Schwierigkeiten ertragen und in diesem Prozess das scheinbar Unmögliche überwinden

Vorgetragen auf der Fa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch 2017 in New York

Grüße an den großartigen barmherzigen Meister! Grüße an die Mitpraktizierenden!

Ich habe vor 19 Jahren mit dem Praktizieren von Falun Dafa (auch Falun Gong genannt) begonnen. Heute möchte ich mit euch meine Erfahrungen teilen, wie ich den hochrangigen Beamten und Geschäftsleuten in Japan Falun Dafa und die Fakten über die Verfolgung erklärt habe.

1. Falun Dafa in Japan kennengelernt

Während meines ersten Collegejahres geriet ich in einen schweren Autounfall, als ich einem Mann aus der höchsten Gesellschaftsschicht beim Umzug half. Danach verschlechterte sich meine Gesundheit. Weder durch die westliche noch die chinesische Medizin konnte ich geheilt werden. Auch das Anbeten der Götter und das Üben von Qi Gong konnten mich nicht heilen. Ich litt unter unerklärlichen Schmerzen, sodass Körper und Geist in starke Mitleidenschaft gezogen wurden. Nachdem ich das Studium an der Universität von Taiwan abgeschlossen hatte, erhielt ich von Japan ein nationales Stipendium und wurde an der Universität Tokio (in Tokio) aufgenommen.

So begann ich mein Auslandstudium an der Graduiertenfakultät in Japan. Als ich den äußersten Tiefpunkt in meinem Leben erreicht hatte, traf ich eine Falun-Dafa-Schülerin aus der Provinz Henan, die auch an der Universität Tokio studierte. Sie stellte mir Falun Dafa vor. Als ich das erste Mal die Übungen machte, spürte ich, dass der Meister die schwere Last von meiner Brust wegnahm, die bei mir seit Jahren Atemnot verursacht hatte. Nun konnte ich endlich mit Appetit essen und tief schlafen. Im Herzen dankte ich dem Meister für die Errettung.

Nach meinem Abschluss an der Universität Tokio folgte ich meinem Mann in die Vereinigten Staaten. Da ich Falun Dafa in Japan erhalten hatte, wuchs der Wunsch in mir, die Güte von Falun Dafa auch den zuvorkommenden Japanern vorzustellen. Als ich meine Aufklärung der wahren Umstände in den USA abgeschlossen hatte, kehrte ich nach Japan zurück, um Falun Dafa dort vorzustellen und die Fakten zu erklären.

2. Ein kostbares Geschenk für angesehene japanische Gäste

Im Oktober 2011 war der Präsident unserer Firma, in der ich tätig war, sehr bemüht, ein Treffen mit einem Mitglied des japanischen Repräsentantenhauses sowie des japanischen Premierministers zu organisieren. Ich wurde gebeten, an dem Treffen teilzunehmen und saß neben dem Premierminister. Die Führungskräfte, die an diesem Abend anwesend waren, hatten hochwertige Geschenke für ihn mitgebracht. Ich hatte auch ein Geschenk vorbereitet – die japanische Ausgabe des Buches „Falun Gong“ (Li Hongzhi). Außerdem legte ich dem Buch einen Brief bei, der über die vielen Aspekte von Falun Dafa berichtete: über die Barmherzigkeit, über die Verbreitung auf der ganzen Welt, über die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas und über die weltweite Unterstützung für Falun Dafa. Dieser Brief sollte auch Japans Regierung ermutigen, eine aufrichtige Haltung gegenüber den bösartigen Machenschaften der Kommunistischen Partei einzunehmen und sich ihnen nicht zu unterwerfen. Ich sagte dem Ministerpräsidenten: „Ich sorge mich sehr um Ihre Gesundheit. Ich weiß, dass Sie Magenbeschwerden haben. Dieses Geschenk wird Ihnen helfen, Ihre Gesundheit wiederzuerlangen und Ihnen eine glückliche Zukunft bringen.“ Er wollte das Geschenk sofort öffnen. Aber ich riet ihm, dass er sich Zeit nehmen solle, es zu lesen und die Dinge klar zu erkennen, denn dies sei für seine und Japans Zukunft wichtig. Er dankte mir und meinte, dass er den Brief sorgfältig lesen werde, sobald er zurückgehe. Im nächsten Jahr wurde er als Premierminister wiedergewählt. Ich denke, dass er diese Position behalten konnte, weil er die Hintergründe verstanden und in seinem Herzen die richtige Wahl getroffen hatte.

