glauben und seinen Praktiken sehr kommunistisch. Mit 13 rebellierte ich innerlich dagegen und mit 20 trennte ich mich von ihm. Ich war total verbittert und misstrauisch und traute keiner Religion oder Menschen mehr. Dann mied ich 20 Jahre lang alle spirituellen und religiösen Dinge oder irgendwelche gruppenähnliche Veranstaltungen.

Mir war jedoch klar, dass Leben mehr ist, als man an der Oberfläche sieht und dass das Leben eine tiefere Bedeutung hat. So machte ich mich auf die Suche nach dieser „tieferen Bedeutung“. Schließlich schaute ich nach der Kultivierung im Osten, weil sie sich auf das Individuum konzentriert und es sehr um eigene Veränderung und Erleuchtung geht. Das machte Sinn, weil ich wusste, dass keine Gruppe oder äußere Sache das Innere eines Menschen wirklich verändern kann.

Ich bin nicht jemand, der etwas glaubt, ohne es vorher sorgfältig untersucht zu haben. Aber als ich das Zhuan Falun las, konnte ich dessen Wahrheit auf Anhieb nicht leugnen. Es sprach direkt mein Herz an. Sofort begann ich zu praktizieren und erlebte viele Dinge, die der Meister in dem Buch erwähnte, wie zum Beispiel zu spüren, wie mein Körper gereinigt wird und sich das Falun (Gebotsrad) dreht. Mein Himmelsauge öffnete sich und es geschahen viele wunderbare Dinge. Meine Mutter sah, wie sehr ich mich veränderte und fing an, mit mir zu praktizieren.

Es war für uns beide eine wunderbare Lehrzeit. Nach etwa vier Monaten bekam ich heraus, dass Falun Gong in China verfolgt wird und die Kommunistische Partei Chinas es als einen Kult bezeichnet hatte*. Mir war sofort bewusst, dass das falsch war, weil ich im Westen in einem der berüchigsten Kulte aufgewachsen war. Ich wusste alles darüber, wie ein Kult vorgeht und Menschen unterdrückt.

Ein Kult möchte dein Denken kontrollieren, deine täglichen Handlungen, dein Geld, dein Selbstwertgefühl und so weiter. Er will die absolute Kontrolle über deinen Geist und dein Handeln. Wenn er das nicht erreichen kann, versucht er dich auseinanderzunehmen und dein Selbstwertgefühl zu ruinieren. Um dich zu steuern, ruiniert er auch dein Gefühl für Moral.

Falun Dafa hingegen fordert auf, einfach ein normales Leben zu führen. Es gibt da überhaupt keine Kontrolle über dich. Falun Dafa lehrte mich nur, zu anderen gut zu sein und wenn es Probleme gibt, immer bei mir selbst nachzuschauen. Dafa lehrte mich, nicht andere ändern zu wollen, sondern einfach mich selbst zu verbessern.

Indem ich die kosmischen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Gutherzigkeit, Nachsicht beherzigte, gelang es mir, mich selbst zu beherrschen. Ich machte täglich die Übungen, die mir eine wunderbare Energie lieferten, mit der ich lebte und zu meiner täglichen Arbeit ging. Es war nicht immer leicht, diesen Prinzipien zu folgen, aber wenn ich bei Konflikten innehielt, meinen Verstand beruhigte und aufhörte zu kämpfen, konnte ich die Lösung für mein Problem sehen. Das kam durch das Beachten dieser Prinzipien.

Ich fand, ich wurde zu allen in meinem Umfeld barmherziger und meine Familie sagte, ich sei jetzt ein völlig anderer Mensch. Ich war immer die besonders „negative Person“ in jeder Gruppe, fand immer Fehler in allem. Doch nun bin ich friedlich und positiv. Meine Familie bezeichnete mich früher gerne als Miesepeter, der nie glücklich sein konnte.

Meine Geschwister waren über meine raschen Veränderungen erstaunt. Auch meine Mutter veränderte sich sehr und bemühte sich eifrig, die Beziehungen zu meinen Geschwistern wieder in Ordnung zu bringen, was meine Familie auch überraschte. Meine Mutter war wegen einer Verletzung am Rücken teilweise behindert, aber nach nur wenigen Monaten des Praktizierens konnte sie mir beim Umzug in eine andere Wohnung helfen und hob mit ihren über 60 Jahren problemlos Möbel an.

Die Schönheit von Falun Dafa ändert mich und meine Familie weiterhin und nun versteht meine ganze Familie besser, warum meine Mama und ich praktizieren. Sie sagen immer, Falun Dafa ist gut.

Ich empfehle sehr, dass Menschen sich zuerst diese Praktik anschauen, bevor sie sich anhören, was die Kommunistische Partei darüber sagt. Die Partei handelt wie ein großer Kult und trachtet nur danach, einen Menschen sein ganzes Leben lang zu steuern. Die Freiheit für Geist und Herz kommt nur, wenn man den eigenen Verstand einsetzt, um Dinge zu beurteilen und daraus seine Entscheidungen für die Zukunft trifft. Das ist Freiheit und jeder Mensch trägt sie in sich.

(Beitrag zum „Welt-Falun-Dafa-Tag 2018“ auf der Minghui-Website)

(1) Anmerkung:

Mitte der 90er Jahre war Falun Gong in China bereits hochpopulär. Schätzungen der chinesischen Regierung sprachen bis zum Jahr 1998 von 80 bis 100 Millionen Praktizierenden. Und täglich wurden es mehr.

Obwohl Falun Gong viele positive Auswirkungen auf die chinesische Gesellschaft hatte, war es bei den kommunistischen Spitzenfunktionären gefürchtet. Schließlich überstieg die Anzahl der Praktizierenden sogar die 65 Millionen Mitglieder der Partei. Das genügte, um Falun Gong als Bedrohung einzustufen.Unterdrückung war die Folge. Zwischen 1998 und 1999 begann die Polizei damit, Übungsgruppen gewaltsam aus Parks zu vertreiben. Chinas Staatsmedien machten massiv Propaganda, um Falun Gong zu diffamieren.

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