Provinz Hubei: Falun-Gong-Praktizierende mehr als neun Monate lang inhaftiert

Wen Linghua, eine Falun-Gong-Praktizierende aus dem Kreis Jianshi, Provinz Hubei, wird seit mehr als neun Monaten im Untersuchungsgefängnis Nr. 1 der Stadt Enshi festgehalten. Familienbesuche wurden ihr gestrichen.

Polizisten aus der Staatssicherheitsabteilung des Kreises Jianshi und dem Büro 610 waren am Nachmittag des 14. Juni 2016 in ihre Wohnung eingebrochen. Sie durchsuchten ihr Haus und beschlagnahmten alle Informationsmaterialien über Falun Gong sowie einen Computer, einen Drucker und über zehntausend Yuan (ca. 1.430 €) [1] in Geldscheinen, auf denen Nachrichten zu Falun Gong gedruckt waren.

Wen wurde am 21. Oktober 2016 erstmals gerichtlich belangt und zweimal vor Gericht gestellt. Das Gericht hat bis jetzt noch kein Urteil verkündet.

Wen, 52, war Angestellte bei der Kreisstelle der Industrie und Handelsbank Jianshi.

[1] Das durchschnittliche Einkommen eines Arbeiters beträgt in den Städten Chinas monatlich umgerechnet etwa 300,- €

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2017/5/11/163363.html

Chinesische Version:
http://www.minghui.org/mh/articles/2017/5/4/湖北建始县银行职员温玲华被非法关押九月余-346690.html

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