Europäische Konferenz zum Erfahrungsaustausch in Paris: "Erfahrungen am Infostand und Erinnerungen"

Sehr geehrter Meister, sehr geehrte Mitpraktizierende.

Der erste Hinweis bei der Kultivierung im Dafa

Seit ziemlich genau zwei Jahren kultiviere ich mich im großen Gebot.

Innerhalb der ersten Wochen, nachdem ich mich entschlossen hatte, mich im Dafa zu kultivieren, wachte ich eines Nachts auf. Das erkrankte Kind von nebenan schrie aus vollem Halse und es hörte einfach nicht auf. Ich wurde immer ärgerlicher und fragte mich, warum sich die Mutter nicht um das Kind kümmerte und wieso das Kind trotz Krankheit so viel Energie zum Schreien hatte und einfach nicht aufgab. Ich wälzte mich im Bett, war hellwach und ärgerte mich immer mehr.

Irgendwann kam mir der Gedanke: „Aber ja, im Zhuan Falun steht doch, als Praktizierender soll man sich nicht ärgern, man soll Nachsicht üben.“ So konnte ich den Ärger nach und nach loslassen. Danach fiel mir ein: „Als Praktizierender soll man demjenigen, der einen in eine unangenehme Lage gebracht hat, darüber hinaus auch noch danken, dass er einem diese Gelegenheit zur Erhöhung der Xinxing geschaffen hat.“ So dankte ich dem Kind für diese Situation.

Nun war dieser Gedankengang aber völlig neu für mich und ich war mir irgendwie nicht sicher, ob das so richtig war. Daher fragte ich in Gedanken: „Bitte Meister, gib mir ein Zeichen, wenn dies der Weg der Erhöhung ist.“ Direkt darauf kam eine Art innere Frage: „Was denn für ein Zeichen?“ Ich antwortete: „Es muss nichts Großes sein, es reicht schon, wenn es nur für mich ist.“ Als ich so dachte, durchströmte mich blitzschnell eine Art gewaltiger Energiestrom, als ob jede meiner Zellen Gänsehaut bekommen würde. So etwas Intensives und Starkes hatte ich vorher noch nie gespürt, und es war, als würde mir jede Zelle meines Körpers sagen: „Ja, das ist der Weg!“ Daraufhin war mir sofort klar: Das war das Zeichen, nach dem ich gefragt hatte. Ich fühlte mich innerlich sehr wohl und konnte bald darauf ruhig einschlafen, obwohl das Kind von nebenan mit kurzen Unterbrechungen weiterhin schrie.

Was es für mich bedeutet, Lebewesen aus Barmherzigkeit zu erretten

Als ich Anfang 2016 nach Hamburg zog und dort erstmals Anschluss an eine Gruppe von Praktizierenden fand, konnte ich bald an gemeinsamen Aktivitäten zur Erklärung der wahren Umstände teilnehmen. Vor dem chinesischen Konsulat spürte ich gleich zu Beginn, dass die Mahnwache dort alles andere als eine normale Mahnwache war, auch wenn es äußerlich den Anschein hat. Auch wenn wir dort nur zu zweit waren, spürte ich bei den Übungen und beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken sehr starke Energie und das uns bekräftigende Gruß-Hupen der vorbeifahrenden Autofahrer zeigte mir ganz deutlich: Dies ist eine Aktivität, bei der wir den Lebewesen ihre Entscheidungsmöglichkeit und somit die Chance zum Eintritt in die Zukunft geben.

