Kanada/Toronto: Debut des Shen Yun Symphony Orchestra vor vollbesetztem Haus in Toronto

Das Shen Yun Symphony Orchestra trat nach vier Konzerten in Boston, New York und Washington D.C. am 16. Oktober in der Roy Thomson Hall im kanadischen Toronto auf. Dies ist die erste Saison, in der das Orchester zu Konzerten außerhalb der Vereinigten Staaten reist.

Die charakteristische Mischung des Orchesters aus klassischer westlicher und traditioneller chinesischer Musik bestach die Zuhörer, die die Musiker mit einer stehenden Ovation würdigten.


Das Debutkonzert des Shen Yun Symphony Orchestra in der Roy Thomson Hall in Toronto am 16. Oktober 2014.

Das Erhu-Trio des Shen Yun Sinfonieorchesters.
Die Sopranistin Geng Haolan trägt „Ein Lied für dich” vor, ein Originallied von Shen Yun.

Der Tenor Tian Ge singt „Nessun Dorma“ aus Puccinis „Turandot“.

Gekonnte Gestaltung und Präsentation


Kerry Stratton, Dirigent des Toronto Concert Orchestra und von Wish Opera, bei dem Konzert des Shen Yun Symphony Orchestra am 16. Oktober 2014 in der Roy Thomson Hall.

Kerry Stratton, Dirigent des Toronto Concert Orchestra und von Wish Opera, hatte bereits Shen Yun Performing Arts, die Aufführung von klassischem chinesischen Tanz und Musik, besucht. Er kam wieder zu dem Konzert des Shen Yun Symphony Orchestra.

„Ich glaube nicht, dass ich in einem Jahr zwei Konzerte wie dieses erleben kann. Wie kann es so etwas noch einmal geben? Ich musste diesem Orchester nachfolgen“, sagte Herr Stratton.

„Mir gefiel die Konzeption, weil sie Vielfalt hatten und sie hatten viele Solisten … drei Sänger und dann drei Erhu-Spielerinnen und drei Trompeter und dann die Orchesterstücke dazwischen… eine wunderbare Mischung. Ich mag das sehr“, fügte er hinzu.

Herr Stratton dirigierte zahlreiche weltbekannte Orchester, wie die Tschechische Philharmonie, das Konzertorchester Budapest und die Tschechische Kammerphilharmonie Prag.

Er lobte die Fähigkeiten der Dirigenten: „Diese Dirigenten … hielten die Begleitung einfach unterhalb der [Erhu], daher ließen sie die Erhu singen, was ihre große Stärke ist, sie singt. Daher finde ich, dass diese Kombination gelungen war“, bemerkte er.

Er war besonders beeindruckt von der konzentrierten Einheit der Geiger. „Ich würde sie am liebsten entführen“, scherzte er.

Einzigartige Mischung aus Ost und West


Film- und Fernsehkomponist Alex Khaskin mochte das Konzert des Shen Yun Symphony Orchestra in der Roy Thomson Hall.

Alex Khaskin, Film- und Fernsehkomponist, dessen Musik in vielen Hollywood und kanadischen Produktionen vorkommt, sagte, dass ihm die Aufführung sehr gefallen habe.

„Mir gefällt diese Kombination. Es ist östliche Musik auf westliche Weise orchestriert“, meinte Herr Khaskin und bemerkte, dass er diese Kombination zum ersten Mal gehört habe.

Für Herrn Khaskin, der ursprünglich aus Russland stammt, war es eine angenehme Überraschung gewesen, dass das Orchester ein Stück des russischen Komponisten Mikhail Glinka gespielt hatte.

Er lobte die Musiker für ihre Gesamtleistung und Koordination.

„Die Musiker sind gut, sehr dicht. Man kann erkennen, dass hier viele Proben drin stecken“, sagte er.

Bedeutsames Medium als Brücke zwischen Ost und West

Frau Song, Cellistin beim Mississauga Symphony Orchestra, ist seit langem ein Fan von Shen Yun. Sie besucht seit Jahren die Vorstellungen, wenn sie in Florida reist. Nach dem Konzert des Shen Yun Symphony Orchestra sagte sie: „Es gefiel mir sehr. Ich spiele selbst Cello. Es war wirklich sehr schön.“´

Frau Song sagte, dass die Kombination aus Ost und West wunderschön sei und die Musiker mit großer Ausdruckskraft spielen würden.

Sie verglich Shen Yun mit einem typischen westlichen Orchester: „Es ist charakteristischer. Seine Effekte sind besser als die bei reiner westlicher Orchestermusik. [Shen Yun] ist bedeutsamer.“

„Die Musiker arbeiten sehr gut zusammen. Ihre professionellen Fertigkeiten sind unglaublich … und die Gesangssolisten sangen sehr gut“, lobte sie.

Sie prophezeite, dass Shen Yun in Zukunft weithin mit offenen Armen aufgenommen werden wird: „Besonders mit dieser Kombination aus Ost und West wird Shen Yun sehr beliebt sein! Es ist anders als andere. Wenn es vollständig chinesische Musik wäre, würden es viele Ausländer nicht verstehen. Wenn es völlig westliche Musik wäre - weil hier in Toronto ist das einfach zu alltäglich - was man oft erleben kann, dann gäbe es keine Frische“, sagte sie.

„Die Innovation von Shen Yun ist sehr gut! Herausragend!“, fügte sie hinzu.

Das Shen Yun Symphony Orchestra setzte seine Nordamerika-Tournee am 21. Oktober in Chicago fort, am 25. Oktober wird es in Miami und am 27. Oktober in Sarasato gastieren. Informationen zu den nächsten Vorstellungen und Tickets gibt es unter http://www.shenyun.com/symphony.

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