USA: Kundgebungen und Kerzenlicht-Mahnwache im Gedenken an die 18-jährige Verfolgung in China

Vor 18 Jahren fuhren etwa 10.000 Falun Dafa-Praktizierende nach Peking, um sich friedlich für die Freilassung von Praktizierenden einzusetzen, die einige Tage zuvor rechtswidrig im nahegelegenen Tianjin festgenommen worden waren. Drei Monate später begann der kommunistische Staatsführer Jiang Zemin die landesweite Verfolgung von Falun Dafa.

Vor kurzem gingen bei der Minghui-Website viele Berichte über Aktivitäten von Praktizierenden auf der ganzen Welt ein, die im Gedenken an dieses besondere Ereignis stattfanden. Es folgen Berichte über Veranstaltungen, die am 25. April in Toronto, Los Angeles und Detroit durchgeführt wurden.

Toronto


Kerzenlicht -Mahnwache von Falun Dafa-Praktizierenden in Toronto am 25. April 2017

Nach einer Kundgebung vor dem chinesischen Konsulat versammelten sich Praktizierende in der Innenstadt von Toronto, gefolgt von einer Kerzenlicht-Mahnwache vor dem chinesischen Konsulat.

Frau Shen, eine Zeugin des Appells im Jahr 1999, erinnerte sich nach so vielen Jahren deutlich an die Szene. „Wir alle waren ruhig. Wir haben nicht laut geredet und keinen Lärm gemacht. Neben mir stand ein Professor der renommierten Universität Tsinghua. Wir berichteten den Passanten und den Polizeibeamten im Dienst von den körperlichen und seelischen Vorteilen, die wir von Falun Dafa bekommen hatten. Sie verstanden und stimmten mit uns überein.“


Kundgebung in Toronto am 25. April 2017

Herr Fan Wentuo, dessen Mutter derzeit wegen des Praktizierens von Falun Dafa in China eingesperrt ist, sprach bei der Veranstaltung. „Meine Mutter Luo Yanjie begann im Jahr 1994 zu praktizieren. Ihre Gesundheit verbesserte sich daraufhin, unsere ganze Familie war glücklich darüber.“ Als Luo jedoch im Jahr 2000 nach Peking ging, um für Falun Dafa zu appellieren, wurde sie von der Polizei eingesperrt und später zu 15 Jahren Haft verurteilt. Sie wollte eine Berufungsklage einreichen, aber dieses Ansinnen wurde ignoriert.

Herr Fan sagte: „Meine Mutter wird immer noch im Gefängnis Heilongjiang festgehalten. Ich hoffe, dass mehr Menschen helfen werden, diese Unterdrückung zu beenden.“

Devon Murray, eine Studentin am George Brown College, schaute der Kundgebung zu und sprach mit Praktizierenden. Sie erklärte: „Ich mag die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht, denn sie gelten für alle und sind gut für die Gesellschaft. Diejenigen, die Falun Dafa unterdrücken und Praktizierende misshandeln, sollten im Gefängnis sein.“

Detroit


Falun Dafa-Praktizierende machen zusammen die Übungen an der Wayne State University in Detroit, Michigan.

Praktizierende aus Michigan nahmen neulich an Gemeindeveranstaltungen in der University of Michigan in Ann Arbor sowie an der Wayne State University in Detroit teil. Dabei informierten sie die Öffentlichkeit über Falun Dafa und die immer noch bestehende Verfolgung in China.

Ein chinesischer Student sprach mit Praktizierenden und stellte viele Fragen. Am Ende sagte er: „Ich weiß, dass Jiang das Schlimmste ist.“

Als eine Studentin davon erfuhr, dass Praktizierende in China nur wegen ihrer Überzeugungen misshandelt werden, dankte sie dem Praktizierenden und sagte: „Das ist sehr wichtig. Ich werde diese Informationen auf meiner Facebook-Seite posten, damit noch mehr Leute davon erfahren können.“


Studenten erfahren von einer Praktizierenden über Falun Dafa.

Los Angeles

Praktizierende in Los Angeles versammelten sich am 25. April vor dem chinesischen Konsulat zu einer Kerzenlichtwache.


Kerzenlicht-Mahnwache vor dem chinesischen Konsulat in Los Angeles am 25. April 2017

Helen Li erklärte, dass Falun Dafa jetzt in mehr als 100 Ländern praktiziert werde. „Innerhalb Chinas haben sich über 270 Millionen Menschen entschlossen, aus den kommunistischen Organisationen in China auszutreten, nachdem sie erfahren haben, welchen Schaden das Regime seit Jahrzehnten anrichtet.“

Ye Ke, ein Organisator der Veranstaltung, sagte, dass die Verfolgung zu lange gedauert hat. „18 Jahre ist eine lange Zeit. Die Verfolgung hatte negative Auswirkungen auf zig Millionen von Praktizierenden und ihren Familienmitgliedern.“

Er fuhr fort: „Durch die Verfolgung der Prinzipien Wahrhaftigkeit, Gutherzigkeit und Nachsicht hat die Kommunistische Partei die traditionellen Werte untergraben und China und die Chinesen in Gefahr gebracht.“


Auf einem Transparent bei dieser Veranstaltung steht „Wahrhaftigkeit, Gutherzigkeit und Nachsicht sind gut.“

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