Bis vor kurzer Zeit nahm ich möglichst immer an den Infoständen und Aktivitäten teil und stellte andere Verpflichtungen hinten an. Hier waren meine Erfahrungen noch stärker. Ich blieb vom Aufbau bis zum Abbau und hatte auch keinerlei Ambitionen, eine Pause zu machen. Jedes Mal, wenn ich mir auch nur kurz einen Schluck zu trinken oder einen Bissen vom Brot nahm, hatte ich das Bedürfnis, möglichst schnell wieder Flyer in die Hand zu nehmen und mit den Menschen über Falun Dafa und die Verfolgung zu sprechen. Ich wollte nicht einmal gerne dort die Übungen machen, weil ich immer das Gefühl hatte, dies könnte dazu führen, dass ein Lebewesen seine Schicksalsverbindung verpasst. Während dieser Zeit hatte ich fast immer ein wundervolles Gefühl von Freude, sodass ich die Passanten immer mit einem Lächeln über das ganze Gesicht ansprach. Manchmal war mein Wunsch und die Freude, den Menschen die Wahrheit zu erklären, um sie zu erretten, so groß, dass ich fast jedem, der an mir vorbeiging, einen Flyer mitgeben konnte und viele Gespräche am Tag hatte. Es traten aber auch zeitweise negative Faktoren und Gedanken auf, die versuchten, mich herunter zu ziehen. Doch in dieser Phase konnte ich mit Hilfe von aufrichtigen Gedanken diese Faktoren schnell überwinden bzw. beseitigen und verstand in diesem Zusammenhang einmal mehr die Erklärung des Meisters – mit meinen Worten wiedergegeben –, dass ein Orthodoxes hundert Häretische besiegt. Die größte Motivation und Bestätigung für den Einsatz bei Infoständen habe ich oft erfahren, nachdem ich Menschen die Wahrheit erklärt habe. Einerseits sagten viele, dass sie es sehr gut finden, dass wir so etwas machen. Oft hatte ich dabei den Eindruck, dass ihre klare Seite verstand, wie wichtig dieses Ereignis in dem Moment für sie war, so bedankten sie sich wirklich aus tiefstem Herzen. Ab und zu kommt es vor, dass ich es auch körperlich gespürt habe, dass die Lebewesen errettet wurden. Dies äußert sich bei mir so, dass ich beim Dialog, bei der Verabschiedung, dem Dankesagen der Personen oder beim Händeschütteln eine sehr starke Energie in meinem ganzen Körper spüre, so als ob jede meiner Zellen vibrieren würde. Solche Erlebnisse geben mir so viel Motivation, dass ich gar nicht aufhören möchte, den Menschen die wahren Umstände über die Verfolgung und über Falun Dafa im Allgemeinen zu erklären.

Mittlerweile hat sich in einigen Punkten mein Verständnis zum Infostand geändert, beispielsweise, dass ich durch die Vorführung der Übungen am Infostand ebenfalls die Wahrheit erklären kann, z. B. chinesischen Touristen zeigen kann, dass es auch westliche Praktizierende verschiedener Altersgruppen gibt. Aber auch für die westlichen Passanten kann das Vorführen der Übungen sehr gut sein. Wenn ich bei den Übungen am Infostand mit dem Gedanken praktiziere, dass ich jetzt für die Menschen, die dort vorbeigehen, die Übungen mache und sie alle von dem positiven Feld profitieren, kann ich oft besser zur Ruhe kommen. Ich denke auch, dass die Menschen durch dieses ausgesendete Feld die Ruhe und damit ein Stück weit die Eigenschaften von Dafa sehen bzw. spüren können. Einmal blieben Passanten bei der 2. Übung vor uns stehen und einer sagte: „Die sind ja total tiefenentspannt!“ Er war offensichtlich beeindruckt, dass trotz hektischer, lauter und einer Umgebung voller Menschen wir in der Übung so sehr zur Ruhe kommen konnten.

In jüngster Vergangenheit hat sich mein Empfinden oder Verständnis an Infoständen dahingehend sehr stark geändert, dass ich nicht mehr die ganze Zeit über dieses Gefühl der großen Freude habe, sondern nur noch zeitweise. Besonders am Anfang habe ich das Gefühl, etwas anderes machen zu müssen, was dringend erledigt werden muss. Dabei denke ich dann an das Projekt, das wir mit einigen Praktizierenden neu ins Leben gerufen haben. Hierbei handelt es sich um einen YouTube Kanal, mit dem wir möglichst viele Menschen erreichen wollen. Dies erfordert viel Zeit. Allerdings kommt die Freude und der Wunsch, den Menschen die wahren Umstände am Stand zu erklären, spätestens nach dem ersten Gespräch. Hieraus ergibt sich oft ein Zwiespalt, so dass ich zwar denke, ich sollte eigentlich gehen und an dem neuen Projekt arbeiten, aber irgendwie doch am Infostand bleiben möchte und manchmal mich unwohl fühle, weil ich gerne beides machen würde. Dadurch fällt es mir manchmal schwer, zum Infostand zu gehen oder den Infostand vor seinem Ende zu verlassen.

