Provinz Yunnan: Frau wegen ihres Glaubens inhaftiert, Sohn bittet in einem Brief um ihre Freilassung

Am Tag vor dem chinesischen Neujahr wurde eine Bürgerin des Bezirks Jinning verhaftet, weil sie sich weigerte, Falun Gong aufzugeben. Falun Gong ist ein Kultivierungsweg, der vom kommunistischen Regime in China verfolgt wird. Liu Yaqin ist bereits zum zweiten Mal wegen ihres Glaubens verhaftet worden.

Seit ihrer Festnahme am 25. Januar 2017 ist Liu im Untersuchungsgefängnis Bailongsi eingesperrt. Ihr Sohn, der die Oberstufe besucht, schrieb einen Brief an die Polizei im Bezirk Jinning, in dem er um ihre Freilassung bittet.

Hier zeigen wir einen Auszug aus Wan Chaoweis Brief:

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„Mama, morgen ist das chinesische Neujahr. Ich möchte so gerne, dass du bei mir bist und mich aufweckst. Ich verspreche, nie mehr ungezogen zu sein.

Ich bin heute Abend alleine. Der Klang der Raketen draußen erinnert mich an die Vergangenheit: Ich bin ins Bett gegangen, nachdem du mich mehrmals aufgefordert hast, und am Morgen hast du mich mit Dampfbrötchen aufgeweckt.

Der Topf, in dem du die Brötchen dämpfst, steht immer noch auf dem Tisch, doch du bist nicht da. Ich kann nicht anders, ich muss weinen.“

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2017/2/14/162178.html

Chinesische Version:
http://www.minghui.org/mh/articles/2017/2/11/云南晋宁县善良妇女被非法拘留-儿子孤苦流泪-342955.html

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