Ich dachte oft darüber nach, wie man die Gutherzigkeit von Falun Dafa noch effizienter verbreiten und die Fakten über die Verfolgung in China besser an die gehobene japanische Gesellschaft erklären könnte.

Nach dem gewaltigen Erdbeben im Jahr 2011 in Ost Japan spendete die taiwanische Bevölkerung 25 Milliarden Yen (200 Millionen Euro) für Hilfsmaßnahmen. Dies berührte tief die Herzen der Japaner. Viele Unternehmen in Japan äußerten sich wohlwollend darüber und suchten nach Geschäfts-Kooperationen mit taiwanischen Regierungsstellen und Unternehmen. Zu dieser Zeit wurde ich zur Direktorin eines taiwanischen und japanischen Wirtschaftsverbandes gewählt. Ich fühlte, dass es der Meister für mich so arrangiert hatte, um die Menschen zu erretten, denn alle Direktoren außer mir waren Firmenbesitzer.

In der zweiten Hälfte des Jahres 2012 organisierten die japanischen Kommunalverwaltungen jeden Monat Geschäftsdelegationen, um Treffen zu vereinbaren. Dank meiner Arbeit war ich in der Lage, bei vielen Meetings dabei zu sein und traf viele japanische Beamte und Führungskräfte. Ich hatte sorgfältig darüber nachgedacht, wie man ihnen die wahren Hintergründe über Falun Dafa verdeutlichen könnte. Die Verfolgung von Falun Dafa kann nicht nur in zwei oder drei Sätzen erklärt werden. Ich glaube nicht, dass es überzeugend oder effektiv genug gewesen wäre, ihnen nur einige Informationsmaterialien dazu zu geben.

3. Veröffentlichung der japanischen Version des Buches „Staatsorgane“ – standhafte aufrichtige Gedanken bewahren und mutig voranschreiten

Ich fand keine zufriedenstellende Methode, bis ich im Jahr 2013 die New Yorker Fa-Konferenz besuchte.

Dort sagte der Meister:

„Überlegt euch einmal, Organentnahme am lebendigen Leib – die Verfolgung der Christen im alten Römischen Reich hatte selbst auf ihrem Höhepunkt nicht solch einen Grad der Bösartigkeit erreicht, das Bösartigste war, lediglich einen Menschen zu töten. – Das ist die größte Bösartigkeit auf diesem Planeten, die die Dafa-Jünger in dieser Verfolgung erleiden und mit der sie konfrontiert sind.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz des Großraums New York 2013, 19.05.2013)

Die Worte des Meisters schienen mir zu sagen, dass ich die Gräueltaten des Organraubs an lebenden Menschen in China als Einstieg benutzen sollte, um damit in Japan die Fakten aufzuzeigen. Plötzlich verstand ich es und erkannte meine Richtung. Ich dankte dem Meister, dass er mir so einen klaren Hinweis gegeben hatte. Als ich nach Taiwan zurückkehrte, bat ich Mitpraktizierende, einen Film über den Organraub mit japanischen Untertiteln zu übersetzen. Ich fühlte aber, dass das noch nicht genug war. So kaufte ich die englischen und chinesischen Ausgaben des Untersuchungsberichtes Blutige Ernte [1] und des Buches Staatsorgane [2]. Nachdem ich sie gelesen hatte, beschloss ich, das Buch Staatsorgane ins Japanische zu übersetzen und zu veröffentlichen.

Dank der Mithilfe von mehreren japanischen Praktizierenden konnte die Übersetzung sehr schnell fertiggestellt werden. Ich bat einen Medizinprofessor, der in Japan arbeitete, uns bei der Bearbeitung der medizinischen Begriffe zu helfen, die im Buch verwendet wurden. Er stellte mich auch vielen hoch angesehenen Medizin-Fachleuten in Japan vor. Ich flog nach Japan und traf diese Persönlichkeiten einen nach dem anderen. Im Oktober 2013 wurde das Buch mit Hilfe eines aufrichtigen japanischen Verlags in Japan veröffentlicht. Nach der Veröffentlichung übten diese Ärzte und Profis ihren Einfluss aus, indem sie die Bücher an ihre Freunde und an Bibliotheken verschickten.