Erinnerung: Ich habe mir dieses Leben ausgesucht

Als ich Mitte Januar 2016 auf Empfehlung eines Praktizierenden das Jingwen „Fa-Erklärung auf einer Rundreise in Nordamerika 2002“ las, konnte ich mich auf einmal an eine Situation erinnern, die ich vor diesem Leben erlebt hatte.

Ich befand mich in einem kosmischen Raum ohne Wände, aber dennoch in einem bestimmten Bereich. Dort gab es ein Lebewesen, mit dem ich über mein jetziges Leben und das damit verbundene Arrangement sprach.

Ich war zu spät in diesem Raum angekommen, um das Leben zu bekommen, was ich eigentlich hätte haben wollen. Denn ich wollte in dem Land geboren werden, in dem die Verbreitung des Fa seinen Ursprung hatte. Mir war klar, dass dort eine sehr große Möglichkeit eröffnet werden würde. Doch ich kam zu spät, denn die Plätze in China waren bereits vergeben. Ich hatte Bedenken, dass ich den tiefen Inhalt des Fa in einer anderen Sprache und so weit entfernt nicht erhalten würde. Mir wurde gesagt, dass dies grundsätzlich kein Problem darstelle und ich mich auch zusätzlich dafür entscheiden könne, die Sprache zu lernen, in der das Fa verbreitet werde. In Erinnerung habe ich noch, dass ich die westliche Schrift im Vergleich zu den Schriftzeichen als sehr unästhetisch und schluddrig empfand.

Dann sahen wir eine Reihe von bereits vorgefertigten, arrangierten Leben. Mit einer Empfehlung von dem Lebewesen, das bei mir war, wie in etwa: „Das sieht doch ganz gut aus!“ kamen wir dann zu dem Arrangement, das mein heutiges Leben darstellt.

Ich war nicht wirklich zufrieden mit der Auswahl des Lebens bzw. des Arrangements, doch es schien keine bessere Möglichkeit zu geben.

Wir konnten das Arrangement miteinander durchgehen, d. h. welche Rahmenbedingungen durch mein Umfeld geschaffen werden sollten und welche Eigenschaften ich bekommen würde. Und auch ein paar Abschnitte des Lebens bzw. Situationen konnten wir genauer betrachten.

In Bezug auf die Rahmenbedingungen, die durch meine Familie gegeben wurden, war klar, dass ich mindestens 20, eher 25 Jahre brauchen würde, ehe ich das Fa erhalten und mich kultivieren konnte. Ich wollte unbedingt die bestmöglichen Bedingungen für mich aushandeln und fragte, ob ich nicht als Kind von Praktizierenden geboren werden könne. Doch auch hierfür war ich zu spät dran, denn dann wäre es mir nicht möglich gewesen, die Chance zu bekommen, mich in der jetzigen Phase zu kultivieren, was mir sehr wichtig erschien.

Bedenken hatte ich, auf welche Art und Weise ich das Fa erhalten würde. Mir wurde gesagt, dass ich im Freundeskreis darauf stoßen würde und dies schon ein sehr gutes und vorteilhaftes Arrangement sei. Ich fragte mich allerdings, ob nicht das Risiko bestand, dass derjenige, durch den ich auf das Fa stoßen sollte, selber das Fa nicht erhalten konnte. Die Antwort war, dass ich mir nicht so viele Sorgen darum zu machen bräuchte, es würde schon klappen. Es läge dann allerdings weiterhin an mir, es zu erkennen.

