Demütigung ertragen und Toleranz und Nachsicht üben

Sehr geehrter Meister, liebe Mitpraktizierende,
ich hatte mich tief im dichten Nebel der Menschenwelt verirrt. sodass ich nicht gut nach den Anforderungen handeln konnte. Solange ich mich im Fa kultiviere, kümmert sich der Meister um mich. Der barmherzige Meister will eben, dass wir uns erfolgreich kultivieren. Nach zwei gescheiterten Ehen wäre ich ohne die Kraft des Dafa entweder verrückt oder nicht mehr am Leben. Ich hatte meine gute Arbeit verloren, dann wieder zurückbekommen und anschließend erneut verloren. Nur durch Dafa konnte ich Verlust und Gewinn leichtnehmen und mich vom Trachten nach Ruhm und Reichtum befreien. Durch die Kultivierung im Dafa konnte ich mein Ego loslassen und meine tiefgehende Angst überwinden. Das Dafa schenkt uns unendliche Weisheit, damit wir die Menschen mit Barmherzigkeit erretten.

Meine Ehen waren so schmerzhaft, dass die Erinnerung daran wehtat. Ich hätte meinen ersten Mann lieben sollen. Aber ich war unzufrieden mit ihm und meine Wut verletzte ihn so tief, dass er sich im Schmerz von mir trennte. Danach versank ich in ein tiefes Loch aus Bedauern und Selbstkritik. Mein zweiter Mann war nicht der Richtige für mich und ich liebte ihn auch nicht. Ich versteckte mich 20 Jahre lang vor ihm. Wegen der Verbreitung des Fa stimmte ich einem Treffen mit ihm zu und schon fiel ich in die Falle der alten Mächte. Später hatte ich keine andere Wahl und musste ihn angeblich aus Liebe heiraten. Allerdings konnte ich ihn nicht zufriedenstellen und er verließ mich. Das verletzte mich sehr und ich fühlte mich sehr gedemütigt.

Ich schäme mich, über die Details zu reden. Früher versank ich für mehrere Tage in Trauer, wenn ich daran dachte. Heute versuche ich nicht mehr, die Erinnerungen aufzufrischen. Durch die Grundsätze von Dafa habe ich erkannt, dass alles eine Ursache hat. Unsere Begegnung in vergangenen Leben führte zur Schicksalsverbindung der Ehe in diesem Leben. Die Demütigung, die ich im jetzigen Dasein erlebe, resultieren aus meinem verletzenden Verhalten gegenüber anderen Menschen in den vergangenen Leben. Jedes Leid oder ungerechte Behandlungen wurde von mir selbst verursacht.

Das Dafa wird in China verfolgt. Aus Verantwortungsbewusstsein trat ich hervor, um das Fa zu beschützen. Viele Lebewesen werden durch die Lügen vergiftet. Meine Mission, die Lebewesen zu erretten, ließ mich hinausgehen, um den Menschen die wahren Umstände zu erklären. Ich kultiviere mich im Fa. Wenn ich etwas nicht gut gemacht habe, dann mache ich es noch einmal, und zwar besser. Durch Dafa kann ich mein Ego loslassen und gleichzeitig noch andere erretten. Während ich anderen half, vergaß ich die Demütigung, das Bedauern und den Schmerz. Liebe und Hass basieren auf dem Ego und ich wuchs über sie hinaus. So konnte ich mich aus dem Netz der Gefühle, das die alten Mächte aus meinem Karma gewebt hatten, vollständig befreien.

Wenn ich mich heute an meine Ehemänner erinnere, tut es mir nicht mehr weh. Sie sind Menschen, die ich weder liebe noch hasse. Sie sind nur zwei von den vielen Lebewesen, die ich erretten soll. Der Meister gab mir später Hinweise und unsere karmische Verbindung führte zu einer glücklichen Lösung. Ich danke dem Meister für seine Barmherzigkeit.

Gewinn und Verlust überwinden und nicht mehr in dem Streben nach Ruhm und Reichtum gefangen sein

Ich hatte eine angesehene Arbeit. Aufgrund der Verfolgung von Falun Gong bekam die Firma Druck von oben und ich wurde gezwungen, mich zwischen Dafa und meiner Arbeitsstelle zu entscheiden. Ohne zu zögern, wählte ich Dafa. Zweimal wurde ich in ein Arbeitslager gesperrt. Nachdem ich wieder zuhause war, bekam ich wie von selbst ein Arbeitsangebot.

