Schweden: „Wir werden tun, was wir können, damit die Verfolgung beendet wird“

Seit Anfang März 2017 kommen Falun Dafa-Praktizierende montags und freitags nach Stureplan in Stockholm, um Falun Dafa der Öffentlichkeit vorzustellen und auf die derzeitige Verfolgung in China aufmerksam zu machen. Die Menschen in Stockholm zeigten große Unterstützung für Dafa und für die Beendigung der Verfolgung.


Falun Gong-Praktizierende bei der Gruppenübung in Stureplan, einem sehr bekannten Handels- und Erholungszentrum

Als Ort der Banken und anderer Finanzinstitute ist Stureplan außerdem auch in ganz Schweden als Luxusshopping- und Gourmetrestaurant-Zentrum bekannt. Viele Passanten, die am Freitag, den 17. März, über den Platz gingen, blieben am Stand der Praktizierenden stehen. Von den sanften Übungen und der ruhigen Musik beeindruckt, wollten sie mehr darüber wissen.

„Das ist schön“, sagte eine Frau, die mit ihrer Freundin stehenblieb. Sie sagte, dass sie die Falun Dafa-Übungen schon einmal gelernt, aber schließlich wegen ihres voll ausgefüllten Arbeitszeitplans aufgehört habe. „Jetzt, wo ich sehe, dass Sie hier die Übungen praktizieren, fällt mir wieder ein, wie gut das ist. Ich glaube, ich werde wieder damit anfangen“, sagte sie.

Als ein Praktizierender darüber sprach, wie die Menschen in China wegen des Praktizierens verfolgt werden, fand die Frau die Verfolgung „schrecklich“. „Die Kommunistische Partei mag diese drei Worte nicht“, bestätigte sie und zeigte auf ein Transparent mit den Worten „Wahrhaftigkeit, Gutherzigkeit, Nachsicht“. „Der Grund ist, weil das Regime bösartig ist. Das ist sicher.“ Sie und ihre Freundin unterzeichneten die Petition, die ein Ende der Verfolgung in China fordert.

Vier Schüler aus einem nahe gelegenen Gymnasium berichteten den Praktizierenden, dass sie an einem Sozialkundeprojekt über Menschenrechte arbeiten würden. Sie sprachen mit einem Praktizierenden über die Situation in China und waren überrascht, als sie hörten, wie schwerwiegend die Unterdrückung in den vergangenen 18 Jahren war. Als der Praktizierende ihnen erklärte, dass Falun Dafa-Praktizierende in China wegen ihrer Organe getötet werden, wurden die Jugendlichen sehr ernst und machten sich Notizen zu diesen Informationen.

„Obwohl wir jung sind, werden wir tun, was wir können, damit die Brutalität beendet wird“, sagte einer der Jugendlichen. Er und die anderen drei Schüler unterschrieben die Petition, die bei Regierungsstellen und Menschenrechtsorganisationen eingereicht wird. Sie sagten, dass sie auch die Informationen über Blogs und andere Social Media Plattformen weitergeben würden.


Mit Passanten über die derzeitige Unterdrückung in China sprechen

„Bitte erzählen Sie mir mehr darüber“

Am 24. März wurde die ortsansässige Maria von den Übungen der Praktizierenden angezogen. „Die Musik und die Meditation sehen so schön aus, dass ich nicht gehen will“, sagte sie zu einem Praktizierenden. Als sie hörte, dass Falun Dafa in China heftig verfolgt wird, war sie entsetzt: „Bitte erzählen Sie mir mehr darüber - was ist passiert?“

Im Laufe des Gesprächs sagte Maria, dass ihr die Praktizierenden leidtäten, die für ihren Glauben gelitten haben. Sie unterzeichnete eine Petition gegen die Verfolgung und machte Pläne, um die Übungen bei einer örtlichen Übungsgruppe zu erlernen. „Falun Dafa scheint gut zu sein und ich werde es versuchen“, sagte sie.


Passanten in Stureplan unterzeichnen eine Petition, die das Ende der Gräueltaten in China fordert.

Tim, ein Schwede chinesischer Abstammung, ist in der Geschäftsleitung eines Finanzunternehmens in Stockholm tätig. Er hatte früher schon einmal mit Praktizierenden gesprochen und wusste über Falun Dafa Bescheid. Er freute sich, die Praktizierenden wiederzusehen.

„Bitte machen Sie weiter mit dem, was Sie tun“, ermutigte er die Praktizierenden. „Manche Leute nehmen sich vielleicht einfach nur Informationsmaterial und gehen weiter. Sie werden aber darüber nachdenken und später darüber sprechen. Sie werden dem [der Unterdrückung in China] auf jeden Fall Beachtung schenken.“

* * *

Texte und Informationen von dieser Website können mit Quellenangabe grundsätzlich weiterverwendet werden.