Schweden/Stockholm: Praktizierende tauschen sich auf der Falun Dafa Konferenz über ihre Erfahrungen aus

Am 1. Oktober 2016 fand die schwedische Falun Dafa Konferenz zum Erfahrungsaustausch 2016 in Stockholm statt. 17 Praktizierende trugen dabei ihre Berichte über ihren Kultivierungsweg vor.


Stockholm, 1. Oktober 2016: Falun Dafa Konferenz zum Erfahrungsaustausch

Innerer Frieden und Harmonie

Gulli, eine der Vortragenden, wurde im Iran geboren und begann 1999 in Schweden, Falun Dafa zu praktizieren. Vor einigen Jahren zog sie in ein anderes Land, um dort ihr eigenes Geschäft zu eröffnen. Doch der enorme Druck ließ sie gesundheitliche Probleme bekommen, und bei ihrer Rückkehr nach Schweden konnte sie kaum noch gehen. „Ich hatte Kopfschmerzen und meine Beine taten mir weh. Es war so heftig, dass ich nachts nicht schlafen konnte. Es war, als ob ich gelähmt wäre“, erinnerte sie sich.

Sie erkannte es als einen Weckruf, sich in ihrer Kultivierung zu verbessern. So beruhigte sie ihr Herz, sah nach innen und fand viele Eigensinne. Von da an verbrachte sie mehr Zeit mit Fa-Lernen und mit dem Praktizieren der Übungen. Auch ging sie beständig zu den Touristenorten, um den Menschen dort von der Verfolgung in China zu berichten. Zusätzlich begann sie, sich bei Konflikten mit anderen Praktizierenden auf deren Stärken zu konzentrieren und eine positive Einstellung zu behalten anstatt sie zu kritisieren.

Mit weiterer Erhöhung vergaß sie ihre Probleme und lebte jeden Tag mit einem inneren Frieden und in Harmonie. „Mein Gesundheitszustand wurde perfekt. Ich kann nun mehrere Stunden lang gehen, ohne müde zu werden. Meine Familienangehörigen freuen sich, das zu sehen, und unterstützen Falun Dafa“, so Gulli.


Falun Dafa-Praktizierende tragen ihre Erfahrungen und ihre Erkenntnisse bei der Konferenz vor.

Kultivierungsumgebung

Wang, ein langjähriger Elektroingenieur, berichtete, wie er die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht an seinem Arbeitsplatz anwendet. „Es gab viele Situationen, wo ich mit meinen Kollegen Konflikte hatte. Ich ermahnte mich häufig, das Streben nach Ruhm und materiellen Interessen loszulassen.“

Diese Einstellung führte zu positiven Veränderungen an seinem Arbeitsplatz. Wangs Chef und seine Kollegen vertrauten ihm und das ganze Team arbeitete gut zusammen. Später schaffte seine Gruppe einen großen Durchbruch und ihre Forschungsergebnisse wurden in einem berühmten Journal veröffentlicht. Viele seiner Kollegen lernten durch ihn Falun Dafa kennen.

Schwierigkeiten überwinden

Nicolas ist Anwalt und lebt in Malmö; er begann 2011 Falun Dafa zu praktizieren. Er lernte die Übungen in einem Park. Danach kaufte er sich das Buch Zhuan Falun (Li Hongzhi). „Ich finde, dass ich großes Glück hatte, diesen Kultivierungsweg gefunden zu haben“, sagte er.

„Manchmal bin ich frustriert über mich selbst, weil ich angesichts von Prüfungen Eigensinne nicht loslassen kann, doch wenn ich die Prüfung schließlich schaffe und mich verbessere, spüre ich einen sehr tiefen Frieden und eine große Freude.“

Nicolas hatte riesige Schmerzen beim Lotussitz, doch er schaffte es, die Zeit der Meditation bis zu 30 Minuten auszudehnen. „Ich lernte, dass ich als Falun Dafa-Praktizierender Schwierigkeiten überwinden kann“, ergänzte er.

Menschliche Anschauungen loslassen

Ilias aus Linköping ist Unternehmer. Anfang des Jahres flog er in seine Heimatstadt Thessaloniki, die zweitgrößte Stadt in Griechenland. Dort arbeitete er mit anderen Praktizierenden zusammen. Sie veranstalteten Aktivitäten, um die Menschen über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Dafa in China zu informieren.

„Ich spüre oft, dass der Meister an meiner Seite ist, um mir zu helfen“, schrieb Ilias in seinem Erfahrungsbericht. Als er einmal eine Bewilligung für eine Veranstaltung beantragte, kam diese erst am Tag vor der Aktivität. „Unsere Barmherzigkeit und Ernsthaftigkeit berührte die Beamten“, sagte er.

Wieder auf Kurs

Li, ein junger Praktizierender, berichtete vom Kampf mit seinem Eigensinn auf Computer und auf Videospiele.

In seiner frühen Kindheit mochte er keinen Computer. Doch allmählich verbrachte er immer mehr Zeit davor und wurde Experte in Sachen Software, Hardware und Videospielen. „Später arbeitete ich an Projekten, um ausländische Chinesen über die Verfolgung zu informieren.“ Doch die vielen Stunden vor dem Computer ließen ihn noch abhängiger von Spielen werden.

Durch die Fa-Erklärung, die der Meister 2016 in New York gab, schaute sich Li seinen Eigensinn ernsthaft an. „Kultivierung ist wirklich sehr ernsthaft. Die alten Mächte schauen jedem genau zu. Ich kann nicht auf so mangelhafte Weise weitermachen, sonst werde ich es sehr bedauern, den Meister im Stich gelassen zu haben.“ An diesem Tag löschte er die Spiele auf seinem Handy, und als er nach Hause kam, auch alle Spiele auf seinem Computer.

Er sei dankbar, ein Falun Dafa-Praktizierender zu sein, sagte Li.

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