Peking: "Das Leben in der Haftanstalt ist schlimmer als der Tod" sagte Frau Yang

Ein älteres Paar hat seit ihrer Festnahme in Peking vor mehr als drei Monaten hohen Blutdruck gezeigt, aber die örtliche Polizei hat sich geweigert, sie freizulassen.

Herr Shi Yuanshun und seine Frau, Yang Wenying, wurden am 25. August 2017 in ihrem Haus verhaftet, weil sie sich geweigert hatten, auf Falun Gong zu verzichten, eine spirituelle Disziplin, die vom chinesischen kommunistischen Regime verfolgt wird. Ihr Fall liegt nun bei der Staatsanwaltschaft im Bezirk Xicheng.

Herr Shi und Frau Yang, beide in ihren Siebzigern, zeigten Symptome von hohem Blutdruck, während sie im Untersuchungsgefängnis Xicheng festgehalten wurden. Frau Yang wurde zweimal in die Notaufnahme gebracht. Die Polizei verlegte sie am 7. November in das zweite Pekinger Untersuchungsgefängnis (das auch als medizinische Einrichtung zur Behandlung kranker Häftlinge dient), und seitdem hat sie zwei weitere Besuche in der Notaufnahme hinter sich.

Frau Yangs Anwalt traf sich kürzlich mt seiner Klientin, wobei sie sehr schwach wirkte und sich langsam bewegte. Sie erzählte ihm, dass sie neun Tage lang Injektionen erhalten habe. Die Haftanstalt änderte ständig ihre Medikamente, aber nichts half. Sie erhöhten auch die Dosierung zwei Tage vor ihrem Treffen mit dem Anwalt. Frau Yang sagte, ihr Leben in der Haftanstalt sei schlimmer als der Tod.

 

Chinesische Version

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