Auf zum Bremer Kindertag!

Falun Gong beliebt bei Deutschlands größter nicht-kommerzieller Kinderveranstaltung
 

„Auf in den Bürgerpark“ hieß es am 06. August 2017, „auf zum Bremer Kindertag!“ Er ist Deutschlands größte nicht-kommerzielle Kinderveranstaltung und stand auch dieses Jahr wieder unter dem Motto „Kinder stark machen“. Wie stark die Falun-Gong-Übungen Kinder machen können, das konnten die Kleinen und Großen an diesem Tag selber erleben – und richtig viele Kinder nutzten diese Gelegenheit.

Hier ein paar Eindrücke von den Großen und Kleinen, die sich von den 50.000 Besuchern des Festes nicht beeindrucken ließen, ihre Augen schlossen und erste Erfahrungen mit der Ruhe und Kraft der Falun-Gong-Übungen machten.


Die 5. Falun-Gong-Übung: die Meditation im Lotussitz


„Buddha streckt Tausende Hände aus“ – die 1. Falun-Gong-Übung


Die 5. Falun-Gong-Übung: eine Meditation im Lotussitz; das Mädchen macht die Übung eine halbe Stunde lang im Lotussitz mit - es ist das erste Mal für sie.


„Buddha streckt Tausende Hände aus“ – die 1. Falun-Gong-Übung


Hier wird eine Position der 2. Falun-Gong-Übung eingeübt: „Falun-Pfahlstellung

An diesem 28. Bremer Kindertag lernen viele Kinder unterschiedlichen Alters die Falun-Gong-Übungen (rechts im Bild auf den gelben Matten: eine Mutter lernt zusammen mit ihrer Tochter die 2. Übung kennen).


Zu dem 28. Bremer Kindertag hatte der Landesbetriebssportverband Bremen e.V. (LBSV) eingeladen. Über 100 verschiedene Vereine und Organisationen aus ganz Deutschland mit rund 800 ehrenamtlichen Kräften waren mit dabei – auch der Stand der Falun-Dafa-Paktizierenden, jetzt schon im 6. Jahr in Folge.

Der LBSV führt seit 1990 mit dem Bremer Kindertag die größte Kinderveranstaltung in Deutschland durch. Der Initiator Lothar Pohlmann vom LBSV: „Unsere wichtigen Anliegen bei dieser Veranstaltung sind, Kinder in unserem Land vor Sucht- und anderen Gefahren zu schützen und Kindern eine Zukunft zu geben.“ Der Kindertag soll einen Beitrag dazu leisten, das Selbstvertrauen der Kinder durch schöne gemeinsame Erlebnisse auf dem Festgelände zu verbessern.

„Ich habe mich ganz wohl gefühlt, ganz leicht“

Welch schönes Erlebnis die Falun-Gong-Übungen für die Kinder waren, zeigen die Rückmeldungen eines Mädchens L.: „Ich habe mich ganz wohl gefühlt, ganz leicht. Es war schön“, erzählte L. ihrer Mutter nach den Übungen.

L. leide an Weichteil-Rheuma, erklärte ihre Mutter einer Praktizierenden. Sie könne aufgrund von Schmerzen oft gar nicht mehr zur Schule. Selbst beim Schreiben einen Stift in der Hand zu halten, sei ihr an manchen Tagen nicht einmal mehr möglich.

Die Diagnose hatte die Familie erst vor einigen Monaten erhalten. Nach Wochen in der Klinik und zur Reha rieten die Ärzte dem Mädchen, mit Qigong zu beginnen. Und hier an diesem sonnigen Tag trafen sie auf Falun-Gong (auch Falun Dafa genannt). L. wollte sie gerne ausprobieren, diese sanften Übungen. Gerne zeigte eine Praktizierende ihr die Übungen und L. machte ganz konzentriert und ernsthaft die Bewegungsabläufe nach. Danach plante ihre Mutter, mit ihr zum wöchentlichen Übungstreffen im Bürgerplatz zu kommen.

„Was bedeutet denn Wahrhaftigkeit?“

Ein Festbesucher erblickte auf einem Transparent die drei Prinzipien von Falun Gong: Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht. Und fragte: „Was heißt denn Wahrhaftigkeit? Barmherzigkeit verstehe ich, auch Nachsicht, aber Wahrhaftigkeit? Heißt es, immer die Wahrheit zu sagen?“ Jetzt würden die Menschen eher nach dem Prinzip leben, die Wahrheit mal so und mal anders auszulegen, um keinen Streit aufkommen zu lassen oder um es anderen recht zu machen, fügte er noch hinzu.

Eine Praktizierende erklärte ihm das Verständnis im Falun Gong. Es gehe bei Wahrhaftigkeit nicht nur allein um Wahrheitsliebe, sondern auch darum, als ein wahrer Mensch zu leben und immer tiefgehender zu erkennen, was einen wahren Menschen ausmache. „Ich verstehe diese drei Prinzipien so“, sagte die Praktizierende, „dass dies kosmische Prinzipien sind. Daher brauche ich mir keine Sorgen darum zu machen, dass, wenn ich wahrhaftig bin, mir dadurch am Ende Schaden entstehen wird. Die Situation in der Umgebung wird sich nämlich harmonisieren, wenn man im Einklang mit diesen drei kosmischen Prinzipien lebt. Außerdem bedeutet es nicht, dass man alles frei heraus ausspricht, was man gerade denkt und fühlt, sondern dass man dabei auch die beiden anderen Prinzipien bedenkt, also die Barmherzigkeit und die Nachsicht.“

Der Mann nickte, schien die Worte zu verstehen und bedankte sich.

Ansturm aufs Lotusblumen-Falten und die Kalligrafie

Der Stand der Falun-Gong-Praktizierenden bot neben dem Übungsplatz noch das Lotusblumen-Falten sowie Kalligrafie an. Den ganzen Tag über gab es einen Ansturm von Festbesuchern, Kinder und Erwachsene, die die Angebote gerne annahmen und dafür auch lange Wartezeiten in Kauf nahmen.

Mit Freude zeigt ein Praktizierender (der jungen Mann in Gelb) den Eltern und Kindern, wie die Lotusblumen aus Papier gefaltet werden und was die drei Prinzipien auf dem Anhänger der Lotusblume „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ im Falun Gong bedeuten.

Im Vordergrund das Lotusblumen-Falten, links im Hintergrund der Kalligrafie-Stand (Tisch mit blauer Decke) mit einer Schlange von Besuchern, die anstehen

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