Australien: Kandidaten für öffentliche Ämter aus ganz Queensland unterstützen Falun Dafa

In Australien haben sich Dutzende politische Kandidaten zum Thema Falun Dafa und der Verfolgung geäußert. Sie kündigten an, dass sie die grundlegende Freiheit unterstützen würden, Falun Dafa ohne Angst vor einer Verfolgung praktizieren zu können. Empört reagierten sie auf die fortdauernde Ermordung von Falun Dafa-Praktizierenden wegen ihrer Organe.

Politiker, die in Australien bei der Wahl 2016 kandidieren, bekunden ihre Position zur derzeitigen Verfolgung von Falun Dafa in China.

An der Gold Coast in Queensland kamen insgesamt neun Kandidaten für den Senat und das Repräsentantenhaus mit Falun Dafa-Praktizierenden bei deren wöchentlichen Lerngruppe zusammen und sprachen über ihre Schwerpunkte für die Wahl. Sie äußerten sich über ihre Haltung zu Haft, Folter, Organraub und Tod von Falun Dafa-Praktizierenden in den vergangenen 17 Jahren in China.

Die Kandidaten hörten sich die persönlichen Berichte von zwei Praktizierenden an, die in China verfolgt wurden. Ein Praktizierender namens Ming war aus dem chinesischen Militär entlassen worden, weil er sich geweigert hatte, seinen Glauben an Falun Dafa aufzugeben. Eine andere Praktizierende namens Lizhu hatte am Platz des Himmlischen Friedens appelliert. Sie war aber von Polizisten attackiert worden, die sie an den Haaren zogen und ihr ihr ganzes Geld abnahmen, das sie danach nie wiedersah. Beide Praktizierende bekamen von den Vereinten Nationen den Flüchtlingsstatus anerkannt und durften dank der Bundesregierung in Australien bleiben.

Politische Kandidaten fordern ein Ende der Organraub-Verbrechen

Ken Stevens, Senatskandidat der australischen progressiven Partei, verbrachte viele Jahre in Asien. Seit seiner Rückkehr nach Australien hat er viel Zeit darauf verwendet, die Gemeinden von Queensland anzuspornen, zur treibenden Kraft für gesellschaftlichen Wandel zu sein. Als er die persönlichen Berichte der beiden Verfolgungsopfer hörte, forderte er die australische Regierung öffentlich auf, die jüngste Resolution des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten zu unterstützen, die das Morden von Gefangenen aus Gewissensgründen in China um ihrer Organe willen verurteilt.

Stevens sagte: „Das ist gelinde ausgedrückt ein grauenhafter Angriff auf die Menschenrechte. Wenn ich in den Senat gewählt werde, wird eine meiner ersten Handlungen sein, diese Angelegenheit anzusprechen und sie zur Abstimmung zu bringen, indem ich mit den Abgeordneten des Repräsentantenhauses verhandle. Und wenn ich nicht gewählt werde, werde ich aktiv daran arbeiten, dass die Gemeinden die treibende Kraft zu aktivem Handeln und Veränderungen sein können.“

Deb Lynch von der Partei Drug Law Reform Australia kandidiert für den Senat. Lynch, die früher im Gesundheitswesen tätig war, lobte die Falun Dafa-Praktizierenden als eine „Gruppe von wundervollen Menschen“, die zu Opfern des erbärmlichen Organraubs in China wurden. Sie bestärkte alle, auf diese im Verborgenen begangenen Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen.

„Als Patientenanwältin stelle ich die Menschen auf Platz 1“, erklärte Deb Lynch. „Bitte nehmen Sie sich Zeit, um zu überdenken, was aus der Organtransplantation geworden ist. Unternehmen Sie bitte die Ihnen möglichen Schritte, um zu unterstützen und diese Informationen weiterzugeben … dass die Menschen und ihre Organe begehrt sind und in ständig steigender Anzahl gestohlen werden – manchmal sogar, wenn diese Menschen noch am Leben sind.“

Christlicher Kandidat, der in China inhaftiert war, verurteilt Verfolgung

Sean MacNamara, Kandidat der Veterans Party für Fadden, war für kurze Zeit in einem chinesischen Gefängnis eingesperrt gewesen, weil er christlicher Pastor ist und ein Exemplar der Bibel bei sich gehabt hatte.

MacNamara sagte: „Ich war zur Belustigung eines Mitglieds der KPCh eingesperrt. Ich musste ein Hockklosett benutzen, aber ich ließ nicht zu, dass irgendeiner mich drangsalierte. Die Veterans Party findet die Verfolgung eines jeden Menschen abscheulich. Von daher sind wir der Meinung, dass für jegliche Tat auf souveränem Boden, die dem zuwiderhandelt, die gesamte Gesetzeskraft angewandt werden muss.“

Darryl Hodkinson, ebenfalls von der Veterans Party, der für den Senat kandidiert, diente fast 20 Jahre lang in der australischen Verteidigungsstreitmacht. Er wolle es nicht sehen, dass friedliche Gruppen wie Falun Dafa verfolgt werden, sagte er.

