Ältere Frau nach drei Jahren Haft und Folterungen zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt

2015 war eine ältere Frau wegen des Praktizierens von Falun Gong verhaftet worden. Falun Gong ist ein Kultivierungsweg, der seit 1999 in China verfolgt wird. Nach einem Jahr Haft stand sie am 14. Oktober 2016 und dann nochmals im Dezember vor Gericht. Die Behörden verständigten ihre Familie nicht über die zweite Anhörung und stellten ihr auch keinen Rechtsbeistand zur Verfügung. Fang Zhengrong wurde zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Sie hat Berufung eingelegt.

Vor dieser Verhandlung war Fang 13 Monate lang im Untersuchungsgefängnis und insgesamt für drei Jahre und drei Monate in einem Zwangsarbeitslager gefoltert worden.

Jahrelange brutale Verfolgung

Fang Zhengrong ist 66 Jahre alt und hat 1998 begonnen, Falun Gong zu praktizieren. Dadurch war sie von ihren Krankheiten, wie Herzproblemen, Tumoren in der Speiseröhre und in der Nase und einer Nierenentzündung geheilt worden.

Im August 2002 hatten die Behörden Fang am Bahnhof Chengdu festgenommen, da sie Material über Falun Gong bei sich trug. Sie wurde in das Untersuchungsgefängnis des Bezirks Pi gesperrt und verhört. Beamte schlugen ihren Kopf gegen eine Metallstange, bis ihr Gesicht geschwollen war und sie nicht mehr sehen konnte. Tagelang war sie damals kaum bei Bewusstsein gewesen und konnte nicht essen.

Im September 2003 wurde sie in das Zwangsarbeitslager Nanmusi in der Stadt Zizhong gebracht. Dort blieb sie zwei Jahre eingesperrt, wurde regelmäßig gefoltert und oft geschlagen, bis sie mit Blut bedeckt war. Die Wärter ließen Fang die Toilette nicht benutzen, ihre Kleider nicht wechseln und sie durfte sich nicht waschen.

Sie musste bis 2:00 Uhr sitzen oder still stehen und musste um 5:00 Uhr wieder aufstehen. Ihr Essen bestand nur aus Reis. Ohne Wasser oder anderes Essen litt sie unter extremer Verstopfung.

Weil sie Falun Gong nicht aufgeben wollte, sperrte man sie in Isolationshaft. Die Wärter stifteten 18 Leute an, die Fang abwechselnd verprügelten. Einmal wurden ihr büschelweise Haare ausgerissen und ihr Kopf war mit Blut bedeckt.

Im März 2007 wurde Fan erneut verhaftet, als sie mit anderen Menschen über die Verfolgung von Falun Gong sprach. Nach 38 Tagen im Untersuchungsgefängnis hatte man sie erneut in das Zwangsarbeitslager Nanmusi gebracht.

Wieder weigerte sie sich, Falun Gong aufzugeben, deshalb befahl ein Leiter den Gefangenen, ihr auf den Kopf zu schlagen. Ihre Ohren bluteten und ihre Hörfähigkeit ist seitdem eingeschränkt. Die Behörden ließen Fang zwei Monate lang ohne Toilettenpause stehen oder sitzen. Bis zu ihrer Freilassung im Juni 2008 musste sie auch harte Zwangsarbeit verrichten.

Frühere Berichte:
Stadt Suining: Fünf Einwohner heimlich zu Gefängnis verurteilt
http://de.minghui.org/html/articles/2017/1/8/124626.html

Fang Zhengrong wegen ihres Glaubens in Sichuan vor Gericht
http://de.minghui.org/html/articles/2016/11/14/123604.html

Englische Version vorhanden
http://en.minghui.org/html/articles/2017/2/27/162329.html

Chinesische Version vorhanden
http://www.minghui.org/mh/articles/2017/2/20/两遭劳教-四川遂宁市六旬方正荣被冤判七年(图)-343310.html

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