Kanada: Forderung nach der Freilassung von in China inhaftierten Kanadiern

Friedliche Prodeste vor chinesischen Konsulaten in Kanada
 

Falun-Gong-Praktizierende protestierten in der letzten Juniwoche friedlich vor der chinesischen Botschaft in Ottawa und den Konsulaten in Toronto, Vancouver, Calgary und Montreal. Sie forderten das kommunistische Regime auf, die Kanadierin Sun Qian freizulassen, die seit 19. Februar 2017 wegen ihres Glaubens an Falun Gong inhaftiert ist und gefoltert wurde.

Mehrere kanadische Abgeordnete – darunter Peter Kent, Elizabeth May und Michael Cooper – haben früher bereits von der kanadischen Regierung Hilfe gefordert, Sun zu retten. Die Außenministerin Chrystia Freeland versprach, sie werde Suns Fall weiter verfolgen.

Berichten zufolge war Sun am 19. Februar in ihrer Wohnung in Peking, als über ein Dutzend Polizisten einbrachen und sie verhafteten. Sie beschlagnahmten Falun-Gong-Bücher, Mobiltelefon, Computer, Drucker und andere Wertsachen.

Im ersten Untersuchungsgefängnis in Peking wurde Sun gefoltert. Man steckte sie in Isolationshaft, besprühte sie mit Pfefferspray, fesselte sie an ein Foltergerät, das Eisenstuhl genannt wird, hielt sie vom Schlafen ab, indem man sie alle 30 Minuten aufweckte. Und sie durfte ihre Kleidung 60 Tage lang nicht wechseln.


26. Juni 2017: Falun-Gong-Praktizierende protestieren vor der chinesischen Botschaft in Ottawa.


26. Juni 2017: Protest vor dem chinesischen Konsulat in Calgary


27. Juni 2017: Protest vor dem chinesischen Konsulat in Montreal


28. Juni 2017: Protest vor dem chinesischen Konsulat in Toronto

Der Falun-Dafa-Verein von Kanada in Vancouver gab eine Erklärung heraus, die die Inhaftierung von Sun durch die Kommunistische Partei verurteilt. Er forderte von der kanadischen Regierung einzuschreiten, um die Freilassung von Sun und anderen Praktizierenden, die wegen ihres Glaubens inhaftiert sind, zu erwirken.

Der Vorsitzende des Falun-Dafa-Vereins, Li Xun, appellierte an das chinesische Regierung, die Kanadierin Sun Qian und elf weitere Familienangehörige von kanadischen Bürger sofort und bedingungslos freizulassen und die Verfolgung von Falun Gong sofort zu beenden.

Sun Qian ist stellvertretende Leiterin von Beijing Leadman Biochemistry Co. Ltd. 2007 wurde sie kanadische Staatsbürgerin. 2014 begann sie, Falun Gong zu praktizieren. Diesem ganzheitlichen Übungsweg verdankt sie die Heilung ihrer Herzerkrankung, ihres Leberproblems und ihrer Depression.


Der Vorsitzende des Falun-Dafa-Vereins Li Xun appelliert an die chinesische Regierung, die Kanadierin Sun Qian und elf weitere Familienangehörige von kanadischen Bürger sofort und bedingungslos freizulassen.

Medienberichten zufolge wurden Suns Anwalt und seine Anwaltskanzlei von lokalen Justizbeamten unter Druck gesetzt, die Vertretung von Sun fallenzulassen.

Quelle: http://de.minghui.org/html/articles/2017/7/26/128132.html

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