Zwischen den Jahren 2013 bis 2016 hatten Japan und Taiwan die meisten politischen und geschäftlichen Kontakte. Es war auch eine der freundschaftlichsten Perioden der Japan-Taiwan-Beziehungen. Die Situation war beispiellos. Ich spürte, dass es das Arrangement des Meister war, um eine große Anzahl von Lebewesen zu erretten. Deshalb nutzte ich jede Gelegenheit, um die Bücher an diese Menschen weiterzugeben.

Einmal nahm ich an einem Begrüßungstreffen teil, das von den Direktoren der fünf Regierungsabteilungen Taiwans abgehalten wurde. Ich hatte den angesehenen japanischen Gästen die japanische Version des Buches Staatsorgane geschenkt. Nach dem Bankett fragte mich der Chef der taiwanischen Regierungsabteilung, warum ich ihm kein Buch gegeben hätte. Ich erwiderte: „Lesen hochrangige Beamte wie Sie selbst auch Bücher?“ Er antwortete: „Wie könnten Regierungsbeamte keine Bücher lesen, sind wir Analphabeten?“ Schnell gab ich ihm ein Buch. Er meinte: „Sie sollten es mit Ihrem Namen signieren, bevor Sie das Buch einem Beamten geben.“ Dann zeigte er mir sogar, wo ich die Unterschrift platzieren sollte, damit es hübsch aussah.

Danach erkannte ich, wie barmherzig der Meister war und mich Schritt für Schritt auf dem Weg der Fa-Berichtigung führte. Wie konnte ich während des Prozesses der Errettung der Lebewesen so egoistisch sein und immer meine Eigensinne und Vorstellungen in den Vordergrund setzen? Ich fühlte mich so beschämt.

Es gab noch ein Treffen, zu dem viele wichtige Mitglieder der japanischen Wirtschaft und der politischen Gemeinschaften eingeladen waren und eine Rede hielten. Während der Pause schwankten meine aufrichtigen Gedanken für einen Moment. Ich fragte mich, ob ich die Bücher über den Organraub den Rednern übergeben sollte, da es keine Verbindung zum Thema des Treffens gab. Aber dann erkannte ich, dass ich diese Gelegenheit nicht verpassen sollte, da sie einmalig war. So ging ich nach vorne. Unerwartet sagte der Sprecher: „Ich habe Forschungen im Zusammenhang mit China gemacht und habe mich für dieses Buch interessiert. Ich arbeite als Wissenschaftler und Technologiemitarbeiter unter dem Ministerpräsidenten. Die Kommunistische Partei Chinas macht sich schuldig am Organraub an lebenden Personen. Ich werde es dem Premierminister erzählen, danke.“

Jedes Mal, wenn ich menschliches Denken bei der Errettung von Menschen benutze und fast die Gelegenheit verliere, weist mich der Meister immer auf verschiedene Weise hin:

So wie der Meister in einem Gedicht sagt:

„Erfasst, verpasst - ein Augenblick“(Li Hongzhi, Schicksalsgelegenheit – ein Augenblick, 02.2012, in: Hong Yin III)

Es ist wahr, diese hochrangigen wirtschaftlichen und politischen Führungskräfte werden in der Regel nicht nach Taiwan kommen. Selbst in Japan war es nicht leicht, sie persönlich kennenzulernen. Jetzt sind sie in Taiwan, warum zögerte ich dann noch? Wenn ich die Errettung der Lebewesen an die erste Stelle setzte, könnte ich viele Verluste verhindern.