Vor einem halben Jahr, also nach etwa viereinhalb Jahren Asyl im Ausland, änderte ich meine Anschauung, dass Arbeit meine Kultivierung beeinträchtigen würde. Danach bekam ich eine Arbeit auf Probe, die in etwa meiner Fachrichtung entsprach. Allerdings reichten meine Sprachkenntnisse bei Weitem nicht aus. Ich war froh, aber auch nervös. Ich stand unter Druck und hatte wenig Selbstvertrauen. In diesem Moment erinnerte ich mich an die Worte des Meisters im Zhuan Falun: „… einen Schritt zurück …“ (Li Hongzhi, 2012, Seite 552)

Ich sollte das tun, was ich konnte. Ich verstand, dass der Meister mir eine neue Kultivierungsumgebung arrangiert hatte. In dieser Umgebung konnte ich Eigensinne finden, die ich loslassen sollte. Ich konnte Menschen begegnen, die ich erretten sollte. Solange ich mich jederzeit daran erinnere, dass ich eine Kultivierende bin, und meine Xinxing erhöhe, wird der Meister meine Weisheit öffnen, sodass ich die Sachen gut machen kann. Wenn es um die Sprache geht und ich etwas verstehen soll, dann werde ich es verstehen. Wenn ich etwas sagen soll, dann werde ich es äußern können. Der Meister wird den entsprechenden Teil meines Gehirns öffnen. Wenn die Sprachbarriere dazu führt, dass ich die anderen nicht verstehen oder etwas nicht sagen kann, dann hat das bestimmt seinen Grund. Ich brauche nur mit dem Herzen zu lernen und nicht nach Ergebnissen zu trachten.

Die Grundsätze des Dafa lösten den Druck auf. Ich versank nicht mehr in Spekulationen über die Ergebnisse, sondern fing mit Dingen an, die ich tun konnte. Ich dachte nur daran, dass ich die Dinge gut machen würde, die ich machen sollte. Dadurch war ich erleichtert. Das Dafa schenkte mir Weisheit und ich bestand die Probezeit der ersten Wochen, sodass meine Probezeit auf ein halbes Jahr verlängert wurde.

Bei der Arbeit ist es unvermeidlich, dass man die Kollegen etwas fragt. Meine Sprachkenntnisse reichten nicht aus und ich konnte manchmal meine Probleme nicht klar schildern. Dann erklärte ich es noch einmal. Manche Kollegen waren sehr freundlich und manche nicht. Ein Kollege quatschte in der Pause lange mit mir, wollte sich aber keine Zeit nehmen, meine Frage zu beantworten. Er sagte etwas zu meinem Chef, sodass mein Chef mir erklärte, dass der Kollege sehr beschäftigt sei. Er meinte damit, dass ich ihn nicht stören solle. Danach tat ich mein Bestens, meine Probleme selbst zu lösen und andere nicht zu stören.
Dagegen beantwortete der Kollege in meinem Büro immer alle meine Fragen und erklärte mir alles geduldig. Aber sonst wechselte er kein Wort mit mir. Das Desinteresse hinter seiner Höflichkeit ließ mich den Tränen nahe sein. Einmal half ich einer Kollegin, ihre Zeichnung zusammenzufalten. Sie war aber unzufrieden und schmiss die Zeichnung vor meinen Augen in die Tonne. Nachdem sie die Zeichnung erneut gedruckt hatte, ließ sie sie von jemand anderen zusammenlegen. Durch die Grundsätze des Dafa erkannte ich, dass dies alles von meinem Karma aus der Vergangenheit resultierte. Ich beschwerte mich nicht über sie. Ich bin gekommen, um sie zu erretten. Die negativen Dinge versuchte ich gar nicht zu fühlen. Ich dachte nur an ihre gute Seite und lernte von ihrer guten Seite. In dieser Umgebung kann ich die Parteikultur in mir abschleifen. Es reichte schon, wenn ich die Zeit nutzte, um mich gut zu kultivieren. Egal wie sie mich behandelten, mein Herz ließ sich nicht bewegen. Ich schaute nach innen und kultivierte mich. Gleichzeitig behandelte ich sie gutherzig.

Nachdem die Hälfte der Probezeit vorbei war, konnte ich alle meine Aufgaben gut erfüllen und mein Chef war sehr zufrieden mit mir. Er gab mir ein richtiges Projekt. Das war keine Übung mehr und ich hatte noch keine Erfahrung. Das Projekt sollte im März des darauffolgenden Jahres beendet werden. Meine Zeichnungen übertrafen seine Erwartungen und er war oft positiv überrascht. Bei einer Zeichnung fragte er mich fünfmal, ob ich alles allein gemacht hätte oder mir jemand dabei geholfen habe. Ich antwortete ihm, dass ich es tatsächlich gewesen war und die Gottheiten mir geholfen hätten. Meine Probezeit dauerte noch einen Monat. Mein Chef bot mir an, im nächsten Jahr wiederzukommen. Er meinte auch, dass ich dabei auch meine Sprache verbessern könne, und kümmerte sich um die Zustimmung seines Vorgesetzten.

