Jüngste Veranstaltungen der Falun-Gong-Praktizierenden in Europa

In der letzten Maiwoche machten Falun-Gong-Praktizierende in Europa mit mehreren Veranstaltungen auf die seit 18 Jahren andauernde Verfolgung in China aufmerksam und riefen die Öffentlichkeit auf, bei der Beendigung der Verfolgung mitzuhelfen.

Polen

Lublin ist eine 700 Jahre alte Stadt, 160 Kilometer von Warschau entfernt. Sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Lublin. Am 26. Mai 2017 zeigten die Falun-Gong-Praktizierenden dort die Übungen. Außerdem sammelten sie Unterschriften für eine Petition zur Verurteilung des staatlich geförderten Organraubs an inhaftierten Falun-Gong-Praktizierenden in China.


Der Informationstag der Falun-Gong-Praktizierenden in Lublin, Polen


Die Menschen unterstützen die Praktizierenden mit ihrer Unterschrift.

Viele Menschen blieben am Informationsstand stehen und unterschrieben die Petition. Manche hatten auch Interesse, die Übungen zu lernen, einige machten sie gleich vor Ort mit.


Ein Mann in Weiß (Mitte) erklärt der Praktizierenden, dass er zu einer internationalen Ausstellung gehen werde, wo sich auch viele Chinesen befinden würden. Er wolle ihnen berichten, was er über die Situation in China erfahren habe.

Ein ortsansässiger Geschäftsmann lobte die Praktizierenden für ihre Bemühungen. Er freute sich zu hören, dass es jede Woche ähnliche Veranstaltungen in Warschau gibt, da er häufig dort ist. Er wollte den Praktizierenden Schokolade bringen, um auf diese Weise seine Unterstützung zu zeigen.

Eine Gruppe chinesischer Studenten wagte aus Angst vor der chinesischen Regierung zunächst nicht, Informationsmaterial anzunehmen. Ein Praktizierender erklärte ihnendann: „Es ist euer Recht, zu wissen, was in eurem Heimatland vor sich geht. Es gibt nichts zu fürchten. Die Kommunistische Partei hat versucht, seine Bürger einer Gehirnwäsche zu unterziehen und hat viel irreführende Propaganda über Falun Gong verbreitet. Um es zu vertuschen, haben sie das Internet zensiert. Ihr habt das Glück, hier im Ausland sein zu können. So solltet ihr die Chance auf freien Zugang zu Informationen nutzen.“

Schließlich waren die Studenten überzeugt und nahmen die Informationen dankbar entgegen.

Niederlande

Am 30. Mai 2017 hielten die holländischen Praktizierenden in der Stadt Zaandam einen Informationstag ab. Sie baten die lokale Regierung, die Medien und Menschenrechtsorganisationen, ihnen zu helfen, die in China inhaftierte Praktizierende Peng Jie freizubekommen.

Peng Jie war am 22. Juli 2016 in der Provinz Liaoning verhaftet und zu drei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden. Seither ist sie im Frauengefängnis der Provinz eingesperrt. Ihre Tochter Zhang ist Bürgerin von Holland. Sie versucht, die Freilassung ihrer Mutter zu erwirken.

Bei einer Veranstaltung am 30. Mai 2017 machten ein Radiosender und die Zeitung Noordhollands Dagblad ein Interview mit Frau Zhang über die Situation ihrer Mutter.


Der Artikel über Peng Jie im Nordhollands Dagblad

Die Zeitung berichtete über die jetzige Situation von Peng Jie, über ihre frühere Verhaftung im Jahr 2002 und die Folterungen, die sie wegen ihres Glaubens erlitt. Dem Leser wurden auch die grundlegenden Prinzipien von Falun Gong erklärt.


Der Radiosender RTV Zaanstreek berichtet auf seiner Website über Pengs Geschichte.


Praktizierende sammeln Unterschriften für eine Petition zur Verurteilung der Verfolgung.

Russland

Am 30. Mai 2017 zeigten Praktizierende in einem Park in St. Petersburg die Falun-Gong-Übungen und riefen die Öffentlichkeit auf, bei der Beendigung der Verfolgung mitzuhelfen.


Die Vorführung der Übungen


Die Vorführung der Trommlergruppe als Ausdruck der Wertschätzung von Falun Gong


Informationstafeln über Falun Gong


Mutter und Sohn erhalten Flyer mit Informationen über Falun Gong.


Unterschriften für die Petition zur Unterstützung von Falun Gong

Während der dreistündigen Veranstaltung blieben viele Menschen stehen, unterschrieben die Petition. Manch einer lernte sogar an Ort und Stelle die Falun-Gong-Übungen.

Quelle: Minghui.de

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