Buchpräsentation zum 25. April in Sofia

Die Falun-Gong-Praktizierenden in Bulgarien haben sich für eine unkonventionelle Art des Gedenkens an den 25. April 1999 entschieden. Sie präsentierten das Buch „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ im Greenwich Buchzentrum in Sofia. Besonderer Gast bei der Präsentation war Vera Kostadinova – die Assistentin des sechsmaligen Nobelpreisträgers für Poesie Professor Ivan Barzakov. Er entkam 1976 dem kommunistischen Regime in Bulgarien und schwamm auf seinem Weg nach Italien in rauen Gewässern.

Ein großer Teil seiner Gedichte widmet sich der Not, den Zwängen und dem Leiden während der kommunistischen Zeit in Bulgarien. Andere Gedichte zeigen postkommunistische Zeiten mit fehlender Erinnerungen, Wahrheit und Moral.

Im Rahmen der Präsentation las Vera Kostadinova drei der Gedichte, die die Besucher tief beeindruckt haben und im Laufe der Veranstaltung wurden das Wesen und der Inhalt der „Neun Kommentare“ von den drei Referenten dem Publikum vorgestellt: Maria Rjevska, Lilia Kostova und Radoslav Styanov.

Die „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ ist eine Sonderausgabe des internationalen Epoch Times Verlags. Die ursprünglich im Jahr 2004 veröffentlichten Artikel der Redaktion enthüllen Fakten, historische Dokumente und Informationen, die von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) nicht veröffentlicht werden dürfen.

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Seit 2004 in vielen Sprachen zu lesen.

Foto: Repro / Kehrein / Epoch Times Deutschland

Das Buch beleuchtet nicht nur die Natur der KPCh, sondern auch die 80 Millionen Todesfälle, die durch diese Partei verursacht wurden. Dank dieses Buches haben über 300 Millionen Chinesen ihre Mitgliedschaft bei der Partei aufgegeben. Die schriftliche Dokumentation wurde von der Asian American Journalists Association (AAJA) mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Nach der Präsentation sagte Ivan Milev, Dozent an einer deutschen Privatschule: „Vor ein paar Jahren war ich auch Fan der Idee der sozialen Gerechtigkeit und es war einfach verlockend. Später habe ich erfahren, dass die Kommunisten meinen Großvater, ein berühmter Anwalt und Mitglied des Parlaments, ins Arbeitslager Belene geschickt haben. Das ließ mich das brutale und totalitäre Kontrollsystem hinter ihrer Ideologie erkennen. Meiner Meinung nach findet diese Ideologie heute ihren Weg in die Welt in Form der Globalisierung und die Bedrohung ist nicht minder bedeutsam.“

Im Laufe der Diskussion kam das Thema Falun Gong zur Sprache. Das Publikum war schockiert, dass die KPCh derzeit weiterhin Menschen verfolgt, die den Prinzipien der Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht folgen.

Der 25. April ist denkwürdig, weil sich an diesem Tag 1999 mehr als 10.000 Anhänger der meditativ spirituellen Praxis Falun Gong auf der Straße vor dem nationalen Petitionsbüro, gegenüber von Zhongnanhai, dem Sitz der chinesischen Zentralregierung in Peking, aufhielten. In einer friedlichen Versammlung forderten sie die Freilassung der zwei Tage zuvor zu Unrecht festgenommenen 40 Falun-Gong-Anhänger in der nahe gelegenen Stadt Tianjin. Dann stimmte Premier Zhu Rongji zu, die inhaftierten Praktizierenden freizulassen und alle Demonstranten kehrten nach Hause zurück und säuberten ihren ganzen Müll von den Straßen, einschließlich der Zigarettenkippen.

Beunruhigt von dem friedlichen Protest, schrieb der damalige Führer der KPCh, Jiang Zemin, am Abend des 26. April an das Ständige Politbüro und erklärte den Protest als „schweren politischen Zwischenfall“. Nur zwei Monate später, am 20. Juli 1999, leitete sein Erlass eine bis heute andauernde brutale Verfolgung von fast 100 Millionen Falun-Gong-Anhängern in China ein.

Die Falun-Dafa-Praktizierenden werden brutalen Repressionen ausgesetzt, einschließlich der Zwangsentnahme von Organen. Genau diese bösartigen Methoden und Handlungen der kommunistischen Partei werden in dem Buch „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ veröffentlicht und gründlich analysiert.

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