Ganze Familie inhaftiert - Mutter während einjähriger Haft in den Wahnsinn getrieben

Eine Frau aus Shenyang war nicht mehr sie selbst, als sie am 14. April 2017 aus dem Gefängnis entlassen wurde. Frau Xing Anmei's Familie führt ihren Geisteszustand auf die Folterungen und Misshandlungen zurück, die sie während ihrer einjährigen Haft erlitten hat.

Was war geschehen?

Am 14. April 2016 frühstückte Frau Xing mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in einem Imbisslokal, als die Polizei auftauchte und ihre gesamte Familie ergriff. Ein Beamter enthüllte, dass die Familie ins Visier genommen wurde, weil sie eine Strafanzeige gegen den ehemaligen chinesischen Diktator Jiang Zemin eingereicht hatte.

Frau Xing, ihr Mann und ihre beiden Kinder

Der Sohn, der kein Falun Gong praktiziert wird ebenfalls misshandelt

Frau Xings Sohn, Sun Yingnan, der kein Falun Gong praktiziert, wurde einen Monat später entlassen. Seine Schwester, Sun Yingying, die mit ihren Eltern Falun Gong praktiziert, wurde gegen Kaution freigelassen und am selben Tag unter Hausarrest gestellt. Die junge Frau sagte, dass ihr Bruder humpelte und benommen erschien, nachdem er nach Hause zurückgekehrt war. Er erzählte ihr, dass die Polizei ihn geschlagen habe. Eine Zeit lang wagte er nicht, das Haus zu verlassen und war arbeitsunfähig.

Frau Xing berichtet

Als ihre Kinder Frau Xing im Untersuchungsgefängnis besuchten, erzählte sie, dass sie regelmäßig gefoltert wurde. Sie wurde einmal so schwer geschlagen, dass ihr Zähne ausgeschlagen wurden und sie Schwierigkeiten beim Schlucken hatte. Sie hatte Schwindel, Müdigkeit, Herzklopfen und Übelkeit empfunden. Ein anderes Mal, sagte sie, saßen zwei Insassen auf ihren Beinen und zwei andere verdrehten ihre Arme hinter ihrem Rücken, wobei sie ihre linke Schulter und ihren linken Arm schwer verletzten.

Zusätzlich finanzielle Verfolgung

Frau Xing wurde am 23. Februar 2017 zu einem Jahr Gefängnis und einer Geldstrafe von 5.000 Yuan verurteilt. Vier Tage später erhielt ihre Tochter ein Jahr Bewährung und eine Geldstrafe von 2.000 Yuan. Ihr Ehemann, Herr Sun Dekun, wurde zu 2,5 Jahren verurteilt und mit einer Geldstrafe von 10.000 Yuan belegt.

Frau Xing war nicht mehr sie selbst, als sie im April 2017 frühzeitig entlassen wurde. Während sie um ihre Genesung kämpft, befindet sich ihr Mann noch im Gefängnis Benxi.

Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 18 Jahren zum Tod vieler Falun-Gong- Praktizierender geführt. Unzählige wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Über 200.000 Falun Gong-Praktizierende und andere Bürger haben bis zum heutigen Tag dieses ihnen zustehende Recht in Anspruch genommen und das frühere Staatsoberhaupt angezeigt.

Der Oberste Volksgerichtshof in China hat in seinen „Stellungnahmen zur Reform des Registrierungssystems“ erklärt, dass er die Registrierung und Bearbeitung aller eingereichten Beschwerden gewährleisten würde. Diese neue Richtlinie trat am 1. Mai 2015 in Kraft.

Chinesische Version

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