Schweden:/Stockholm: Zahlreiche Unterstützung für ein Ende der Verfolgung

Seit Januar dieses Jahres führen Falun Gong-Praktizierende jede Woche an drei wichtigen U-Bahn-Stationen in der Stockholmer Innenstadt Informationsveranstaltungen durch. Dabei machen sie diese alte chinesische Kultivierungspraktik bekannt und informieren über die Verfolgung, die seit 17 Jahren in China andauert.


Die Petition zur Unterstützung von Falun Gong unterschreiben


Die Leute bleiben stehen, um die Informationstafeln zu lesen und sich die Übungsvorführung anzusehen.

Am U-Bahnhof Karlaplan blieb ein 72-jähriger pensionierter Journalist stehen, um mit den Praktizierenden zu sprechen. Er sagte, er sei nicht überrascht, dass die kommunistische Partei solche schrecklichen Verbrechen an der friedlichen Falun Gong-Gruppe begehe.

„Vor vielen Jahren haben meine Frau und ich eine Reise nach China gemacht. Beim Besuch eines Seniorenzentrums haben wir versehentlich ein Gebäude betreten, das nicht Teil der Tour war, und wurden von den Regierungsbeamten angeschrien. Wir haben erkannt, dass uns nur gezeigt wurde, was sie uns sehen lassen wollten. Das war ganz anders als das, was hinter den Kulissen vorgeht.“

Er lobte die Praktizierenden für ihre Bemühungen, die Verfolgung aufzudecken, und ermutigte sie, die gute Arbeit beizubehalten.

Die Verfolgung ist grauenvoll

Eine andere Frau, die stehen blieb, um die Petition der Praktizierenden zu unterschreiben, sagte: „Viele Menschen wissen noch immer nicht darüber [erzwungene Organentnahme in China] Bescheid. Wir sollten es noch mehr Leute wissen lassen. Es ist grauenvoll.“

Adrian, ein Gymnasiast, ging mit seiner Mutter an den Praktizierenden vorbei. Er habe einen Bericht über die Zwangsorganentnahme in der schwedischen Ausgabe der Zeitung Epoch Times gelesen, erzählte er.

Nachdem sie die Petition unterschrieben hatten, machten Adrian und seine Mutter einen Termin mit den Praktizierenden aus, um die Übungen in einem nahe gelegenen Park zu erlernen.

Anders, der in einem nahe gelegenen Kulturzentrum arbeitet, bat die Praktizierenden um einen Stapel Material auf Schwedisch und Englisch für die Besucher des Zentrums. Außerdem lud er die Praktizierenden ein, einen Workshop in dem Zentrum abzuhalten.

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