Frankreich: Pariser Paraden anlässlich des chinesischen Nationalfeiertages fordern: „Beendet die Verfolgung von Falun Dafa in China“

Falun Dafa-Praktizierende aus Frankreich, Deutschland, England und benachbarten Ländern veranstalteten am 1. und 2. Oktober 2016 zwei Paraden zum Thema „Beendet die Verfolgung von Falun Dafa in China“.

Parade am 1. Oktober

Der 1. Oktober ist ein chinesischer Feiertag, weil an diesem Tag vor 67 Jahren die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die Macht im Land übernommen hat. „Falun Dafa-Praktizierende wurden und werden wegen ihres Glaubens in China massiv unterdrückt“, erklärte Tang Hanlong, der Vorsitzende des Falun Dafa-Vereins in Frankreich. Er berichtete, dass zu den Misshandlungen an Falun Gong-Praktizierenden Untersuchungshaft, Arbeitslagerhaft, Folter und Gefängnishaft zählen würden.

 
 
Die Parade in Paris am 1. Oktober.

Angeführt von der Tian Guo Marching Band begann die Parade bei der Kirche La Sainte-Trinité. Sie zog über den Boulevard Haussmann, Opéra - Grands Boulevards, durch die rue Saint-Honoré bis zum Place de la Concorde.

Viele Menschen auf diesen Straßen im Herzen von Paris waren von der Musik beeindruckt und klatschten Beifall. Die Malerin Marie-José beschrieb die Parade als „wunderschön“ und „friedlich“. Die Fachwirtin Anne-Marie Ghanty stimmte ihr zu und meinte: „Es ist einzigartig. Anders als viele andere Paraden, die ich gesehen habe, hat diese sehr großen ästhetischen Wert und macht einen froh.“

 
Die Malerin Marie-José (links) findet die Gruppe der Praktizierenden „wunderschön“ und „friedlich“.

Henri, der in einem Restaurant arbeitet, sagte, dass es ihm gefallen habe, die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht auf dem Transparent zu sehen. „Wir haben im Verlauf der Geschichte viele gute Dinge verloren und die Menschen wissen nichts mehr davon. Diese Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind für alle von Vorteil und sie werden auf immer bestehen bleiben.“

Chinesische Touristen erfahren die Fakten

Als die Parade an den Galeries Lafayette, dem Vorzeigegeschäft einer gehobenen Kaufhauskette, vorbeizog, freuten sich viele Chinesen, die Praktizierenden zu sehen. Wegen der seit 17 Jahren bestehenden Unterdrückung in China haben sie seit langem keine groß angelegten Aktivitäten der Falun Dafa-Praktizierenden mehr gesehen. „Diese [große Parade] lässt mich stolz darauf sein, dass ich Chinese bin“, sagte einer von ihnen. Ein anderer fügte hinzu: „Wir zählen auf euch für die Zukunft Chinas.“

 
Chinesische Touristen fotografieren die Parade.
 
Ein chinesischer Tourist bekommt Informationsmaterial von einer Praktizierenden.

Auch mehr als 20 chinesische Sportler fotografierten die Praktizierenden und sprachen mit ihnen. Als sie erfuhren, wie das kommunistische chinesische Regime einer großen Anzahl von Menschen in den verschiedenen politischen Kampagnen Schaden zugefügt hat, entschieden sich die meisten von ihnen, sich von dem Regime loszusagen.

Parade am 2. Oktober

Am nächsten Tag veranstalteten die europäischen Falun Dafa-Praktizierenden eine zweite Parade, die ihren Ausgang beim Champs de Mars nahm. Die Praktizierenden zogen zum Eiffelturm und am Ufer der Seine entlang bis zum Menschenrechtsplatz.

 
Parade in Paris am 2. Oktober.

Véronique Lopez arbeitet in der Nachrichtenbranche und besitzt eine eigene Firma. Von der Musik angezogen kam sie vorbei, um sich genauer zu informieren. Sie war schockiert, als sie von der derzeitigen Brutalität in China erfuhr. „Was mir am meisten Sorgen macht, ist, wenn Frankreich und unsere Medien wegen des Finanzhandels mit China weiterhin stumm bleiben. Das wäre entsetzlich!“ Sie hofft, dass noch mehr Menschen auf diese Angelegenheit aufmerksam werden und handeln, um diese Gräueltaten zu beenden.

 
Gruppenübung von Falun Dafa-Praktizierenden neben dem Eiffelturm

Es war das erste Mal, dass die Regierungsbeamtin Cécile vom Organraub an Falun Dafa-Praktizierenden in China hörte. Sie bedankte sich bei den Praktizierenden, dass sie diese Parade veranstalteten, „weil wir von etwas erfahren haben, über das wir in der Vergangenheit nicht Bescheid wussten“.

Frau Forceman freute sich, als sie die Praktizierenden zum Champs de Mars kommen sah. Sie war der Meinung, dass sie ihren Glauben schützen sollten.

 
Die ortsansässige Frau Forceman bedankt sich bei den Praktizierenden für diese Veranstaltung.

Nolle Dufresne unterschrieb eine Petition, die die Beendigung des Organraubs in China fordert. „Ich mag die Prinzipien von Falun Dafa“, sagte sie. „Ich hasse immer Gewalt und ich mag Barmherzigkeit.“

 
Passanten erfahren vom Organraub in China.

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