Pressemitteilung: „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht seit 18 Jahren in China verfolgt

Kundgebungen in ganz Österreich
 

Seit dem 20. Juli 1999 werden Menschen, die versuchen nach den Werten von „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ zu leben und ihre Körper mittels ruhigen Qigong Übungen gesund zu halten, auf das brutalste vom kommunistischen Regime Chinas verfolgt.

Rund um den 20. Juli veranstalten Falun-Dafa-Praktizierende in ganz Österreich Kundgebungen um für ein Ende der mittlerweile 18 Jahre andauernden Verfolgung von Falun Dafa in China aufzurufen. Die erste Kundgebung fand bereits letzten Samstag am 8. Juli am Grazer Hauptplatz statt.

Kundgebungen österreichweit:
Wien:
15. Juli von 10:00 bis 16:00 Uhr am Heldenplatz
20. Juli von 19:30 bis 21:00 Uhr Lichterkette vor der chinesischen Botschaft
Salzburg: 15. Juli von 11:00 bis 16:00 Uhr Alter Markt (beim Florianibrunnen)
Bregenz: 15. Juli von 10:00 bis 16:00 Uhr Sparkassenplatz


Zitat aus dem Statement der Gesellschaft für bedrohte Völker Österreich anlässlich 18 Jahren Verfolgung von Falun Gong zur Menschrechtslage in China:

"Die Menschenrechtslage in China hat sich auf allen Ebenen verschlechtert: Im ganzen Land geht man weiterhin gegen ethnische und religiöse Minderheiten vor. (...)
Besonders stark betrifft dies inhaftierten Falun Gong Praktizierenden, eine Gruppe die nun schon auf 18 Jahre der Verfolgung zurückblickt. (...)
Wir fordern daher die internationale Politik weiterhin auf, sich für die Schließung der „Zentren für Gehirnwäsche“ in denen Folter und Demütigung an der Tagesordnung sind, einzusetzen."
Vollständiges Statement: goo.gl/z9jTzt


Über Falun Dafa und den Beginn der Verfolgung:

Als eine Art von Qigong wurde Falun Dafa im Jahr 1992 veröffentlicht. Es fand im Reich der Mitte rasche Verbreitung. Mehr als 80 Millionen Menschen übten Ende der 1990er Jahre in China Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, aus. Bis zum 20. Juli 1999 hatte das kommunistische Regime Falun Gong gefördert und im Staatsfernsehen wegen seiner positiven Wirkung gepriesen. Aus Angst vor Machtverlust verbot der damalige Staatschef Jiang Zemin am 20. Juli 1999 Falun Dafa und stempelte es als „illegale Sekte“ ab. Eine landesweite Verleumdungs- und Propagandakampagne erschütterte das Land und die Hetzjagd begann. Viele Medien aller Welt hatten damals die Meldungen der unter Zensur stehenden Medien Chinas einfach übernommen.

Ausmaß der Verfolgung:

Seitdem wurden zwischen 500.000 und einer Million Menschen verhaftet und ohne Gerichtsverfahren in Arbeitslager deportiert; Zehntausende wurden in Gefängnissen und psychiatrischen Anstalten eingesperrt. Darüber hinaus sind über 100.000 Fälle von Folter und Misshandlung in Polizeigewahrsam bekannt geworden. Es wurden über 4.112 Todesfälle durch Folter nachgewiesen; die tatsächliche Anzahl wird auf 10.000 und mehr geschätzt. Es sollen nach internationalen Schätzungen mehr als 65.000 lebenden gesunden gefangenen Falun-Dafa-Praktizierenden ihre lebenswichtigen Organe geraubt worden sein.

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Pressekontakt:
Roswitha Wang-Moritz
E-Mail: roswitha.wang-moritz@fldf.eu, Tel.: +43 699 111 048 86

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