Australien: „100-Städte-Autotour“ fordert das Ende der Verfolgung in China

Australische Falun Dafa-Praktizierende in Sydney starteten am 29. August 2016 zu einer „100-Städte-Autotour“. Ziel der Tour ist es, auf die anhaltende Verfolgung von Falun Dafa in China hinzuweisen, insbesondere auf den groß angelegten staatlich sanktionierten Organraub an lebenden Falun Dafa-Praktizierenden in China.

Sie fordern zusammen mit den Mitgliedern örtlicher Kommunen und Menschen aus allen Gesellschaftsschichten von der australischen Regierung zusammenzuarbeiten, damit die Verfolgung endet.


Pressekonferenz vor dem Rathaus Sydney für die Autotour, die am 29. August 2016 startete

Autotour ist eine landesweite Veranstaltung in Australien

Dr. Lucy Zhao, die Vorsitzende des australischen Falun Dafa-Vereins, sagte bei der Pressekonferenz, dass die Autotour eine landesweite Veranstaltung in Australien sei. Damit solle die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der Regierungen auf die seit 17 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Dafa-Praktizierenden in China gelenkt werden. Insbesondere solle der Organraub der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), der in den letzten Jahren von der internationalen Gemeinschaft untersucht worden sei, ins Blickfeld gerückt werden.

Frau Zeng, eine der Initiatoren dieser Aktion, berichtete, dass von den Teilnehmern der ersten Gruppe der älteste 90 und der jüngste 24 Jahre alt sei.

Die Falun Dafa-Praktizierenden Wu Xiaohong und Wang Xiaofang schilderten ihre Foltererlebnisse und erzählten, was sie und ihre Angehörigen in China durchmachen mussten.

Angestellte des Rathauses kamen vorbei und unterschrieben die Petition, um Falun Dafa zu unterstützen.

Der erste Halt: die Stadt Goulburn

Der erste Halt der Tour an diesem Tag war in der Stadt Goulburn, wo die Praktizierenden von der Ortsbevölkerung positiv unterstützt wurden. Die größte Zeitung der Kommune führte ein Interview vor Ort.

Die Praktizierenden veranstalteten dort eine Unterschriftenaktion im Zentrum und hängten Plakate mit Informationen in Läden und Einkaufsmärkten auf. In weniger als zwei Stunden hatten über 60 Bürger Postkarten ausgefüllt, die an Premierminister Malcolm Turnbull gesendet werden. Darauf wird der Premierminister aufgefordert, den Organraub an Gefangenen aus Gewissensgründen beim chinesischen Regime anzusprechen.

Sisler ist Lehrerin an der örtlichen Schule für Technik und Weiterbildung. Sie schrieb auf die Postkarte: „Bitte beenden Sie den Organraub in China!“ Dann bat sie um 20 weitere Postkarten für Lehrer an ihrer Schule sowie für ihre Freunde.

Die Botschaften an den Premierminister lauteten unter anderem:

„Herr Premierminister, bitte geben Sie Ihr Bestes, um zu helfen! Es wird unser Vermächtnis sein, diese Gräueltat aufzudecken. Sie sind eine großartige Führungsperson, Sie können das tun!

„Bitte beenden Sie diese grauenvollen Taten! Jeder von uns ist betrübt, dass das schon so lange erlaubt wurde.“

„Es ist eine verheerende Sünde. Bitte helfen Sie, dass sie sofort gestoppt wird!“


Teilnehmer der Autotour

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