Provinz Jiangsu: Falun Dafa-Praktizierender nach zehn Jahren Verfolgung erneut verhaftet

Shi Zehui und mehrere andere Falun Dafa-Praktizierende wurden Ende Januar 2017 verhaftet, als sie in der Stadt Taicang in der Provinz Jiangsu gemeinsam das Fa lernten. Während die meisten wieder freigelassen wurden, blieb Shi in Haft und wurde im März angeklagt.

Shis Familie erfuhr von der Verhaftung erst als die Polizei ihre Wohnung am 1. Februar durchsuchte. Trotz wiederholter Bemühungen, seinen Aufenthaltsort ausfindig zu machen, erhielten sie keinerlei Informationen darüber.

Sie engagierten einen Anwalt aus Peking für ihn. Auch gingen sie mehrere Male zur Polizeibehörde, um seine Freilassung zu fordern. Sie zeigten den Beamten Aufzeichnungen und Untersuchungsergebnisse, die zeigten, dass Shi während seiner Haft im Gefängnis Suzhou 2014 Leberkrebs bekommen hatte. Doch die Polizisten meinten, dass er die körperliche Untersuchung bestanden habe und seine Gesundheit kein Thema sei.

Shi ist Lehrer am College Jianxiong in der Stadt Taicang.In den vergangenen 16 Jahren war er aufgrund seines Glaubens sieben Mal verhaftet worden. Er verbrachte drei Jahre in einem Zwangsarbeitslager und insgesamt achteinhalb Jahre im Gefängnis.

Während des Aufenthalts im Gefängnis Suzhou folterten Wärter Shi so heftig, dass innere Organe verletzt wurden.

Nach seiner Entlassung wurde Shi ins Krankenhaus gebracht, wo Ärzte Abszesse an seinen Nieren und Lungen feststellten. Weil er sich die Behandlung jedoch nicht leisten konnte, wurde er nach Hause geschickt. Durch das Praktizieren der Falun Gong-Übungen erholte er sich sehr rasch.

Shis Frau wurde sechs Mal verhaftet. Sie verbrachte 15 Monate in einem Zwangsarbeitslager und blieb vier Jahre lang eingesperrt. Auch wurde sie für sechs Monate in ein psychiatrisches Krankenhaus gesperrt.

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2017/4/16/162859.html

Chinesische Version:
http://www.minghui.org/mh/articles/2017/3/23/陷冤狱11年半-江苏石泽惠又遭批捕-344628.html

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