Auch sahen wir uns das Arrangement an, wie ich meinen Lebensunterhalt verdienen würde. Mir war es wichtig, keine finanziellen Schwierigkeiten bzw. eine sichere Grundlage zu haben, um mich vollkommen auf die Kultivierung konzentrieren zu können. Andererseits lag mir aber auch sehr daran, nicht zu viel Geld zu verdienen, da es sich nachteilig auf die Kultivierungsgrundlage auswirken würde, je mehr materielle Vorteile ich hätte. Es sollte einfach ausreichen, um zu leben und sich keine Sorgen bezüglich des Lebensunterhalts machen zu müssen.

Als wir zu den Eigenschaften kamen, wurden neben anderem solche Dinge wie Erleuchtungsvermögen und Eigensinne angesehen. Bei dem Punkt Eigensinne konnte ich etwas abgeben, was von anderen Erinnerung, dessen Masse stark verdichtet war. Dies wurde mir gerade für diesen einen Zweck mitgegeben, um es bezüglich der Eigensinne einzusetzen, d. h. sie abzuschwächen und damit die Kultivierung besser gestalten zu können. Ich denke, ich war in gewisser Weise stolz, es zu besitzen.

Durch das gewissermaßen „Einlösen“ dieser Substanz konnten die verschiedenen Eigensinne etwas abgeschwächt werden. Aber nicht so, wie ich es mir vorstellte. Denn im gleichen Zuge musste dafür ein Eigensinn wesentlich verstärkt werden. Das hieß, es würde nicht gehen, sämtliche Eigensinne so stark abzuschwächen, ohne diesen Eigensinn zu verstärken. Ich meine, der Grund war, dass die Kultivierung ansonsten zu leicht wäre und nicht zählen würde bzw. der Wert der Kultivierung nicht gegeben wäre.

Ich war sehr selbstbewusst und meinte, dass ich diesen einen starken Eigensinn locker beseitigen würde. Mir wurde allerdings gesagt, dass ich es nicht unterschätzen solle. Heute ist mir klar, was damit gemeint war.

In Bezug auf die betrachteten Abschnitte des Lebens kam es seit Januar 2016 in verschiedenen Situationen vor, dass ich mich wieder an bereits betrachtete Situationen erinnern konnte. Beispielsweise wenn ich eine Prüfung bestanden hatte oder Personen begegnete. Hier möchte ich euch ein paar Beispiele erzählen.

Als ich auf einem Seminar war, das von meiner Arbeitsstelle aus veranstaltet wurde, dachte ich während eines Vortrages, dass der Dozent irgendwie nicht gut vortragen könne. Ich war fest davon überzeugt, dass ich den Vortrag mit etwas Vorbereitung besser geschafft hätte als er, insbesondere die Vortragsweise hätte ich viel lockerer und freier hinbekommen. So dachte ich mir, dass ich nach einigen Jahren in dem Beruf auch dementsprechende Seminare geben würde, halt nur wesentlich besser als dieser Dozent.

Als ich mir das so in Gedanken ausmalte, merkte ich dann aber das erste Mal während meiner Kultivierung ganz deutlich das Ego. Ich erkannte Kampfgeist, Geltungssucht, Arroganz und Überheblichkeit. Mir wurde klar: „Ich bin ein Praktizierender, so will ich nicht denken. Das sind Dinge, die ich ablegen muss und ablegen will.“ Daraufhin konnte ich mich an diese Situation und an dieses Arrangement wieder erinnern, da ich es schon einmal gesehen hatte. Mir wurde klar: Das war in dem Moment wichtig. Wenn ich es dieses Mal nicht erkannt hätte, hätte es eine ganze Weile gedauert, bis die Möglichkeit, es zu erkennen, erneut aufgetaucht wäre.

Als ich bei einem Treffen einen Praktizierenden zum ersten Mal in einer bestimmten Situation sah, konnte ich mich auf einmal daran erinnern, dass dieser unauffällige, ruhige und etwas unscheinbare Praktizierende ein sehr großer König gewesen war. Ich konnte mich an seine eigentliche, sehr anmutige und mächtige Gestalt erinnern.