Der Meister hat uns erklärt:

„Die Wahrheit zu erklären, die Menschen zu erretten, das ist eben das, was du tun sollst. Etwas anderes brauchst du nicht zu tun. Auf dieser Welt brauchst du nichts anderes zu tun.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in New York 2015, 14.05.2015)

Meine Sprachkenntnisse waren nicht so gut. Deshalb gab ich meinen Kollegen die Informationen über die wahren Umstände von Falun Gong in ihrer Sprache und empfahl ihnen, die entsprechenden Webseiten zu besuchen. Ich wollte auch etwas schreiben, um meinen Kollegen darüber zu berichten. Denn beim Schreiben konnte ich mit Hilfe des Computers übersetzen. Ich schrieb ihnen, dass ich wegen der Verfolgung in China ins Ausland gekommen war und dass ich den Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Gutherzigkeit, Nachsicht“ folgen würde und Herr Li Hongzhi mein Meister sei. Ich berichtete auch, dass der Meister mir in Not beistehe und dass meine Weisheit vom Dafa käme. Ich teilte ihnen mit, wie dankbar ich dem Meister dafür sei. Außerdem empfahl ich ihnen, sich Shen Yun anzusehen. Obwohl die Grammatik noch nicht ganz stimmte, war ich in der Lage, mit einfachen Worten komplexe Dinge zu erklären. Mein Chef war sehr interessiert, nachdem er es gelesen hatte. Er kopierte es mehrmals und gab es auch anderen zu lesen.

Mein Chef teilte mir mit, dass über mein Bleiben am letzten Tag der Probezeit entschieden werde. Ich wusste, dass wenn ich diesen Job bekäme, ich ein Visum für die USA beantragen und den Meister sehen könnte. Auch bräuchte ich nicht mehr von dem Geld der Steuerzahler zu leben und wäre unabhängig. Das würde auch meine Verwandten beeindrucken. Außerdem könnte ich sie einladen und endlich wiedersehen. Wenn ich diese Arbeitsstelle nicht bekäme, könnte ich nicht die vielen Vorteile bekommen. Meine Kultivierung würde allerdings nicht davon beeinträchtigt. Es würde keinen Einfluss auf die Menschenerrettung haben und ich hätte dann weniger Stress. Ich weiß, dass das, was ich bekomme oder verliere, durch Karmavergeltung bestimmt ist. Ob mir etwas gehört, ist unwichtig, da der Meister das Beste für mich arrangiert hat. Alles ist gut für meine Kultivierung. So ließ ich meine Wünsche los und nahm es leicht, ob ich bleiben würde oder nicht. Ich tat nur das, was ich machen sollte.

Am 22. Dezember war mein letzter Arbeitstag. Am Nachmittag gab es ein Treffen, um zu entscheiden, ob ich bleiben sollte oder nicht. Am Gesichtsausdruck meines Chefs konnte ich seine Gedanken erkennen. Eine Firma überlegt natürlich auf der Grundlage ihrer eigenen Interessen. Vielleicht war die Schicksalsverbindung zwischen uns nur so viel. Anders herum gesagt, ein Chef muss viel Tugend haben, wenn ein Dafa-Jünger für ihn arbeitet. Aber wegen meiner Arbeitsergebnisse und ihrer Gutherzigkeit konnten sie nicht sagen, dass ich gehen sollte. Die Grundsätze des Dafa lehrten mich, dass ein Kultivierender zuerst an die Anderen denken soll. Ich schrieb deshalb in meiner Zusammenfassung der Probezeit, dass meine Sprachkenntnisse nicht gut genug seien und ich deshalb nur schwer kommunizieren könne.

Als ich bei dem Treffen zu Wort kam, teilte ich ihnen meine Erfahrungen mit. Ich erzählte, dass ich in der Zeit mit ihnen sehr glücklich gewesen sei. Und obwohl ich meine Aufgaben erfüllt hätte, der Arbeitsdruck sehr groß gewesen sei. Meine Sprachkenntnisse seien nicht ausreichend. Egal was ich später machen würde, würde ich mein Bestes geben und mich weiter verbessern. Zum Schluss sagte ich, dass meine Probezeit gemäß dem Vertrag beendet sei. Ich hätte mit meinem Chef abgesprochen, dass ich im nächsten Monat wiederkäme. Vielleicht käme ich nur für ein oder zwei Tage, es sei dann freiwillig.