Der Meister sagte:

„Mit allem, was die Dafa-Jünger zur Zeit tun, sind sie dabei, Zukunft zu erschaffen; zur Zeit existiert alles innerhalb der Drei-Weltkreise auch nur für Dafa.“ (Li Hongzhi, Was sind Kultivierungsfähigkeiten, 14.06.2001, in: Essentielles für weitere Fortschritte II)

4. Shen Yun Promotion bei der gehobenen japanischen Gesellschaft

Ich hatte bereits mehrjährige Erfahrung dabei gesammelt, die Wirtschaftskreise über die wahren Umstände zu informieren. Deshalb wusste ich, dass ich mich nicht auf vergangene Projekte verlassen konnte, um viele Menschen in der gehobenen Gesellschaft zu erretten, da es sonst eine begrenzte Wirkung haben würde. Der Meister nutzt die Shen Yun-Aufführungen, um die Lebewesen zu erretten. Die mächtige göttliche Kraft des Meisters durchdringt die Aufführungen. So hatte ich das tiefe Vertrauen, dass Shen Yun die immense Kraft haben würde, die Menschen in den oberen Gesellschaftsschichten zu erretten.

Der Meister erklärte:

„Denn die Fa-Berichtigung wird kontinuierlich vorangetrieben, Schritt für Schritt. Wird eine Ebene erreicht, geht es um die Menschen auf dieser Ebene. Ist oben ein Himmelreich, eine Ebene von Himmelskörpern erreicht, kommen genau die Menschen aus dieser Ebene zu der Show. Nächstes Mal gehört der Platz nicht mehr ihm, sondern einem anderen.“ (Li Hongzhi, Dafa-Jünger müssen das Fa lernen, Fa-Erklärung in Washington D.C. 2011, 16.07.2011)

Deshalb besuchte ich jedes Jahr viele verschiedene Firmenbesitzer und empfahl ihnen, sich Shen Yun anzusehen.

Im Jahr 2014 schloss ich mich einer globalen Vereinigung an. Ich hoffte, diese Plattform nutzen zu können, um Shen Yun weiter zu promoten. Mit diesem Gedanken brachte ich in diesem Jahr viel Zeit und Mühe auf, viele Firmenbesitzer und Führungskräfte in Tokio zu besuchen. Auch besuchte ich Einzelpersonen in der gehobenen Gesellschaft in Tokio und stellte ihnen die Shen-Yun-Aufführungen vor, so dass sie sie besuchen konnten.

Einmal nahm ich in Japan an einem Treffen eines sehr großen Vereins teil. Ich war schockiert, als ich beim Abendessen bemerkte, dass die Anwesenden alle CEOs von Japans größten Medien waren. Ein Mitglied erwähnte mir gegenüber, dass die Direktoren von Hunderten von großen Unternehmen in Japan Teil dieser Vereinigung seien – es war einer der einflussreichsten Verbände im Land. Ich erkannte, dass dies eine großartige Gelegenheit war, hochrangige Menschen zu erretten. Ich sagte in meinem Herzen zum Meister: „Bitte geben Sie Ihrer Schülerin alle notwendigen Fähigkeiten. Ich hoffe, dass sich in diesem Umfeld neue Perspektiven für die Shen-Yun-Promotion eröffnen werden.“

Ich verinnerlichte die Worte des Meisters:

„Ich habe gesagt, dass wir jetzt in der mittleren und höheren Schicht der Gesellschaft arbeiten sollen. Erst wenn man die mittlere und höhere Schicht der Gesellschaft erreicht hat, kann man die gesamte Gesellschaft erreichen und somit den Einfluss vergrößern und noch mehr Zuschauer haben, noch mehr Lebewesen werden dann kommen und werden errettet.“ (Li Hongzhi, Noch fleißiger voranschreiten, Washington DC, 24.07.2010)

Der Meister sagte auch:

„Viele Dinge sehen sehr zufällig aus, aber sie sind nicht zufällig.“ (Li Hongzhi, Fa- Erklärung während der Fa-Konferenz in Houston, 12.10.1996)

Als ich nach Taiwan zurückgekehrt war, begann ich, einen Plan zu machen und mich auf mein Ziel vorzubereiten. Obwohl ich nicht wusste, ob es mir gelingen würde, dachte ich: „Kultivierung hängt von einem selbst ab, Kultivierungsenergie hängt vom Meister ab.“ Ich wusste, dass ich starke aufrichtige Gedanken bewahren musste. Die Firmenbesitzer sind Teil der gehobenen Gesellschaft, so ist diese Richtung korrekt. Um sie zu erretten, musste ich sie darüber informieren, dass Shen Yun nach Japan kommen würde.

