Provinz Guangdong: Telekommunikationsexperte wegen seines Glaubens an Falun Gong wiederholt interniert
 

Provinz Guangdong: Telekommunikationsexperte wegen seines Glaubens an Falun Gong wiederholt interniert

Die chinesischen Behörden wollen dem 40-jährigen Dr. Feng Shaoyong das Leben zur Hölle machen: Folter in Gehirnwäsche-Einrichtungen, Zwangsarbeitslager und sogar der Aufenthalt in einer psychiatrischen Anstalt gehören zu ihrem Repertoire, um ihn zu zwingen, seine überzeugte Haltung zu Falun Gong aufzugeben.

Das Komitee für Politik und Recht, das lokale Büro 610 und die Staatssicherheitsabteilung gaben die Befehle raus, ihn zu verhaften.

Im Zwangsarbeitslager Nr. 2 in der Stadt Shenzhen misshandelte man ihn dermaßen gnadenlos, dass er zeitweise gelähmt war und sein ganzer Körper mit Narben bedeckt ist.

Dr. Feng kommt aus Shenzhen in der Provinz Guangdong. Er absolvierte seinen Doktortitel in Telekommunikation an der Universität für Post und Telekommunikation in Peking

Jüngste Verhaftung

Am 24. September 2016 wurden in der Provinz Guangdong 20 Falun-Gong-Praktizierende verhaftet. Dr. Feng war einer von ihnen. Er war an jenem Abend bei seinem Freund zu Besuch. Zurzeit befindet er sich in der Haftanstalt des Bezirks Longgang.

Die Polizei legte den Fall am 21. April 2017 der Staatsanwaltschaft zum dritten Mal vor, nachdem diese die beiden vorherigen Einreichungen wegen mangelnder Beweise zurückgewiesen hatte.

Familie leidet

Erst kürzlich war Dr. Feng von der Haft nach Hause gekommen und konnte wieder mit seiner Frau und seiner Tochter zusammen sein. Nun wurde er erneut verhaftet.

Seine Tochter ist dadurch stark traumatisiert. Sie hat Angst, auch ihre Mutter zu verlieren und weicht keinen Moment von ihrer Seite, außer wenn sie zur Schule geht.

In einem Schulaufsatz schrieb sie: „Einst hatte ich eine glückliche Familie. Nun wurde aber mein Vater verhaftet. Alles hat sich geändert und ich sehne mich nach ihm. Ich vermisse ihn so sehr und will, dass er wieder nach Hause kommt.“

Ehrbarer Charakter

Dr. Feng wurde in einer armen Familie geboren und lernte noch die traditionellen Werte von seinen Eltern. Er hatte immer hart gearbeitet. Auf seinem Weg zum Doktortitel bekam er plötzlich gesundheitliche Probleme. Die harte Arbeit forderte ihren Tribut und bereitete ihm permanente Kopfschmerzen.

Damals begann er Falun Gong zu praktizieren und wurde bald daraufhin seine Kopfschmerzen los. Er konnte wieder klar denken und war wieder produktiver bei der Durchführung seiner Forschungen.

So bekam ein wissenschaftliches Forschungsprojekt auf Landesebene, das Dr. Feng leitete, eine staatliche Auszeichnung und wurde mit über einer Million Yuan gefördert. Er hat seine Fähigkeiten und seine Arbeitsmoral stets an dem Leitbild Wahrhaftigkeit-Güte-Nachsicht orientiert.

Einmal machte Dr. Feng in Shenzhen die Beamtenaufnahmeprüfung. Er erreichte dabei die Bestnote und bekam eine Beamtenstelle angeboten. Allerdings verzichtete er auf diese Gelegenheit, weil von ihm gefordert worden wäre, seinen Glauben an Falun Gong aufzugeben.

Ein anderes Mal verlor er seine Arbeit. Die Polizei hatte seinen Arbeitgeber unter Druck gesetzt, ihn wegen seines Glaubens zu entlassen.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2017/6/18/164318.html

Chinesische Version:
http://www.minghui.org/mh/articles/2017/6/2/区检察院两次退-深圳秀人才再遭构陷-349043.html

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