„Nein!“ zu den Verbrechen in China

Am 20. August 2017 fuhren Falun-Dafa-Praktizierende aus dem Landkreis Hualien in die ländliche Kleinstadt Fengbin, um die Menschen dort über Falun Gong zu informieren. In Fengbin leben hauptsächlich die Amis, die mit mehr 200.000 Angehörigen das größte indigene Volk Taiwans ausmachen. Hinzu kommen die vielen Touristen, die von der wunderschönen Küste Fengbins angezogen werden.

Vor dem Rathaus der Gemeinde Fengbin führten die Praktizierenden die Falun-Dafa-Übungen vor, stellten Plakattafeln auf und verteilten Literatur über Falun Dafa und die Verfolgung in China. Viele Passanten lasen sich interessiert die Informationsbroschüren durch und sprachen mit den Praktizierenden. Einige fragten, wie man die Übungen lernen könne, und unterschrieben die ausliegende Petition gegen die Verfolgung in China.

Am 20. August 2017 machen Falun-Dafa-Praktizierende zusammen die Übungen vor dem Rathaus der Gemeinde Fengbin im Landkreis Hualien.


Der Verwaltungschef des nahegelegenen Dorfes Shuilian ist Restaurantbesitzer. Er erlaubte den Praktizierenden, mit seinen Gästen über Falun Dafa zu sprechen. Er finde es wichtig, dass die Menschen ihr Bestes geben, um die Verfolgung in China zu beenden, sagte er, denn die Verfolgung sei barbarisch und unmenschlich. Dann forderte er seine Gäste ausdrücklich auf, die Petition zu unterzeichnen, die das Ende der Unterdrückung forderte.

Der Verwaltungschef des Dorfes Shuilian (erster rechts) sowie die Dorfbewohner unterstützen die Falun-Gong-Praktizierenden.


In China innerhalb kürzester Zeit ein passendes Organ bekommen

Ein Polizist von der Polizeistation Fengbin sagte, er habe bereits über den Organraub an lebenden Falun-Dafa-Praktizierenden in China gelesen. „Jemand aus meinem Dorf ging für eine Organtransplantation dorthin und war in der Lage, in kürzester Zeit ein passendes Organ zu bekommen. Es war unglaublich“, erzählte er. Der Mann sei später gestorben, als sein Körper das transplantierte Organ abgestoßen habe.

Chen, ein Polizist aus dem Dorf Gangkou, berichtete, er habe vor einiger Zeit ein Fernsehprogramm über erzwungene Organentnahmen in China gesehen. „Ich wusste nicht, dass das immer noch so ist. Ich wünschte, jeder in der Welt würde nein zu diesem Verbrechen sagen.“

Die Einwohner unterschreiben eine Petition, die das Ende der Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden in China fordert.


Lai, der auf die Hochschule in Taipei geht, hatte den Dokumentarfilm Human Harvest auf dem Campus gesehen. „Viele Studenten und ich haben eine Petition unterzeichnet“, sagte er, „um die Falun-Dafa-Praktizierenden zu unterstützen, weil wir wollen, dass die Verfolgung bald beendet wird.“ Es gebe einige Austauschstudenten aus China auf dem Campus. „Sie sind sich der Menschenrechtsverletzungen in China bewusst. Aber aus Angst und wegen der Gehirnwäsche durch die kommunistische Partei vermeiden sie immer, über solche Themen zu sprechen.“

Trotzdem sollten diese Studenten, wie auch alle in China, alles tun, um herauszufinden, was wirklich vor sich geht, meinte Lai. „Wenn die Unterdrückung bald vorbei ist, wird jeder davon profitieren“, fügte er hinzu.

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