Junge Praktizierende: Jede Erhöhung kommt vom Dafa

Vorgetragen auf der Falun Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch 2017 in New York

Ich grüße den Meister! Ich grüße die Mitpraktizierenden.

Mein Name ist Sonja. Ich bin 13 Jahre alt und eine Falun-Dafa-Praktizierende, die in eine Familie von Praktizierenden hineingeboren wurde. So war es ganz natürlich, dass ich eine kleine Praktizierende wurde.

Wichtig das Fa zu lernen und die Übungen zu praktizieren

Als ich etwa neun Jahre alt war, entdeckte ich einen kleinen festen Knoten an meinem Zeh. Ich erschrak und erzählte es sofort meiner Mutter. Meine Mutter schaute sich den Knoten an und erzählte mir, dass ich einen ähnlichen Knoten an meiner Hand gehabt hätte, als ich noch ein Baby war. Weil ich erst einen Monat war, hatte sie sich zuerst große Sorgen gemacht. Der Arzt im Krankenhaus wusste auch nicht genau, was es war, und wollte ein paar Untersuchungen durchführen.

Doch meine Mutter beschloss, allen Eigensinn in Bezug auf meinen Knoten loszulassen und an den Meister und das Fa zu glauben. Sie hörte auf, sich Sorgen zu machen und spielte die Audiodateien des Meisters für mich ab. Nach einiger Zeit verschwand der Knoten. Deshalb meinte meine Mutter, dass ich mir keine Sorgen zu machen brauchte. Damals sei es eine Prüfung für sie gewesen und dieses Mal für mich. Sie bestärkte mich nur, fleißiger das Fa zu lernen und die Übungen praktizieren.

In meinem Herzen wusste ich, was ich zu tun hatte, aber meine Gedanken und mein Herz waren nicht im Einklang. Da der Knoten weder juckte noch schmerzte, vergaß ich die Sache und wurde fauler. Ich lernte weniger das Fa und machte die Übungen nicht mehr so oft.

Irgendwann schmerzte der Knoten wieder und ich bemerkte, dass er größer geworden war. Dieses Mal bekam ich Angst und dachte, ich muss fleißiger das Fa lernen und die Übungen praktizieren. Als ich die fünfte Übung machte, war es sehr schmerzhaft eine Stunde im Doppellotus zu sitzen. Ich musste weinen, gab aber nicht auf. Danach machte ich die Übungen wieder jeden Tag. Als meine Mutter mich nach dem Knoten fragte, sah ich nach und er war verschwunden.

Das war wirklich ein Wunder! Der Meister half mir, diese Trübsal zu durchbrechen und beseitigte etwas von meinem Karma als ich fleißiger das Fa lernte und die Übungen praktizierte.

Die Gefahren beim Spielen von Computerspielen

Wie alle Kinder in meiner Umgebung kenne ich mich mit elektronischen Geräten gut aus wie Smartphones, Fernseher, Computer und so weiter. Als wir noch kleiner waren, spielten mein Bruder und ich heimlich Computerspiele zu Hause. Unsere Lehrer erlaubten uns sogar, im Unterricht zu spielen. Sobald ich mit den Hausaufgaben fertig war, spielte ich am Computer. Wenn Freunde zu mir kamen oder ich sie besuchte, spielten wir auch Computerspiele. Wenn meine Eltern Gäste hatten und sie mit ihnen beschäftigt waren, saß ich stundenlang am Computer und spielte ununterbrochen. Beim Spielen verlor ich mich komplett darin.

Wenn meine Freundin und ich „Super Mario“ im TV spielten, waren wir so aufgedreht, dass wir herumhüpften. Als meine Mutter bemerkte, dass ich süchtig geworden war, schränkte sie meine Zeit zum Spielen ein. Später tadelte sie auch meinen Bruder und verbot uns die Computerspiele.

Wenn sie uns trotzdem beim Spielen erwischte, bekamen wir Schwierigkeiten. Ich musste 100-mal schreiben: „Ich halte mein Wort und werde nicht mehr spielen.“ Doch weil ich schon süchtig war, konnte ich mein Versprechen nicht einhalten. Um weiter spielen zu können, fing ich an, meine Eltern zu belügen. Ich kultivierte die „Aufrichtigkeit“ nicht. Die Dämonen hinter den Spielen kontrollierten mich und ließen mich viele schlechte Dinge tun. Nicht nur, dass ich damit viel Zeit verschwendete, sondern meine Sehkraft verschlechterte sich auch.

Später erzählte uns eine Praktizierende mit geöffnetem Himmelsauge, dass sie hinter dem Rücken von Menschen, die Computerspiele spielen, Außerirdische gesehen habe. Am Ende verstand ich, wie gefährlich die Sache ist, und ich war fest entschlossen, damit aufzuhören. Weil mein Kultivierungszustand aber manchmal gut, manchmal schlecht war, konnte ich es noch nicht völlig loslassen. Es war so schwer, denn in dem Moment, in dem ich nicht wachsam war, wollte ich wieder spielen.

