Frankreich/Paris: Protest gegen den Organraub in China

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen beschloss am 10. Dezember 1948 im Palais de Chaillot in der Nähe des Eiffelturm die Universal Declaration of Human Rights.

Seitdem sind fast 70 Jahre vergangen.

Zurzeit zählt die Verfolgung von Falun Gong in China mit dem Organraub an Lebenden zu den schlimmsten Menschenrechtsverletzungen. Die Falun Gong-Praktizierenden werden in China wegen ihres Glaubens an die Prinzipien Wahrhaftigkeit – Barmherzigkeit – Nachsicht misshandelt, gefoltert und getötet.

Am 9. Oktober 2016 machten die Praktizierenden in Frankreich am Menschenrechtsplatz auf diese Verbrechen aufmerksam.


Die Praktizierenden zeigen am Menschenrechtsplatz die Falun Gong-Übungen.

Eine neue Form von Bösartigkeit

Jean Bernard, ein pensionierter Lehrer, unterschrieb gemeinsam mit seiner Frau und ihren Freunden die Petition für ein Ende der Verfolgung, um die Praktizierenden zu unterstützen. „Ich bin Lehrer, deshalb weiß ich, wie wichtig es ist, dass wir uns zusammenzuschließen und die Menschlichkeit respektieren“, sagte Bernard.

Yvette fand es „widerlich“, Organe von Falun Gong-Praktizierenden in China zu rauben. Das chinesische Regime sollte unter keinen Umständen Menschen unterdrücken, die friedlich ihren Glauben ausüben, so die Passantin.

„Ich weiß, dass in den vergangenen Jahrzehnten viele schlechte Dinge in China passiert sind. Offenbar ist der Organraub ein weiteres vom chinesischen Regime ausgeübtes Verbrechen“, ergänzte Yvette.


Passanten lesen die Transparente, um mehr über Falun Gong und die Verfolgung in China zu erfahren.

„Es müssen noch mehr Menschen davon erfahren”

Gérôme Brooks arbeitet in einem Pharmakonzern in der Forschung und Entwicklung. Er meinte, dass die Menschenrechtsverletzungen in China kaum in den Hauptmedien erwähnt würden. „Wenn jemand nur die Nachrichten in den großen Fernseh- oder Radiosendern verfolgt, kann er nicht wissen, was in China tatsächlich vor sich geht.“

Als Reaktion auf den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China sagte er: „Es müssen noch mehr Menschen davon erfahren.”

Marie Beique, eine Besucherin aus Kanada, war sehr an der Meditationsübung von Falun Gong interessiert. Sie hörte zwar an diesem Tag zum ersten Mal von der Unterdrückung dieser Kultivierungsschule in China, unterstützte die Bemühungen der Praktizierenden jedoch sofort voll und ganz. „Ihr müsst den Menschen durch Veranstaltungen wie diese berichten, was ihr erleben habt“, betonte sie.


Die Menschen unterschreiben die Petition für die Beendigung der Verfolgung von Falun Gong in China.

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