Deutschland: Die Öffentlichkeit über die Verfolgung und den Organraub an Falun-Gong-Praktizierenden in China informieren

Am 22. April 2017 informierten Praktizierende aus Rheinland-Pfalz, Saarland und Baden Württemberg Passanten in Trier über die brutale Verfolgung der Falun-Gong-Praktizierenden in China, insbesondere über den Organraub.

Trier wurde vor mehr als 2000 Jahren gegründet und beansprucht den Titel der ältesten Stadt Deutschlands. In der Stadt befinden sich viele römische Baudenkmäler und sie ist auch Geburtsort von Karl Marx. Deshalb kommen viele Touristen aus verschiedenen Ländern nach Trier, wodurch die Praktizierenden die Gelegenheit hatten, mit vielen Passanten und Touristen zu sprechen.



Praktizierende informieren die Bürger und Touristen in Trier über die Verfolgung von Falun Gong, insbesondere über den Organraub an lebenden Falun-Gong-Praktizierenden in China.

Schon während des Aufbaus des Informationsstandes kamen schon Passanten an den Stand und wollten eine Petition gegen den illegalen Organraub an Falun Gong Praktizierenden in China unterschreiben. Obwohl das Wetter kalt und regnerisch war, kamen viele Menschen und informierten sich über die Aktion, unterschrieben die Petition der Ärzte gegen den Organraub und dankten den freiwilligen Helfern für ihren Einsatz.

Eine Dame sagte, nachdem sie unterschrieben hatte: „Es ist gut, dass es noch Leute wie Sie gibt, die uns aufrütteln.“ Sie fand den Organraub einfach nur furchtbar und bedankte sich. Kurz darauf kam ein Ehepaar vorüber, die bereits in Berlin eine Petition unterschrieben hatten, und unterschrieben auch hier in Trier. Sie waren schon am Weggehen, als sie fragten, ob es vielleicht einen Autoaufkleber gäbe. Diesen würden sie sofort an ihrem Auto anbringen und somit ihre Unterstützung bekunden. Danach wünschten sie weiterhin viel Erfolg und gingen davon.

Eine Dame, die Mitglied des Stadtrates in Trier ist, kam an den Stand, unterhielt sich eine Weile mit einer Praktizierenden und wollte wissen, was Falun Gong ist und warum die Praktizierenden verfolgt und getötet werden. Nachdem sie informiert worden war, war sie entsetzt und fand alles sehr schrecklich. Sie erzählte auch kurz, dass einige Bürger Triers gegen die Aufstellung der Karl-Marx-Statue im Jahr 2018 seien, doch hätten China und die Landesväter Triers eine andere Meinung.

Ein Ehepaar kam am Stand vorüber und die Frau unterschrieb sofort, ihr Mann wollte jedoch nicht und es schien, als ob er weitergehen wollte. Doch sie ließ nicht locker, bis auch er unterschrieb. Danach änderte sich seine Haltung und er sprach mit einem Praktizierenden. Auch sie bedankten sich für die Aktivität.

Eine Dame unterschrieb die Petition und meinte: „Es gibt Menschengruppen, die so was Ähnliches tun, aber nicht in so einem Ausmaß!“ Sie bedankte sich und wünschte weiterhin viel Erfolg. Eine weitere Frau unterschrieb, erhob den Daumen und sagte: „Gute Arbeit“. Eine andere Dame kam an den Infostand und sagte, sie habe die Information über die Aktivität in dem Trierer Volksfreund gelesen und unterschrieb die Petition gegen dieses Verbrechen. Wie viele andere Passanten auch, wünschte sie der Aktion viel Erfolg und viele Unterschriften.

Ein weiteres Paar kam, unterschrieb und sagte: „Toll, dass Sie das machen.“ Eine Dame erzählte, sie habe über den Organraub im Fernsehen gesehen, wusste jedoch nicht mehr wo und wann. Nach einer kurzen Unterhaltung nahm sie Flyer mit und wollte auch mehr über Falun Gong wissen. Danach meinte sie: „Es braucht mutige Leute wie Sie, die rausgehen und der Öffentlichkeit so etwas mitteilen.“

Viele Passanten und Besucher Triers sagten immer wieder: „Schöne bzw. gute Sache, die Sie da machen.“ Ein junges Ehepaar kam vorüber und wollte wissen, was Falun Gong ist. Das nächste Paar unterschrieb die Petition, und nachdem sie mehr über den Organraub erfahren hatten und dass bereits einige Länder Gesetze dagegen erlassen hatten, meinten beide: „Vielen Dank, dass Sie sich einsetzen; es ist nicht richtig, dass Menschen sterben und die Organempfänger dann zurück in ihr Land gehen, um sich dort behandeln zu lassen.“ Sie fanden, dass Gesetze richtig seien, die Krankenkassen und Ärzte davon abhalten, diese Organempfänger aus China in ihrem eigenen Land zu behandeln.

Einmal kam eine Dame, unterschrieb die Petition und sagte, sie sei aus dem Medizinbereich und wisse, was vor sich gehe. Sie fand, dass dies (der Organraub) nicht in Ordnung sei, denn jedes Menschenleben sei wertvoll und dieses Verbrechen gehe gar nicht. Sie meinte auch, dass die Medizin ihre Grenzen habe, und wenn die Lebenszeit eines Menschen abgelaufen sei, dann soll es eben so sein.

An diesem Tag waren auch einige Reisegruppen aus China in Trier. Viele schauten auf den Stand, zwei Männer kamen näher und sahen sich die Plakate an. Als ein Praktizierender mit ihnen sprechen wollte, gingen sie jedoch schnell davon. Ein älterer Herr aus einer Gruppe nahm als einziger eine Zeitschrift entgegen. Als die anderen dem Reiseführer zuhörten, las er die Zeitung, ohne sich stören zu lassen.

Bei einer anderen chinesischen Gruppe nahmen einige ältere Personen eine Zeitschrift an und lasen diese sogar am Tisch vor den jüngeren. Es entstand der Eindruck, dass die jüngeren Chinesen Angst hatten, etwas anzunehmen. Doch beobachteten sie die Vorgänge am Infostand von weitem, und ein Mann mittleren Alters machte ein Foto von dem Stand.

Eine Praktizierende sprach eine Weile mit einem jüngeren Chinesen. Er hörte lange zu, nahm eine Zeitung und lächelte.

Da viele Menschen Trier besuchen, werden dort weitere Informationstage veranstalten werden.

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