„Das menschliche Leben ist mehr wert als der Handel. Wenn ich gewählt werde, werde ich den chinesischen Botschafter tadeln und ihn dazu veranlassen, dass er eine Würdigung vornimmt“, sagte Hodkinson.

Brenden Ball von One Nation, der für Fadden kandidiert, erfuhr kürzlich von Falun Dafa und der Verfolgung. Er hat bereits Pläne, um das chinesische Regime unter Druck zu setzen, sodass es die Verfolgung und den Organraub beendigt.

Ball sagte: „Der Organraub ist schrecklich. Wenn ich gewählt werde, werde ich mich dafür einsetzen, dass der Handel mit China ausgesetzt wird, bis die KPCh ihre Menschenrechtsprobleme gelöst hat.“

Labour Party unterstützt Falun Dafa

Meaghan Scanlon, australische Labor Party-Kandidatin für Fadden, interessiert sich für das Elend der Falun Dafa-Praktizierenden, insbesondere weil sie als Anwältin für eine kleine Kanzlei in Brisbane arbeitet, die Beratungen zu Menschenrechtsangelegenheiten vornimmt.

Scanlon sagte: „Die Labour Party hat früher schon Falun Dafa unterstützt. Wir haben Ihrer Gruppe durch die Abgeordnete Melissa Parke aus Fremantle und den damaligen Premierminister Kevin Radd geholfen. Der Organraub ist empörend. Handel sollte nicht auf Kosten der Menschenrechte gehen.“

Der unabhängige Senatskandidat Michael Kaff bekundete seine Besorgnis über regionale Vorfälle, bei denen das chinesische Regime die Verfolgung bis nach Australien ausgedehnt hatte. Falun Dafa-Praktizierende sollten ausgeschlossen werden, indem das Regime als Druckmittel chinesische Gemeindeveranstaltungen in Gold Coast sponsorte.

„Entgegen dem Film von 1980 mit dem Titel Wall Street halte ich Geldgier nicht für gut. Die Menschen sollten immer vor dem Profit kommen. Wenn die Regierung den Handel über die Menschen stellt, dann brauchen wir eine neue Regierung“, sagte Kaff.

Senatskandidatin Karin Hanbidge von der Derryn Hinch’s Justice Party hält es für wichtig, dass sich die Menschen dafür einsetzen, Vernunft walten zu lassen, damit die gewählte Regierung ehrlich bleibt.

„Wenn wir den Handel über das Leben stellen, was sagt das dann über uns aus?“, fragte Hanbidge.
Kandidaten halten die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht für lobenswert

Der unabhängige Senatskandidat Gary Pead lobte die grundlegenden Prinzipien von Falun Dafa: Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht.

Pead sagte: „Ich teile die Kritik an der Verfolgung in China, die die australische Regierung äußert, und ich würde das nie in Australien geschehen lassen.“

Daniel Kwon, Kandidat der Grünen für Fadden, erzählte, dass er die positive Energie der Falun Dafa-Praktizierenden spüren könne. Er selbst würde ebenfalls nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht leben.

„Sie sind eine wunderbare Gruppe und es ist eine sehr friedliche Praktik“, sagte Kwon.

Die Senatskandidatin Jo McCormack von den Australian Progressives, äußerte, dass sie sich privilegiert fühle, mit Dafa-Praktizierenden zusammenzutreffen. Sie zeigte sich besorgt wegen des wachsenden Einflusses der Konfuzius-Institute, die außerdem kritische akademische Stimmen gegen die KPCh zum Schweigen bringen würden.

„Was für eine angenehme Gruppe von Menschen. Ich bin enttäuscht, dass das Tourismus-Konfuzius-Institut an der Universität Griffith tätig sein darf“, sagte die Senatskandidatin McCormack.
Unterstützung für Falun Dafa aus dem ganzen „Sunshine State“

Queensland ist der zweitgrößte Staat in Australien. Viele Kandidaten leben in verschiedenen Städten und auch in entlegenen Gebieten dieses Staates. Die Praktizierenden bedienen sich örtlicher Kontakte, um die geographische Trennung zu überwinden, damit sie die politischen Kandidaten, die sich nicht persönlich mit den Praktizierenden treffen können, erreichen.

Dan Ryan aus Brisbane, Senatskandidat der Liberal National Party, sagte, dass ihm die Menschenrechtsangelegenheiten in China einschließlich der Lage der Falun Dafa-Praktizierenden gut bekannt seien.

„Ich habe mehr als zehn Jahre lang in China gelebt und gearbeitet. Ich lese und spreche Mandarin-Chinesisch. Zur Zeit lese ich das neueste Buch The Slaughter von Ethan Gutmann. Ich finde, dass es besonders gut recherchiert ist“, sagte Ryan.

Der unabhängige Senatskandidat Marshal Anderson von Sunshine Coast sagte, dass er Menschenrechtsverbrechen in China und im Rest der Welt, auch in Australien, absolut ablehne.

