Provinz Liaoning: Kunstlehrer gefoltert - zur Aufgabe seines Glaubens gezwungen

Ein Kunstlehrer, den man wegen seines Glaubens an Falun Gong zu drei Jahren Gefängnis verurteilt hatte, wurde während seiner Haftzeit schwer gefoltert.

Er hat überlebt und erzählt hier seine Geschichte.


Herr Dong Zhiyu

Verurteilt, weil er Falun Gong nicht aufgeben wollte

Vor seiner Inhaftierung hatte Herr Dong Zhiyu an der Schule für Moderne Kunst und Design Xiongshi in Shenyang unterrichtet. Am 24. Oktober 2013 stürmten Polizisten von der Polizeistation Huanggu in die Schule und verhafteten rechtswidrig über 20 Lehrer und Studenten für ihren Glauben an die Grundsätze von Falun Gong – die Grundsätze Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Auch Herr Dong wurde verhaftet.

Im Juli 2014 machte man ihm rechtswidrig den Prozess. Später wurde er zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. In der Haft erlitt er Elektroschocks, Schläge und Isolationshaft.

Gefängnis Benxi

Um Herrn Dong „umzuerziehen“ und ihn dazu zu bringen, Falun Gong aufzugeben, folterte ihn der Wärter Wang Ce. Am Nachmittag des 20. Novembers 2015 wies der Wärter die Gefangenen Cheng Bo, Wang Fuli und Zhang Liguo an, Herrn Dong in einem Raum zu fesseln, in dem es keine Überwachungskameras gab.

Wang Ce schockte Herrn Dongs Hände, Kopf und Hals mit zwei elektrischen Schlagstöcken, während der Gefangene Cheng Bo Dongs Ohren packte und ihm mehrmals mit den Knien in die Oberschenkel stieß. Herr Dong erhielt kein Essen und durfte nicht schlafen.

Einen Tag später wurde er von dem Gefangenen Wang Fuli und einem weiteren Häftling gefoltert. Sie traten ihm auf die nackten Füße, schlugen ihm ins Gesicht und stießen ihm ihre Fersen in die Oberschenkel. Sie zwangen ihn, eine Erklärung zu schreiben, dass er auf Falun Gong verzichte. Außerdem zwangen sie ihn, sich Videos anzusehen, die Falun Gong verleumdeten.

Diese Folter dauerte acht Tage und Nächte. Danach konnte Herr Dong zwei Wochen lang nicht mehr richtig laufen. Er wurde streng überwacht und durfte mit niemandem sprechen.

Zwei Mal kam Herr Dongs Anwalt ins Gefängnis Benxi, um sich mit seinem Mandanten zu treffen. Beide Male wies ihn die Gefängnisleitung ab.

Am 14. März 2016 schrieb Herr Dong einen offiziellen Antrag an die Gefängnisleitung, in dem er forderte, sich mit seinem Anwalt treffen zu können. Er berichtete von der Folter und den Versuchen, ihn zur Aufgabe seines Glaubens zu zwingen. Auch gab er eine feierliche Erklärung ab, in der es heißt: „Alles, was ich unter Folter gegen Dafa gesagt oder geschrieben habe, ist null und nichtig. Ich werde mich für immer im Dafa kultivieren.“

Im April 2016 berichtete er dem Gefängnisleiter Pan, wie Wang Ce und andere ihn gefoltert hatten. Eine Antwort erhielt er nicht.

Am 15. April und 16. Mai warf Herr Dong jeweils eine Beschwerde in den Beschwerdekasten. Außerdem versuchte er, die Kommissare zu sehen, hörte aber nie etwas von ihnen.

Herr Dong befand sich noch bis zum 23. Oktober 2016 unrechtmäßig im Gefängnis Benxi in Haft. Erst danach wurde er entlassen.

Früherer Bericht:

„Lehrer grundlos verhaftet, Schüler bis zu 20 Stunden verhört, um Beweise für deren vermeintliche Verbrechen zu erhalten (Provinz Liaoning)“ http://de.minghui.org/html/articles/2014/3/30/78192.html

Chinesische Version:
http://www.minghui.org/mh/articles/2017/6/25/350176.html</em></em>

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