Während der Promotion von Shen Yun sah ich oft Wunder, die vom Meister geschaffen wurden. Einmal traf ich bei der Promotion einen sehr einflussreichen Manager eines Fernsehsenders. Ich zeigte ihm den Werbetrailer von Shen Yun. Er sagte: „Ich arbeite für die Medien und dennoch höre ich zum ersten Mal von Shen Yun, obwohl diese Aufführung seit zehn Jahren nach Japan kommt. Ich denke, Shen Yun sollte nicht nur in diesem Jahr erfolgreich sein, auch in den folgenden Jahren sollten die Auftritte ein Publikumserfolg in Japan sein.“ Er half mir, einen Plan zu entwickeln, um Shen Yun zu fördern.

Einen Monat später produzierte dieser Fernsehsender Kansai ein kurzes Werbevideo über Shen Yun. Kansai TV strahlte es auf einem der beliebtesten Fernsehprogramme aus und verlangten nicht einen Cent dafür. Das war wirklich ein Wunder gemessen am Maßstab eines gewöhnlichen Menschen. Andere Leute hätten alle ihre Beziehungen spielen lassen und große Geldmengen ausgegeben, um auf diesem Programm zu werben. Ich dagegen hatte diesen VIP nur dreimal getroffen.

In diesem Jahr konnte dieser Fernsehsender dem Druck der Kommunistischen Partei widerstehen und strahlte den Werbetrailer von Shen Yun weiter aus. Der Koordinator für die Shen-Yun-Promotion in Osaka sagte mir, dass sie für die Werbung in der Vergangenheit hätten bezahlen müssen. Selbst dann hätten einige Medien es wegen des Drucks der Partei abgelehnt, für Shen Yun zu werben. Der Fernsehsender Kansai, der die Shen-Yun-Werbung unterstützt, ist unbezahlbar. Ein hochrangiger Manager von einem großen Medienunternehmen meinte: „Diese Sendung hatte einen tiefen und positiven Einfluss auf die japanischen Medien, denn die Informationen werden unter hochrangigen Personen kommuniziert.“

Der Prozess der Förderung von Shen Yun ist auch ein Prozess der Beseitigung von Eigensinnen. Im vergangenen September besuchte ich diesen VIP wieder. Während unseres Gesprächs sagte er plötzlich, dass er für mich eine Shen-Yun-Präsentation in zwei Tagen organisiert hätte. Ich antwortete nichts darauf, da ich zugleich froh und auch besorgt war. Ich mochte nicht vor einer großen Menschenmenge sprechen. An diesem Tag erzählte mir ein Firmeninhaber in der Mediengemeinschaft, dass diese Sondervereinbarung sehr gut sei und dass Shen Yun in der japanischen Gesellschaft dadurch noch bekannter werden würde. Die Mitarbeiter des Sekretariats halfen mir, auch Shen-Yun-Flyer an die verschiedenen Firmenbesitzer zu übergeben. Nach der Präsentation erzählte mir der VIP, der mich eingeladen hatte, dass die Informationen in meiner Präsentation für das nächste Mal verbessert werden sollten. Ich dachte: „Also gibt es ein nächstes Mal?“ Es schien so, als könnte ich die Dinge nicht vermeiden, vor denen ich Angst hatte. Während ich für die Shen-Yun-Aufführung 2017 in Kyoto warb, baten mich ein paar andere Führungskräfte, Shen Yun in ihren Verbänden vorzustellen. Obwohl ich mit meinen japanischen Sprachkenntnissen nicht zufrieden war, gaben mir diese Führungskräfte dennoch ein positives Feedback und meinten, dass sie mich ganz gut verstanden hätten.