Anderson erklärte: „Ich unterstütze die Menschen, deren Glauben Frieden und Toleranz gegenüber ihren Mitmenschen beinhaltet. Und ich bin gegen das, was in Tibet passiert. Ich habe einen chinesischen Freund in Australien, der hier lebt, weil er die Art und Weise ablehnt, wie die chinesische Regierung agiert. Ich bin besorgt wegen des freien Handelsabkommens, das derzeit mit China existiert. Sie dürfen jedoch versichert sein, dass ich alle menschenrechtlichen Belange unterstütze.“

Die Verfolgung ist „ungeheuerlich“ und „unannehmbar“

Senatskandidat Paul Taylor von der Rise Up Australia Party in Brisbane hatte auch von der Verfolgung gehört. Er finde sie „unannehmbar“, erklärte er.

„Tragischerweise ist China eine Nation, die meistens die Meinungen der internationalen Gemeinschaft zum größten Teil ignoriert. Die chinesische Gemeinschaft spielt eine sehr wichtige und konstruktive Rolle in der australischen Wirtschaft. Falun Dafa ist Teil dieser Gemeinschaft. Das die Anhänger [von Falun Dafa] von der chinesischen Regierung so behandelt werden, finde ich einfach ungeheuerlich“, sagte Taylor.

Als Therapeutin mit gleichzeitigem Interesse an Menschenrechten hatte Senatskandidatin Neroli Mooney von der Partei Rise Up Australia viel über Falun Dafa gehört. Sie hatte die Dokumentationen über den Organraub und die Verfolgung in China gesehen.

„Ich bin examinierte Krankenschwester und finde diese Taten empörend“, erklärte Mooney. Es müssen Fragen gestellt werden und Druck auf die chinesische Regierung ausgeübt werden, damit sie antwortet … Sie sollten überhaupt nicht verfolgt werden und in Freiheit ihre friedlichen Meditationsübungen ausüben dürfen.“

Der unabhängige Senatskandidat David Bundy in Lockyer Valley erklärte, dass er das Recht auf Demokratie einer jeden Bürgergruppe unterstütze.

„Wenn ich gewählt werde, müssen sich die anderen Senatoren in Acht nehmen. Ich werde ein moderner David gegen Goliath sein und ich werde mich nicht von politischen Spendern oder großen chinesischen Entwicklern zum Schweigen bringen lassen. Ich weiß über den Organraub, der in China und anderen Ländern auf der Welt geschieht, gut Bescheid. Es hat mich enttäuscht, dass Fairfax und News Limited aus wirtschaftlichen Gründen zugelassen haben, das China Daily die Zeitungen mit KPCh-Propaganda abdeckt“, kommentierte Bundy.

Paul Bevan und Zade Watson, beide Senatskandidaten der Animal Justice Party in Brisbane, haben sich viele Jahre für die Menschenrechtsprobeme in Bezug auf Falun Dafa-Praktizierende in China eingesetzt.

„Wir unterstützen immer noch sehr stark die soziale Gerechtigkeit in Bezug auf mitmenschliche Angelegenheiten. Wir unterstützen auf alle Fälle den Senatsantrag, der von der australischen Regierung fordert, sich für die noch immer inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden mit engen Familienbanden nach Australien einzusetzen“, sagten Bevan und Watson.

Auch der unabhängige Senatskandidat Terry Jorgensen aus dem Longreach-Gebiet bekundete seine starke Ablehnung der Verfolgung.

„Ich bin dagegen, dass sie in China Psychiatrische Kliniken benutzen, um dort Falun Dafa-Praktizierende zu verfolgen“, sagte Jorgensen. „Ich bin immer noch sehr besorgt über die Schockbehandlungen an Falun Dafa [-Praktizierenden], es ist irgendwie ein bisschen wie ein elektrischer Stuhl. Gleichstrom wird durch das Gehirn geschickt und Gehirnabschnitte werden gebraten. Es ist einfach barbarisch, dass sie das in diesem Zeitalter machen.“

„Die Verfolgung sollte das Herz eines jeden anständigen Menschen berühren“

Der unabhängige Sunshine Coast-Senatskandidat Greg Beattie war sehr „beunruhigt“, als er von der fortdauernden Verfolgung hörte.

„Das ist eine Sache, die das Herz eines jeden anständigen Menschen berühren muss“, sagte Beattie.

Josie Townsend, Kandidatin des Nick Xenophon Teams sagte, dass Falun Dafa im Toowoomba Gebiet anscheinend eine Menge Unterstützung bekomme, als sie hörte, dass die Gruppe zwei Preise bei der alljährlichen Parade Spring Carnival of Flowers gewonnen hatte.

Pastor Andrew Evans, Gründer von Family First, der sich aus der Politik zurückgezogen hat, sagte, dass ihn die KPCh sehr stark an die frühere Sowjetunion erinnere, die ohne Vorwarnung eines Tages zusammenbrach. Er prognostiziere, dass die Verfolgung von Falun Dafa und anderen spirituellen Gruppen enden werde, wenn dasselbe in China passiere.

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