Wormser Bürger unterschreiben die DAFOH-Petition gegen Organraub in China

Am 8. Juli 2017 informierten Falun Gong Praktizierende aus dem Südwesten Deutschlands, Bürger und Touristen in Worms über die Verfolgung von Falun Gong durch das kommunistische Regime in China, insbesondere den Organraub an lebenden Falun Gong Praktizierenden. Es wurden Unterschriften für die Petition von DAFOH (Ärzte gegen erzwungenen Organraub) gesammelt, die an die Vereinten Nationen gerichtet ist.

Nachfolgend einige Erlebnisse und Eindrücke:

Unser Stand war noch nicht fertig aufgebaut, als ein Herr mittleren Alters an den Stand kam und meinte er würde sofort unsere Petition unterschreiben, denn er bewundere Menschen, die sich für etwas einsetzen. Er sagte auch, dass er im Internet weiter recherchieren und den Organraub auf seiner Facebook-Seite einbringen wolle.

Viele Passanten unterschrieben die Petition und wünschten uns viel Erfolg. Einige fanden es gut, und dankten uns für unseren Einsatz, die Öffentlichkeit über den Organraub an lebenden Falun-Gong-Praktizierenden, aber auch anderen Dissidenten, in China zu informieren. Ein Mann sagte: „Gut, dass Sie das tun, so was muss man unterstützen.“

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Wormser Bürger unterschreiben die Petition von DAFOH gegen den Organraub in China.


Eine Dame stand lange vor unserem Stand und las alles genau durch, danach kam sie mit ihrer Tochter an unseren Stand und sagte: „Mir ist ganz schlecht.“ Sie war offensichtlich entsetzt, als sie von dem Organraub an lebenden Falun-Gong-Praktizierenden erfahren hatte. Beide unterschrieben die Petition. Eine andere Frau erzählte einer Praktizierenden, dass ihr Sohn eine chinesische Freundin habe und sie wisse, was in China geschieht; über die Menschenrechtsverletzungen, Folter und Misshandlungen, usw. Sie erzählte, dass sie einmal in die Körperausstellung des Gunther von Hagens gegangen sei, doch nur, weil ihr gesagt wurde, dass die Körper gespendet seien. Als sie erfuhr, dass sie größtenteils aus China stammen und wahrscheinlich nicht gespendet worden waren, war sie entsetzt und meinte: „Hätte ich das gewusst, wäre ich nie in diese Ausstellung gegangen.“ Sie fand alles so schrecklich, unterschrieb unsere Petition und wollte ihrem Sohn und seiner Freundin über den Organraub erzählen.

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Passantin zeigt Interesse an Falun Gong und möchte es lernen.


Ein älterer Herr, der zur Zeit Yoga macht, kam an unseren Stand, unterschrieb die Petition und wollte wissen, wie er Falun Gong lernen könne. Ein Praktizierender schrieb seine Kontaktinformation auf und will sich mit ihm in Verbindung setzen. Er nahm auch ein Minghui-Heft mit und meinte er hätte seins vom letzten Jahr weitergegeben.

Es gab auch noch einige andere Personen, die daran interessiert waren Falun Gong zu lernen, auch sie hinterließen ihre Telefonnummer oder E-Mail-Adresse.

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Passanten aller Altersklassen und sozialen Schichten unterstützen die Petition gegen den Organraub an lebenden Falun Gong Praktizierenden in China.


Eine Mutter mit ihrer erwachsenen Tochter und Sohn kamen an unserem Stand vorbei. Der Sohn schien mental behindert und hyperaktiv zu sein. Eine Praktizierende wollte ihr einen Flyer geben, doch meinte sie, dass sie gerade mit ihrem Sohn zurechtkommen müsse, und nahm den Flyer nicht an. Ihr Sohn kam dann an den Stand und wollte ein Flyer, wonach er mit lautem Getöse davonging und den Flyer seiner Mutter überreichte. Die Praktizierende sagte zu ihr: „Ihr Sohn hat es gerade gut gemacht.“ Sie meinte dann: „Ja, ja, pack ich ein, wir lesen ihn zuhause.“

Ein Ehepaar unterschrieb die Petition und nahm dann Flyer mit, die sie ihrem Sohn geben wollten. Eine Familie mit zwei Kindern unterschrieben auch. Ein Teenager kam ganz alleine an unseren Stand zum Unterschreiben und nahm Informationsmaterial für seine Eltern mit. Auch einige andere junge Leute unterschrieben ohne zu zögern.

Wir informieren immer die entsprechenden Medien der Stadt, die wir besuchen, von unserer Aktion. Einige Passanten kamen an unseren Stand, weil sie von unserer Kundgebung in den Medien gelesen und erfahren hatten. Eine Dame sagte, als sie von unserer Aktivität hörte, hatte sie sich sofort vorgenommen, an unseren Stand zu kommen und zu unterschreiben.

Einmal kam eine Chinesin mit ihrem deutschen Freund an den Stand und nahm alle chinesischen Informationen mit, die wir ausliegen hatten. Doch unterschreiben wollten sie beide nicht, da sie Angst hatten, es könnte ihnen Nachteile bringen. Doch bedankten sich beide bei uns für unsere Arbeit.

Ein junges Paar wollte wissen, warum diese Verbrechen an Falun Gong Praktizierenden geschehen. Nachdem wir sie über den Organraub informiert hatten, unterschrieben sie die Petition, dankten uns und wünschten uns noch viel Erfolg. Eine Dame, die für Greenpeace arbeitet, wünschte uns viel Glück, damit wir viele Unterschriften bekommen und sagte sie würde uns die Daumen drücken.

Eine Frau kam sichtlich verärgert an unseren Stand und sagte es sei entsetzlich, dass Menschen wegen ihrer Organe getötet werden. Sie sagte: „Organspende ist OK, aber so was (Organraub) nicht, da krieg ich so einen Hals!“ Sie schien immer noch wütend zu sein, als sie davonging.Ein Herr auf einem Fahrrad fuhr zuerst an unserem Stand vorbei, doch kurz danach kehrte er zurück und nahm einen Flyer mit.

Eine Frau, die in einer Schule arbeitet, nahm einen Stapel Flyer mit, um diese zu verteilen. Auch wollte sie im Internet recherchieren und dort die DAFOH-Petition unterschreiben, da sie Angst hatte, wenn sie nach China reisen würde, sie auf eine schwarze Liste gestellt werden könnte.

Ein älterer Herr sprach lange mit einer Praktizierenden und bedankte sich für die Aufklärung. Ein junger Mann erwähnte er habe alles gelesen und habe einen Schock gekriegt, und unterschrieb die Petition. Nachdem ein älterer Mann unsere Petition unterschrieben hatte, wünschte auch er uns viel Erfolg und legte beide Hände vor seiner Brust zusammen, verbeugte sich und dankte uns.

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Reporter der Wormser Zeitung, nachdem er Praktizierende interviewt hatte.


Später am Nachmittag kam ein Reporter der Wormser Zeitung an unseren Stand und wollte Praktizierende interviewen. Er meinte sein Chef hätte ihn geschickt, da dieser nicht glauben konnte, dass so eine Grausamkeit wirklich stattfinden würde.

Der junge Mann stellte viele Fragen und machte sich viele Notizen, die er für einen Artikel verwenden wollte. Auch er unterschrieb unsere Petition gegen den Organraub und wollte die Informationen, die er von uns erhalten hatte weiter recherchieren.

(Artikel der Wormser Zeitung: http://www.wormser-zeitung.de/lokales/worms/nachrichten-worms/protest-gegen-organraub_18026120.htm)

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