Gehirnwäsche und Demütigung im Frauengefängnis Shandong - Mittelschullehrerin berichtet

Frau Wang Xiuping, 54, begann 1996 Falun Gong zu praktizieren. Nach Beginn der Verfolgung am 20. Juli 1999 durch das kommunistische Regime wurde sie mehrmals verhaftet, eingesperrt, verurteilt. Sie velor ihre Anstellung als Lehrerin an einer Mittelschule, , die an die Landwirtschaftsuniversität Shandong angeschlossen ist.

Frau Wang berichtet von Gehirnwäsche und Demütigung die sie im Frauengefängnis Shandong erlitten hat.

"Über einen langen Zeitraum wurde ich rund um die Uhr von anderen Gefangenen überwacht. Ich musste den ganzen Tag stehen und manchmal den ganzen Tag lang sitzen, ohne mich bewegen zu dürfen. Dadurch schwollen meine Hände, Beine und Füße an. Um zu essen, zu schlafen oder die Toilette zu benutzen, musste ich um Erlaubnis bitten. Wenn ich die Regeln nicht einhielt, wurde ich beschimpft und geschlagen.

Einmal packte mich eine Gefangene am Kragen und erwürgte mich fast. „Ich kenne die Knochenstruktur deines Halses“, flüsterte sie mir zu und zeigte darauf. „Wenn ich diesen kleinen Knochen breche, bist du sofort tot.“

Wenn ich vor Erschöpfung hinfiel, schnappte sie mich an meiner Kleidung und zerrte mich im Kreis herum.

Als ich versuchte, die Falun Gong-Übungen im Bad zu machen, schlugen mehrere Gefangene auf mich ein. Sie zwangen mich zu stehen, wobei die Beine geschlossen und die Arme auf der Seite sein mussten. Wenn ich nicht mehr konnte und mich hinsetzte, zogen sie mich hoch und warfen mich immer wieder zu Boden. Mein Körper war mit Blutergüssen übersät.

Eine Gefangene fuhr mit einer Klobürste über mein Gesicht, meine Haare und meine Zähne. Die Gefängniswärter stifteten die Strafgefangenen an, meine Augen und meinen Mund mit einem Wischlappen zu bedecken. Als ich meine Kleidung wusch, hängten sie den Lappen daneben. Lange Zeit war meine Kleidung beschmutzt, wodurch ich rote Blasen auf der Schulter bekam.

Manchmal nahmen sie mir das Essen weg, sodass ich nichts zu essen hatte. Einmal nahm die Gefangene Liao Xianhui meine Schüssel beim Abendessen weg und schüttete den Inhalt auf den Boden. Als ich das Maisbrot aufhob, schlugen sie es mir aus den Händen, rissen es in Stücke, die dann auf den Boden fielen, und traten mit den Füßen drauf.

Wenn die Wärter sahen, dass mich Gefangene beschimpften, drehten sie sich weg.

Aufgrund der endlosen Schläge und Demütigungen brach ich fast zusammen.

Sie zwangen mich, Falun Dafa zu verleumden. Ich musste mir Propagandavideos anschauen, die Falun Dafa verleumdeten, und „Gedankenberichte“ schreiben. Ich musste all das tun, was sie mir befahlen, und alles sagen, was sie hören wollten. Ich war wie ein Schwachkopf und unter ihrer völligen Kontrolle.

Danach plagten mich heftige Schuldgefühle. Es war schlimmer, als tot zu sein. Nach einigen Monaten erklärte ich meine Worte, die ich nach der gewaltsamen Umerziehung gesagt und geschrieben hatte, für null und nichtig."

Am 15. Juli 2014 verhaftete man sie erneut und verurteilte sie später zu dreieinhalb Jahren Gefängnis.


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