Herr Yang erzählt über seine unfassbare Folter im Gefängnis
 

Herr Yang erzählt über seine unfassbare Folter im Gefängnis

Herr Yang Licheng aus der Stadt Qiqihar ist über 70 Jahre alt. Er wurde im Jahr 2000 illegal im Zwangsarbeitslager Fuyu festgehalten und schwer gefoltert. Im Jahr 2009 wurde er erneut zu 4 Jahren Haft verurteilt und in verschiedenen Gefängnissen gefoltert.

Im Folgenden erzählt Herr Yang über die Folter die er über Jahre hinweg erduldet hat.

„Polizeibeamte der Polizeistation Xingongdi drangen in mein Haus ein und verhafteten mich am 5. Juni 2009. Sie konfiszierten 1000 Yuan in bar, zusammen mit anderen persönlichen Gegenständen.

Auf der Polizeiwache wurde ich an ein Heizungsrohr gefesselt, so dass ich die ganze Nacht über auf dem Betonboden liegen musste. Am nächsten Tag wurde ich zur Bezirkspolizei Tiefeng gebracht und gezwungen, auf einem eiskalten Eisenstuhl zu sitzen. Eine Plastiktüte wurde mir über den Kopf gezogen, um mich zu ersticken.

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Folternachstellung: Den Kopf mit einer Plastiktüte bedecken

Meine Arme wurden dann durch die Löcher auf der Rückseite des Eisensessels zurückgezogen und gefesselt. Elektroden wurden an meinen Daumen befestigt und mit einem Generator verbunden. Sie versetzten mir von 9 Uhr bis nach 17 Uhr elektrische Schläge.

Elektroschocks an den Genitalien

Einige Zeit später nahm mir ein Polizist die Elektroden vom rechten Daumen und klemmte sie an meine Genitalien. Dann drehte er den Generator auf und schockte mich weitere fünf oder sechs Stunden. Mein Körper zuckte und mein Herz tat extrem weh. Ich wollte nur noch sterben.

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Folternachstellung: Elektroschock

Die Beamten zwangen mich aufzustehen, dann fesselten sie meine Hände hinter meinem Rücken durch die beiden Löcher des Stuhls. Sie schoben meinen Kopf nach vorne und zogen meine Beine nach unten.

Einer der Beamten schlug vor, ein Ende meiner Schnürsenkel über meinen Kopf zu ziehen und das andere Ende an meine Füße zu binden. Sie banden meinen Kopf an meine Füße, während meine Hände hinter meinem Rücken gefesselt blieben. Ich schwitzte dermaßen, dass sich eine Pfütze auf dem Boden gebildet hat.

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Folternachstellung: Den Kopf mit den Füßen zusammenbinden

Die Folter dauerte drei Tage und Nächte. Dann brachten sie mich ins Untersuchungsgefängnis Qiqihar, wo die Verfolgung weiterging.

Die Gefängniswärter des Gruppentrainingsteams versuchten mich zu zwingen, eine Garantieerklärung zu schreiben, in der ich versprechen sollte, das Praktizieren von Falun Gong aufzugeben. Als ich mich weigerte zu kooperieren, sagten sie mir, ich solle mich zur Strafe hinhocken. Ich weigerte mich auch das zu tun und wurde stattdessen gefesselt.

Später brachten sie mich ins Team der „Älteren“ und hielten mich drei Tag lang vom Schlafen ab. Vier kriminelle Häftlinge überwachten mich und gossen mir sofort kaltes Wasser über den Kopf, sobald ich meine Augen schloss. Später wurde ich gezwungen, Essstäbchen und Zahnstocher aufzusammeln und die Badezimmer zu reinigen.

Bis zu meiner Entlassung am 7. Jänner 2013 ertrug ich unfassbare Folterungen."

Chinesische Versionh

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