Der Meister sagte:

„Gerade eben habe ich gesagt, dass dich in dieser Welt alles anzieht. Alles hindert dich daran, das Fa zu erhalten. Nicht nur ihr, alle Eltern und Regierungen auf dieser Welt kennen dieses Problem. Aber keiner kann etwas dagegen tun! Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob man das Fa erhält. Die Menschen werden davon angezogen, sodass sie nicht gut arbeiten und in der Schule nicht gut lernen können. Sie verbringen viel Zeit mit dem Computer und Computerspielen. So etwas lockt dich, es anzuschauen und damit zu spielen. Das ist kein Zustand der Menschen mehr. Von alters her gab es noch nie diesen Zustand. Das ist die Technik der Außenirdischen. Die Dämonen nutzen sie und verführen dich, sodass du alles, was du hast, aufgibst und dich dort hineinbegibst. Du verschwendest dein Leben, aber du hältst trotzdem daran fest und willst es nicht loslassen! Auch vom Standpunkt der Menschen her gesehen, stimmt es mit dir nicht, geschweige denn von der Kultivierung aus gesehen.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in New York 2016, 15.05.2016)

Meine Mutter und ich lasen dieses Zitat des Meisters mehrere Male, ich lernte es auch auswendig. Danach verbesserte sich mein Kultivierungszustand sehr stark. Der Prozess, in dem ich meine Sucht nach Computerspielen losließ, half mir zu verstehen, dass Computerspiele eine Technologie von Außerirdischen sind. Die Dämonen machen die Menschen süchtig nach diesen Spielen und übernehmen dann die Kontrolle über sie. Die Folge ist, dass sie sich immer weniger wie Menschen verhalten.

Manche Kinder, die süchtig nach den Spielen sind, werden von ihren Eltern gescholten, sie würden sich nicht mehr wie Menschen verhalten. Aber es ist extrem schwer aufzuhören, wenn man einmal damit angefangen hat. Wir müssen das Fa beständig lernen. Erst dann können wir mit dem Fa verschmelzen und fleißig werden. Dann werden wir nicht mehr von den dämonischen Einflüssen gestört.

Eigensinne des Wetteiferns loslassen

Als ich früher mit der Kultivierung begann und noch sehr jung war, dachte ich immer, dass mein Streben nach Ruhm, die Selbstsucht und der Kampfgeist nicht so stark seien. Wenn Mitschüler Klassenbeste waren, machte es mir nichts aus. Ich interessierte mich auch nicht für ihre Noten, auch nicht für meine eigenen, dennoch wurde ich zur Begabtenklasse zugelassen.

In der Mittelschule unterhielten sich meine Mitschüler darüber, welche Noten sie bei den Prüfungen und Tests erhalten hatten. Mit der Zeit fragte ich dann auch nach ihren Noten. Wenn meine Note besser war, fühlte ich mich gut und war froh. Allmählich begann ich, mich ihnen überlegen zu fühlen. Manchmal konnte ich es mir nicht verkneifen zu sagen: „Ha, ich habe die bessere Note als du!“ Wenn die anderen bessere Noten hatten, war ich etwas enttäuscht und manchmal war ich sogar neidisch. Wenn ein Schüler die volle Punktzahl erreicht hatte, gratulierte ich ihm zwar, freute mich aber nicht für ihn. Ich dachte dann: „Was ist schon Besonderes daran? Ist es nicht einfach nur eine Zahl?“

Der Meister sagte:

„Wenn das aber in China passiert, dann wird es ganz fürchterlich sein: „Ich habe 100 Punkte bekommen, ich habe 100 Punkte bekommen!“ Das Kind rennt von der Schule nach Hause, die Tür noch nicht aufgemacht, schimpft schon jemand im Zimmer: „Was ist denn schon Besonderes daran, 100 Punkte zu bekommen? Was gibt es denn da anzugeben! Wer hat denn nicht schon einmal 100 Punkte bekommen!“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, Seite 424)

Obwohl der Neid bei mir schon ziemlich stark war, war mir das nicht richtig bewusst. Auch mein Streben nach Ruhm und mein Wetteifern wurden immer auffallender. So bemühte ich mich und lernte viel vor einer Prüfung, nur um eine gute Note zu bekommen. Oft blieb dann keine Zeit mehr für die Übungen oder das Fa-Lernen. Nach einer Prüfung suchte ich ständig online, ob die Testergebnisse schon eingestellt worden waren. Meine Mutter sagte dann: „Warum gehst du immer online und überprüfst deine Noten? Wenn du richtig gelernt und alles verstanden hast, dann bekommst du doch sowieso eine gute Note. Was gibt es denn da zu sehen? Verschwende nicht so viel Zeit mit diesen Dingen. Du solltest das Fa lernen, die Übungen praktizieren oder tanzen üben.“

Ich wusste auch, dass mein Zustand nicht so gut war, also schaute ich nach innen. Dabei entdeckte ich, dass ich zu viel Wert auf die Noten legte. Ich ging nicht in die Schule, um etwas zu lernen, und betrachtete den Test nicht als Nachweis, ob ich das Gelernte auch verstanden hatte, sondern verglich dabei nur meine Noten mit den anderen. Ich hatte mir eine konkurrierende Gesinnung angewöhnt, war neidisch und prahlte gerne.

