Rumänien: Targoviste – „Die spirituelle Zukunft Chinas ist Falun Dafa!“ – Unterschriftenaktion für die Petition von DAFOH (Ärzte gegen erzwungenen Organraub)

Am 3.September 2016 hielten rumänische Falun Gong Praktizierende einen Infotag in Targoviste ab und sammelten dabei Unterschriften für eine DAFOH-Petition sowie für eine Unterstützungserklärung der Anklage gegen den früheren Diktator Jiang Zemin, der für das Verbrechen eines bereits 17 Jahre andauernden Genozids in China verantwortlich ist.

Die Aktion fand zwischen 17:30 und 20:00 Uhr im Chindia Park statt. Die Anwohner zeigten eine sehr offene Haltung und waren glücklich, mit ihrer Unterschrift das staatlich organisierte Gemetzel in China stoppen zu können. Die Opfer dieses Verbrechens sind ehrliche Menschen, deren spirituelle Überzeugung nur von Vorteil für die Gesellschaft ist.

Eine Dame kam zum Infostand und wollte Unterschriften leisten. Sie erzählte, dass sie diese Infos schon zwei Wochen vorher bei einer ähnlichen Veranstaltung von Falun Gong Praktizierenden in Sinaia, einer Kleinstadt in der Nähe, bekommen habe. Dort habe sie auch eine Informationsbroschüre bekommen, konnte aber nicht unterschreiben (weil viele Menschen dort waren). Dies wollte sie nun in Targoviste unbedingt nachholen.

Ein Herr hat von Falun Dafa und der Verfolgung durch kanadische Praktizierende erfahren. Da er japanische Kampfkunst ausübt, ist er überzeugt, dass Falun Dafa die spirituelle Zukunft Chinas ist.
Ein elegant gekleideter junger Herr war auf dem Weg zu einem Fest in der Gegend. Er ließ seine Freunde kurz stehen und kam direkt zum Stand, um zu unterzeichnen. Über das Internet hatte er schon von dem erzwungenen Organraub erfahren.

Nachdem eine Dame den Flyer sorgfältig durchgelesen hatte, schritt sie voller Empörung und schockiert zum Infostand, um dort zu unterschreiben und äußerte dabei ihre Meinung: „Man kann doch nicht Menschen töten und deren Organe gegen ihren Willen wegnehmen!“ Ein 10-12-jähriger Junge ging zum Infotisch, um sich über die Vorgänge zu informieren und erhielt Erklärungen über die Meditationspraktik und deren Verfolgung in China. Auch über die Unterschriftenaktion wurde er aufgeklärt. Er und sein jüngerer Cousin wollten gerne unterschreiben. Nach einer halben Stunde kehrte er zurück und brachte einen Freund mit.

Hintergrund

Kurze Präsentation über die Falun Dafa-Qigongschule und die Verfolgung, der sie momentan in China ausgesetzt ist:

Falun Dafa (auch als Falun Gong bekannt) ist eine nach innen gerichtete Selbstkultivierungsschule, die sich nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht richtet und tief in der traditionellen chinesischen Kultur verwurzelt ist. Sie legt starkes Gewicht auf die Einhaltung der Moral, ist von ihren Prinzipien her gewaltlos und ausgerichtet auf Mitgefühl und gegenseitiger Unterstützung. Die Einhaltung dieser Werte, sowie die Ausübung von fünf sanften Qigong-Übungen unterstützen die Verbesserung der Gesundheit und das Erreichen des inneren Friedens. Aufgrund der positiven Auswirkungen auf die Gesundheit und die Moral der Praktizierenden, erfreute sich Falun Gong bald nach seiner Einführung großer Beliebtheit. Im Moment wird Falun Dafa in über 110 Ländern auf allen 5 Kontinenten ausgeübt und willkommen geheißen.

Im Jahr 1992 wurde Falun Gong erstmals der Öffentlichkeit in China vorgestellt und hat seitdem an nie dagewesener Popularität gewonnen: innerhalb weniger Jahre haben 70 – 100 Millionen Chinesen begonnen, Falun Gong zu praktizieren. Diese Bekanntheit veranlasste die chinesischen Behörden dazu, am 20.Juli 1999 eine brutale Verfolgung gegen jene Menschen, die Falun Dafa praktizieren, ins Leben zu rufen. Dabei erließen sie folgenden Befehl: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ Seitdem hat die Verfolgung ungeahnte Ausmaße angenommen. Falun Gong Praktizierende wurden und werden von dem kommunistischen Regime in Peking ebenso verfolgt wie Tibeter, Uiguren, Katholiken, Demokraten, Journalisten, etc.

Im Jahr 2006 wurden der Welt die schockierenden Fakten über die Existenz von 36 Vernichtungslagern in ganz China präsentiert, wo die Organe von lebenden Falun Gong Praktizierenden entnommen und für Transplantationen verkauft werden. Im Anschluss daran werden ihre Körper in Krematorien eingeäschert, um die Spuren des Verbrechens zu verwischen. Auf diese Weise hat die Chinesische Kommunistische Partei einen internationalen Organhandel aufgezogen, der ihrer Profitgier dient. Seit Beginn der Verfolgung im Jahr 1999 haben viele Regierungen, Parlamente, das Europäische Parlament, die UNO, diverse Politiker, verschiedene Persönlichkeiten und internationale Organisationen (Amnesty International, Human Rights Watch, Freedom House, Reporter ohne Grenzen, etc.) Stellung gegen die Verfolgung in China bezogen und verlangen wiederholt deren Beendigung.

Seit Beginn der Verfolgung führen Freiwillige regelmäßig Veranstaltungen in vielen Städten der Welt durch, die die Aufmerksamkeit der Internationalen Gemeinschaft auf Falun Gong und den anhaltenden Genozid ziehen.

Über Jiang Zemin:

1999 setzte sich Jiang Zemin, damaliges Oberhaupt der Chinesischen Kommunistischen Partei, über den Willen der weiteren Mitglieder des Ständigen Ausschusses des Politbüros hinweg und rief die gewaltsame Unterdrückung von Falun Gong ins Leben.

Er missbrauchte seine Macht und zog die Fäden bei der Verfolgung, die bis dato in über 3.800 bestätigten Tötungen unschuldiger Praktizierender aufgrund von polizeilicher Gewalt mündete. Millionen Praktizierender erleiden Folter in Gefängnissen, Internierungslagern und Gehirnwäscheeinrichtungen. Viele wurden wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin ist persönlich verantwortlich für die Initiierung und die Durchführung der brutalen Verfolgung, die immer noch anhält.

Unter seiner persönlichen Leitung etablierte die Chinesische Kommunistische Partei am 10.Juni 1999 eine eigens dafür eingerichtete, illegale Sicherheitsabteilung, die „Büro 610“ genannt wird. Diese Organisation erhielt mehr Befugnisse als Polizei und Justiz bei der Ausführung von Jiang’s Anweisung: ihren Ruf zu ruinieren, ihre finanziellen Ressourcen zu eliminieren und sie körperlich zu zerstören.

Das chinesische Gesetz erlaubt den Bürgern, bei Verbrechen Anzeige zu erstatten und viele Praktizierende üben nun ihr Recht aus, den früheren Diktator dafür anzuklagen.


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