Auftrag vom Büro 610: An sensiblen Tagen Falun Gong-Praktizierende überwachen

An sensiblen Tagen werden Falun Gong-Praktizierende vermehrt überwacht, so auch in der Zeit um den 19. Kommunistischen Parteikongress.

Das "Büro 610"[1] der Stadt Dongying beauftragte jede Abteilung des Shengli Ölförderungsunternehmens, Falun Gong Praktizierenden rund um die Uhr vor und während des 19. Kommunistischen Parteikongresses zu überwachen.

Außer dem stellvertretenden Parteisekretär und Gewerkschaftsvorsitzenden Han Hui war niemand im Unternehmen bereit, diesen Auftrag auszuführen. Han reiste im Oktober in die Städte Gudao und Xianhe und bat die Leiter der verschiedenen Ölförderwerke, mit ihm zusammenzuarbeiten. Nur wenige folgten seinem Befehl.

Der Manager der Ölfabrik Zhuangxi arbeitete aktiv mit Han Hui zusammen und beauftragte das Sicherheitsteam der Anlage, die dortigen Falun Gong-Praktizierenden zu überwachen.

Zum Beispiel hat Frau Zhang Shenghong seit dem 1. Oktober nur eingeschränkt die Freiheit, ihr Zuhause zu betreten und zu verlassen. Herr Zhou Zhenmin wurde rund um die Uhr überwacht, auch wenn er gerade unterwegs war. Auch seine Frau wurde verfolgt.


[1]Büro 610: Ein staatliches Organ, das eigens für die systematische Verfolgung von Falun Gong geschaffen wurde. Es untersteht direkt dem Komitee für Politik und Recht des Zentralkomitees der KP Chinas und besitzt uneingeschränkte Vollmacht gegenüber allen Verwaltungsbehörden und Justizorganen.


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