Als ich diese Eigensinne gefunden hatte, wurde mir klar, dass ich meine Xinxing erhöhen musste. Zuallererst musste ich mich zurückhalten und nicht mehr ständig meine Noten checken, mich nicht mehr um die Noten der anderen kümmern und nicht bis zur letzten Minute warten, um den Stoff für die Prüfung zu lernen. Jetzt lerne ich fleißiger in der Schule und beseitige dabei auch meine Eigensinne.

Promotion von Shen Yun

Seit ich in den Vereinigten Staaten lebe, bin ich unzertrennbar mit Shen Yun verbunden. Als ich klein war, verteilten meine Eltern und ich Shen Yun-Broschüren an die Haushalte sowie Flyer und Plakate in Geschäften. Wir klebten Briefmarken auf Umschläge mit Shen-Yun-Flyern …

In den Sommerferien im letzten Jahr verkaufte meine Mutter Eintrittskarten für das Shen-Yun-Symphonieorchester. Obwohl ich fast so groß war wie sie, konnte ich nicht alleine zu Hause bleiben, weil ich erst 13 Jahre alt war. Also begleitete ich meine Mutter und machte unterwegs die Hausaufgaben und lernte das Fa. Wenn meine Mutter auf die Toilette musste, übernahm ich ihre Aufgabe und manchmal lobte sie mich dafür.

In Wirklichkeit war ich sehr nervös und ängstlich. Ich wusste, dass die Promotion von Shen Yun sehr heilig und kostbar ist, aber ich konnte einfach keine fremden Leute ansprechen. Am Anfang dachte ich ständig: „Komm ja nicht herüber, sprich mich ja nicht an! Mutter, beeile dich und komm schnell zurück! Ich will hier nicht stehen.“ Doch mit der Zeit machte ich große Fortschritte. Ich wurde mutiger und stellte mich direkt an den Promotionstand.

„Du musst kontaktfreudiger werden und mehr aus dir herausgehen“, sagte meine Mutter. „Das ist eine gute Möglichkeit für dich, deine Angst zu beseitigen. Außerdem kannst du gut Englisch. Das ist alles, was wir brauchen, um Shen Yun zu promoten.“

Widerwillig und etwas nervös lief ich zum Promotionsstand und nahm ein paar Flyer in die Hand. Dann stand ich dort stocksteif und von Zeit zu Zeit wisperte ich den Passanten zu: „Hallo, am 15. Oktober spielt das Shen Yun-Symphonieorchester in der Carnegie Hall.“ Die Leute spazierten schnurstracks an mir vorbei und nahmen nur Flyer von meiner Mutter an. Ich war durcheinander, warum sie die Flyer nicht genommen hatten, die ich ihnen zuerst angeboten hatte.

Als wir eine Pause machten, fragte mich meine Mutter: „Wie müsste die Person sein, mit der du reden würdest? Warmherzig, freundlich und zuvorkommend oder ausdruckslos wie eine Holzpuppe?“

Ich verstand zwar das Prinzip, wusste aber nicht, wie ich es umsetzen sollte. Am nächsten Tag versuchte ich zu lächeln, sehr zur Belustigung meiner Mutter. Lachend sagte sie, dass mein Lächeln gezwungen aussähe. „Aber du machst es schon besser als gestern“, sagte sie. „Lass deine egoistischen Wünsche los und denke nur daran, wie viele vorherbestimmte Menschen das Shen-Yun-Symphonieorchester hören werden, wenn sie einen Flyer bekommen. Gibt es da noch einen Grund, sich zu fürchten oder verlegen zu sein?“

Die Hoffnung der Lebewesen

In Wirklichkeit sind wir die Hoffnung für alle Lebewesen. Ich dachte: „Lass meine Schüchternheit verschwinden!“ Ich redete mir gut zu und versuchte, mich zu verbessern. Allmählich war ich immer weniger ängstlich und konnte mich freier bewegen. Ich konnte sogar laut sagen: „Hallo, das Shen-Yun-Symphonieorchester spielt in der Carnegie Hall am 15. Oktober!“ Später, wenn jemand einen Flyer annahm, konnte ich ihm sogar ein wenig über das Symphonieorchester erzählen.

Nun bin ich selbstsicherer geworden und kann mit den Menschen über Shen Yun sprechen. Darüber bin ich sehr froh. Immer wenn ich Zeit habe, gehe ich mit meiner Mutter los, um Shen Yun zu promoten.

Ich weiß, dass jedes Mal, wenn ich mich verbessere, dies auf der Kraft von Dafa beruht.

Der Meister sagte:

„Das Fa kann allen Eigensinn aufbrechen, das Fa kann alles Böse besiegen, das Fa kann alle Lügen strafen, das Fa kann den rechten Gedanken festigen.“ (Li Hongzhi, Störungen beseitigen, 05.07.2000, in: Essentielles für weitere Fortschritte II)

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