Sie waren alle erleichtert. Danach verabschiedete ich mich von jedem Kollegen. Ich gab all denen einen Flyer von Shen Yun, die noch keinen erhalten hatten, und empfahl ihnen, die Show zu besuchen.

Die Angst überwinden und Menschen offen und aufrichtig erretten

Aufgrund des Arrangements der alten Mächte, war ich seit meiner Kindheit sehr ängstlich, insbesondere wenn ich auf Personen des anderen Geschlechts traf. Als die Angst am schlimmsten war, konnte ich nicht einmal in die Schule gehen. Wenn ich dort war, konnte ich aufgrund der Nervosität nichts hören und wusste nicht, was ich tun sollte. Ich kämpfte die ganze Zeit mit meiner Angst. Als ich zu arbeiten begann und eine Familie gegründet hatte, war die Angst viel weniger geworden. Als ich das Fa erhielt, war sie fast ganz verschwunden. Ich hatte ein leises Verständnis, dass dies auch das Ergebnis der Karmavergeltung war. Die Angst war eine Art Schutz der Gottheiten, damit ich weniger Fehler machte und kein Karma verursachte. Aber als ich meinen Chef traf und er meine Hand herzlich schüttelte, war die Angst wieder da.

Während der Arbeit lernte ich sehr viel von meinem Chef. Er koordinierte die Arbeit und nahm dabei auf jeden Einzelnen Rücksicht, auch auf mich. Er wusste, dass ich ihn nicht ausreichend verstehen konnte. So schrieb er es für mich auf, damit ich mir die Zeilen später übersetzen konnte. Ich entwickelte für ihn ein unbeschreibliches Gefühl. Aber ich bin eine Kultivierende. Dieses Gefühl machte mir Angst, sodass ich weglaufen wollte. Ich hatte Angst davor, dass ich es nicht gut machen würde, und wollte der Situation entfliehen.

Aber ich weiß, dass der Meister mich eben in dieser Umgebung kultivieren ließ. Nach Hause zu flüchten, entspricht nicht der Form unserer Kultivierung. Jene schmutzigen Gedanken können nicht mit in den Himmel genommen werden. Ich erinnerte mich daran, dass ich als Dafa-Jüngerin gekommen bin, um die Menschen zu erretten. Die schlechten Gedanken, egal woher sie kamen, wollte ich nicht akzeptieren. Ich betrachtete die Angst als eine Chance, mich zu erhöhen. Ich sagte zu mir: „Ich darf nicht wegrennen. Ich bin zwar schwach, aber ich habe das Dafa und den Meister. Nur das Dafa kann es besiegen. Ich muss diese Chance zur Kultivierung nutzen, um mich schnell zu erhöhen.“

Der Meister hat erklärt:

„Wenn man das Fa gut lernt und die drei Dinge gut macht, kann man alles bekommen. In Wirklichkeit wurden die alten Mächte schon als Dämonen bei der Fa-Berichtigung abgestempelt. Sie werden gerade beseitigt. Der Meister ist da. Das Fa ist da. Es kann nicht durcheinanderkommen.“ (Li Hongzhi, Zu der Unruhe, die von dem Artikel über Nebenurgeiste verursacht wurde, 19.08.2016)

Ich lernte dieses Jingwen auswendig und erhöhte das Aussenden der aufrichtigen Gedanken auf achtmal pro Tag.

Ein Mensch ohne Ego hat auch keine Angst. Die Ursache für meine Angst lag in meiner erotischen Begierde und meinem Ego. Sie resultierte aus meinem Wunsch, etwas zu bekommen, und meinerAngst, es zu verlieren. Ich schenkte den Illusionen der Menschenwelt zu viel Beachtung. So ließ ich mein Ego ein weiteres Mal los. Wenn man nach nichts trachtet, kann man Gewinn und Verlust leicht nehmen. Wenn ich an ihn dachte, machte ich mir klar, dass er ein Mensch war, den ich erretten sollte. Es sollte nicht geschehen, dass andere ruiniert wurden, nur weil ich es nicht gut machte. Ich sollte dem Ruf des Dafa nicht schaden. Die egoistischen Gefühle und die klebrigen, verdorbenen, schwarzen Substanzen konnte ich mit einem Fußtritt oder Handschwenken beseitigen. Ich besiegte das menschliche Ego, die Gier und die Lust. Zum Schluss konnte ich durch die Kraft des Dafa meine Angst überwinden. Ich konnte meinem Chef offen und aufrichtig gegenüberstehen.