Als ich einmal während der 5. Übung einen sehr motivierenden Hinweis bekam, wurde mir wieder klar, dass ich mir hatte aussuchen können, welche Hinweise ich während der Kultivierung bekommen würde. Es gab verschiedene Arten von Hinweisen, zwischen denen ich wählen konnte. Jedoch konnte ich auch nicht beliebig viele wählen. Nach meiner Erinnerung war es so, dass man sozusagen ein gewisses Kontingent zur Verfügung hatte. Ich dachte, es sei vorteilhaft, mich an möglichst viele Geschehnisse vor dem jetzigen Leben erinnern zu können und dass ich so am standhaftesten bleiben könne. Deshalb legte ich auf Erinnerungen großen Wert. Aber mir wurde auch geraten, nicht alleine diese Form von Hinweisen zu beachten, sondern auch andere. Heute kann ich das gut verstehen und bin für andere Hinweise sehr dankbar, da zwischendurch unklare Zeitabschnitte bestehen, in denen die Erinnerungen vernebelt und manchmal über längere Zeit nicht präsent sind, bis ich mich wieder darauf zurückbesinnen kann und die Erinnerungen wieder klar und wie selbstverständlich werden. Dennoch ist es schwer, diese Erinnerungen zu ordnen, um sie niederzuschreiben. Es kommt mir so vor, als ob sie zeitgleich und parallel abgespeichert sind.

Mit der Zeit kam auch die Erinnerung wieder, dass auch über Fähigkeiten gesprochen wurde, also wann welche Fähigkeiten auftreten. Irgendwie war ich auch damit nicht zufrieden. In Erinnerung habe ich aber, dass das Auftauchen solcher Fähigkeiten auch arrangiert ist und einen bestimmten Grund hat, also sie nicht ohne Grund erscheinen und sie wichtig sind, um die Aufgaben zu erfüllen, die für uns vorgesehen sind. Nachdem diese Erinnerung erschienen war, verstand ich folgenden Satz aus dem Zhuan Falun neu:

„Im buddhistischen System wird von der Schicksalsverbindung gesprochen, ihr alle seid durch Schicksalsverbindung hergekommen; wenn du etwas bekommst, dann sollst du es vielleicht eben bekommen, deshalb sollst du es zu schätzen wissen und nicht nach irgendetwas trachten.“

Es kommen immer mal wieder neue Erinnerungen hoch, wenn etwas passiert ist, wodurch ich dann weiß, dass diese Sache jetzt in Erfüllung gegangen ist, so wie es eingerichtet und vorgesehen war. Dann wird mir auch immer wieder klar, wie wichtig es ist, unsere Aufgaben gut zu machen, denn nur dann kann nach meinem Verständnis das Arrangement wie vorgesehen stattfinden.

Schlussbemerkung

Bevor ich anfing, mich im Dafa zu kultivieren, fragte ich mich selbst während einer Meditation: „Was will ich eigentlich?“ Nachdem ich mir diese Frage immer wieder gestellt hatte, kam die Antwort: „Ich will Gutes tun und Menschen helfen.“ Damals dachte ich, das würde bedeuten, Menschen oberflächlich zu helfen, wie z. B. anderen die Tür aufzuhalten. Ich dachte, dass gute Taten mir mit einem „Danke“ signalisiert würden. Heute weiß ich, was die Antwort in der Meditation wirklich bedeutet.

Jedes Mal, wenn etwas Schweres in der Kultivierung auftauchte, das mich fast dazu brachte aufzugeben, gab es zwei wesentliche Gedanken, die mich standhaft bleiben ließen:

Ich weiß, dass ich mir genau dieses Leben ausgesucht habe und es gewollt habe, einschließlich aller Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten. Denn hierdurch bekomme ich die Chance, wahrhaftig Gutes zu tun und Menschen wirklich zu helfen.

Abschließend möchte ich diesen Bericht mit dem Jingwen aus Essentielles II von unserem verehrten Meister:

Widmung für die russische Version von „Falun Dafa“

Schätze es!

Das Gelübde der Gottheiten erfüllt sich;

Schätze es!

Das ist das, wonach du suchst;

Schätze es!

Das Fa ist vor dir.

Li Hongzhi, 10.07.1999

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

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