Provinz Heilongjiang/ Harbin: Frau erstattet Strafanzeige gegen Jiang Zemin für zehn Jahre ungerechtfertigter Haft

Eine 40-jährige Frau verbrachte ein Viertel ihres Lebens im Gefängnis, weil sie sich weigerte, Falun Gong aufzugeben. Falun Gong ist eine Kultivierungsschule, die vom kommunistischen Regime in China verfolgt wird. Zhou Giaohang hat nun Strafanzeige gegen Chinas Ex-Staatschef Jiang Zemin erstattet, weil dieser die Verfolgung in Gang gesetzt hatte, was zum Verlust von zehn wichtigen Jahren ihres Lebens führte.

Sie schickte ihre Strafanzeige am 21. Juni 2015 an die Oberste Staatsanwaltschaft und an das Oberste Gericht.

Zhou Qiaohang

Zhou kommt aus der Provinz Heilongjiang. Sie absolvierte 2001 das Masterstudium an einer renommierten Universität in Harbin, durfte jedoch aufgrund ihres Glaubens den Doktortitel nicht machen. Da manche Arbeitgeber fürchteten, Falun Gong-Praktizierende in Vollzeit Positionen einzustellen, konnte sie nur Gelegenheitsjobs annehmen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Im Juni 2000 ging sie nach Peking, um für Gerechtigkeit für Falun Gong zu appellieren und wurde verhaftet. In der 41-tägigen Haft wurde sie geschlagen, aufgehängt und vom Schlafen abgehalten. Sie trat 14 Tage in einen Hungerstreik und wurde mehrere Male mit Zwang ernährt.

Als sie am 1. Januar 2001 zum zweiten Mal in Peking appellierte, wurde sie erneut verhaftetet und auch geschlagen.

Ihre dritte Festnahme passierte in ihrer Wohnung im November 2002. Während des Verhörs wurde sie brutal gefoltert. Sieben Monate später verurteilte man sie zu zehn Jahren und brachte sie in das Frauengefängnis Heilongjiang. Damals war sie 27 Jahre alt. Im folgenden Jahrzehnt unterlag Zhou verschiedenen Formen von Misshandlungen, wie brutalen Schlägen, Einzelhaft und Gehirnwäsche. Ihre Familie war am Boden zerstört zu sehen, wie das Leben der jungen Frau hinter Gittern verging.

Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 17 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Unzählige wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen das frühere Staatsoberhaupt an.

Frühere Berichte:
Practitioner Ms. Zhou Qiaohang from Heilongjiang Province Brutally Tortured
http://en.minghui.org/html/articles/2007/7/15/87701.html

Zwei Praktizierende verlieren durch die Folter ihre Jugend (Fotos)
http://de.minghui.org/html/articles/2007/7/27/41222.html

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2016/6/18/157464.html

Chinesische Version:
http://www.minghui.org/mh/articles/2016/6/12/冤判十年-黑龙江哈尔滨周巧航控告江泽民-329938.html

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