In einem Traum ließ mich der Meister die Beziehung zwischen mir und meinem Chef erkennen. In einem Leben waren ich und ein anderer Kollege seine Kinder. In diesem Leben behandelt er uns sehr gut. Egal was früher war, wir sind in diesem Leben alle wegen des Fa gekommen. Sie sind alles Menschen, die ich erretten soll. An meinem letzten Arbeitstag wollte ich ihm und seiner Frau das Buch „Zhuan Falun“ und „Der chinesische Falun Gong“ in seiner Sprache schenken. Ich fragte ihn, ob er das lesen wolle. Glücklich bejahte er, dass er es mit Freude lesen werde.

Nachdem meine Probezeit zu Ende war, weinte ich auf dem Heimweg. Ich wusste selbst nicht warum. Diese halbe Jahr war für mich eine lange Prüfung der wahren Kultivierung gewesen und endlich war sie vorüber. Ich spürte meine Erschöpfung. Als ich an die vielen Lebewesen dachte, die sich wie ich früher im Meer des Leidens verbittert abgerackert hatten, stieg großes Mitleid in mir auf.

Als ich meinen Kollegen meine Erkenntnisse über das Leben mitteilte, sagte ich: „Ich habe so viel bekommen und bin glücklich und zufrieden. Ich möchte nach den Prinzipien ‚Wahrhaftigkeit, Gutherzigkeit, Nachsicht‘ ein guter Mensch sein. Wenn ich jetzt gehe, habe ich keine Schulden und kein Bedauern und werde sehr glücklich sein.“ Ich habe ihnen nicht gesagt, dass dieses Leben mein letztes Leben als Mensch ist. Ich werde mit den Lebewesen, die ich errettet habe, zu meinem wahren Zuhause zurückkehren.

Zusammenfassung

Nachdem meine Arbeit dort beendet war, fand ich den Grund, warum ich die Fremdsprache nicht gut verstehen und sprechen konnte. Es lag unter anderem an meiner Angst. Ich hatte Angst, die Zeit der anderen zu verschwenden. Ich änderte diese Anschauung und bekam einen Durchbruch für meinen von der Außenwelt abgeschirmten Kultivierungszustand. Ich nahm Kontakt mit der Gesellschaft auf. Durch die Beteiligung an den Projekten für die Menschenerrettung überwand ich auch meine Abneigung, mich mit anderen Praktizierenden auszutauschen. Nachdem meine Xinxing erhöht war, schenkte mir das Dafa Weisheit. So konnte ich die verschiedenen Beziehungen ausbalancieren und viele Lebewesen in verschiedenen Situationen erretten. Ich verstand, dass wir nur dann die Ebene erhöhen und die Faktoren beseitigen können, die die Menschen an ihrer Errettung hindern, wenn wir nach den Anforderungen des Meisters handeln und unser Herz ununterbrochen im Fa kultivieren. Nur so funktionieren unsere göttlichen Fähigkeiten. Dann können wir unser Gelübde erfüllen. Auch die alten Mächte haben dann keine Ausreden mehr, um Störungen zu verursachen. Weil das Fa und der Meister großartig sind, können wir uns herauskultivieren und uns aus dem Netz befreien, das die alten Mächte für uns gewebt haben.

Der Meister hat uns erklärt:

„Kultivierung ist die Garantie für ein Lebewesen, damit es zur Vollendung kommen kann. Die Errettung der Menschen ist die Manifestation der Barmherzigkeit eines Kultivierenden. Sie ist die Verantwortung, die man gegenüber allen sich in Not befindenden Lebewesen trägt. Legt die zu vielen und zu starken Eigensinne ab. Geht euren Weg gut. Dieser Prozess ist eben euer Tao.“ (Li Hongzhi, Ein Grußschreiben an die europäische Fa-Konferenz, 5.11.2016)

Ich möchte mit dem Gedicht des Meisters „Tathagata“ schließen:

„Mit der Wahrheit gekommen, wunschgemäßLocker und gelassen alle Meere durchquert Fa-Grundsätze in der Menschenwelt ausgesät Voll mit Lebewesen, Schiff des Fa legt ab“(Li Hongzhi, 22.05.2000, in: Hong Yin II)

Ich wünsche dem verehrten Meister ein frohes neues Jahr!

Ich danke dem Meister, ich danke den Mitpraktizierenden!

Heshi!

Texte und Informationen von dieser Website können mit Quellenangabe grundsätzlich weiterverwendet werden.