Provinz Heilongjiang: Lehrerin fast zu Tode gefoltert, weil sie sich weigerte, Falun Gong aufzugeben

Behörden des Bezirks Tahe nahmen vor kurzem eine Lehrerin fest, als sie Informationsmaterialien über Falun Gong verteilte. Falun Gong ist eine Kultivierungsweg, der in China verfolgt wird. Nach sechs Tagen Folterungen in einem Untersuchungsgefängnis befand sich Gao Shuying am Rande des Todes.

Die Polizei ließ die Lehrerin von ihrer Familie abholen, weil sie im Falle ihres Todes nicht dafür zur Verantwortung gezogen werden wollte. Ihre Angehörigen konnte jedoch nicht in ihre Wohnung gelangen, um ihre Sachen zu holen, da der Schlüssel und andere Dinge von den Polizisten beschlagnahmt worden waren und sie sie nicht aushändigen wollten.

Ihr gesamter Besitz beschlagnahmt

Gao war am 16. April verhaftet und auf der Polizeiwache Jianshe verhört worden. Sie verweigerte die Kooperation und wurde daraufhin zur Staatssicherheit gebracht. Der Leiter Cui Yuzhi und zwei andere Agenten der Staatssicherheit durchsuchten Gao und beschlagnahmten ihre Geldbörse. Sie legten ihr Handschellen an und brachten sie in ihre Wohnung. Dort beschlagnahmten sie fast ihren gesamten Besitz.

Später brachte man Gao in einen Verhörraum und fesselten sie an einen Stuhl. Sie weigerte sich, Fragen zu beantworten, so fabrizierte Cui für das Dokument ihrer Aussage Antworten in ihrem Namen. Am Abend zerrte man Gao an den Handschellen ins Krankenhaus, die sich dabei in ihr Fleisch schnitten. Dort band man sie von der Taille abwärts unbekleidet für einige Stunden an ein Eisenbett fest.

Bluthochdruck und Sauerstoffmangel im Herzmuskel

Die Ärzte entdeckten Bluthochdruck und einen Sauerstoffmangel im Herzmuskel. Trotz ihres akuten Zustandes brachten die Agenten der Staatssicherheit Gao am 17. April in ein Untersuchungsgefängnis. Zu diesem Zeitpunkt konnte sie bereits nicht mehr gehen. Sie wurde rund um die Uhr in ihrer Zelle überwacht. Nach ihrer Festnahme bekam sie einen Tag lang nichts zu essen und zu trinken.

Sie ist in Lebensgefahr

In der Nacht des 18. April begann sich Gaos Körper zu verkrampfen und sie fiel aus dem Bett. Ihr Leben war in Gefahr. Die Gefängnisleitung forderte die Staatssicherheit auf, sie freizulassen. Die Forderung wurde abgelehnt.

Gao konnte nicht schlafen und musste sich übergeben. Am 21. April begann sie, Magensäure zu erbrechen, und konnte nicht mehr durchatmen. Sie konnte ihre Augen nicht mehr richtig öffnen und auch nicht richtig sprechen. Die Leitung ließ sie um ihr Leben ringend im Bett und tat nichts, um ihr zu helfen.

Am Morgen des 22. April zerrten zwei Wärter sie aus dem Untersuchungsgefängnis. Die Agenten der Staatssicherheit drückten ihre Fingerabdrücke auf ein Dokument zur „Freilassung gegen Kaution bis zur Verhandlung“. Danach ließen sie Gao von ihrer Familie abholen.

Hintergrund

Gao war Lehrerin an einer Mittelschule im Bezirk Tahe. Früher hatte sie an Kopfschmerzen, Bluthochdruck, niedrigem Blutzucker und gynäkologischen Problemen gelitten. Sie hatte ihre Anstellung verloren und all ihr Geld für Medikamente und Krankenhausbesuche ausgegeben. Ihr Mann wollte sich von ihr scheiden lassen. Als sie eine Falun Gong-Praktizierende wurde, verschwanden ihre gesundheitlichen Probleme und ihr Familienleben war wieder glücklich.

Seit Beginn der Verfolgung wurde Gao immer wieder verhaftet, eingesperrt und gefoltert.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2017/4/29/163016.html

Chinesische Version:
http://www.minghui.org/mh/articles/2017/4/25/大兴安岭高淑英被迫害得奄奄一息-346124.html

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