Während des Prozesses der Shen-Yun-Promotion erhielt ich weiterhin Hilfe von verschiedenen Menschen. Einmal begrüßte mich ein älterer Herr, ein ehemaliger Geschäftsführer, und fragte mich, ob ich irgendeine Hilfe bräuchte. Er machte mir Vorschläge, wie ich meine Präsentation verbessern könnte. Nachdem ich seine Anleitung und Korrekturen erhalten hatte, beschrieb mein Skript auf redegewandte Weise noch ausführlicher die Beziehung zwischen Shen Yun, dem alten sowie dem modernen China. Dieser Herr erzählte mir auch, dass Kyoto der Ort sei, wo seit Tausenden von Jahren die traditionelle japanische Kultur bewahrt worden sei. Kyoto sei auch die Stadt in Japan, die fremden Dingen gegenüber am meisten verschlossen sei. Er erwähnte auch, dass man beharrlich sein müsse, um dort die Oberschicht zu erreichen.

Ich setzte mich mit vollem Einsatz für die Shen Yun Promotion 2016 in Japan ein. Jeden Tag arbeitete ich daran. Ich kontaktierte Tausende von Firmenbesitzern. Während des ganzen Prozesses hatte ich auch den Gedanken aufzugeben. Aber als ich an das Fa des Meisters dachte, wusste ich, dass ich meinen Elan und meine Kraft, Menschen zu erretten, nur weiter steigern konnte. So biss ich die Zähne zusammen und machte weiter bis zum Schluss. Viele Firmenbesitzer sagten, dass ihre Familie und Freunde zur Aufführung gegangen seien. Die Eintrittskarten waren in dem Jahr fast ausverkauft.

Nach Abschluss der Shen-Yun-Promotion 2016 in Japan und Taiwan spürte ich deutlich, dass meine Xinxing sehr schnell erhöht werden sollte. Ich nahm wieder an den Gruppen-Übungen am Morgen teil und las das Fa mehr. Man darf in der Kultivierung nicht nachlässig sein. Wenn ich mich in meiner persönlichen Kultivierung entspannen und meinen Maßstab senken würde, wäre es für mich unmöglich, genügend aufrichtige Gedanken zu haben, um die Menschen zu erretten. Das ist ein sehr mühsamer Weg. Ich muss Schwierigkeiten überwinden und in meinem Glauben an Dafa standhaft sein. Mit der Unterstützung des Meisters kann ich weiter vorankommen. Erst wenn ich mit meinen Übungen und dem Fa-Lernen Schritt halte, kann ich mein Versprechen an den Meister erfüllen. Ich muss weiterhin hart arbeiten, um meine Aufgabe zu erfüllen und Tickets für die Shen Yun Promotion 2017 in Kyoto zu verkaufen.

Rückblickend auf meine 19-jährige Kultivierung war ich immer an der Front bei der Aufklärung der Menschen. Deshalb verstehe ich wirklich die Notwendigkeit, mit den Lebewesen zu kommunizieren. Bei den Kontakten mit den alltäglichen Menschen in diesem großen Farbtopf der Gesellschaft ist es aber sehr wichtig, sich gut zu kultivieren. Die meisten Menschen, mit denen ich in Kontakt komme, sind Eliten der Hochschule und hochrangige Personen. Weil ich selbst in der Gesellschaft keinen prominenten Status habe, fühle ich mich manchmal ein wenig unsicher und kann mich nicht als eine Kultivierende betrachten. Manchmal tauchen Eigensinne auf wie Angst, Verlust und Gewinn, Ruhm und Reichtum. Ich lerne ständig das Fa und mache die Übungen, um mein Hauptbewusstsein zu stärken. Ich korrigiere alle Gedanken, die vom Fa abweichen, und gleiche meine Beziehungen zu allen Menschen aus. Aufrichtige Gedanken kommen aus dem Fa. Ich hoffe, dass ich noch fleißiger werde und großes Mitgefühl und aufrichtige Erleuchtung kultiviere. Ich möchte noch mehr Lebewesen erretten, die errettet werden sollen, und ich hoffe, dass ich den Kultivierungsweg gut gehe, den der Meister für mich arrangiert hat.

Schließlich möchte ich mich bei unserem großartigen Meister für alles bedanken, was er für seine Schüler getan haben. Ich möchte auch meinen Familienangehörigen danken, die in meinen 18 Jahren der Kultivierung und Fa-Berichtigung vollkommen mit mir zusammengearbeitet haben. Ich danke auch meinen Mitpraktizierenden, die mich großartig unterstützt haben.

Danke, Meister!Danke an alle!


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