Großbritannien: Organraubverbrechen der KPCh - ein Hauptschwerpunkt bei der schottischen Studentenkonferenz von Amnesty International UK 2014

Organraub in China war ein Hauptthema bei der schottischen Studentenkonferenz von Amnesty International 2014, die am 8. und 9. März 2014 in Edinburgh, Großbritannien, stattfand. Mehr als 40 Delegierte aus 6 schottischen Universitäten besuchten die Konferenz. Auch zwei Stadträte von Edinburgh nahmen teil.

Organraub ist staatlich sanktionierter Genozid

In seiner Präsentation wies der China-Experte Ethan Gutmann darauf hin, dass der Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden ein groß angelegter staatlich sanktionierter Völkermord ist. Unter der Organisation und dem Schutz der KPCh-Behörden arbeiten die Justiz, das Militär, die bewaffnete Polizei und die Krankenhäuser bei diesem Verbrechen zusammen und teilen sich den Gewinn.

Die Krankenhäuser von Militär und bewaffneter Polizei sowie Organtransplantationszentren sind die Hauptschauplätze des Organraubs und der Organtransplantationen. Bo Xilai, der ehemalige kommunistische Parteichef von Chongqing, und Wang Lijun, stellvertretender Bürgermeister und Leiter des Büros für öffentliche Sicherheit in Chongqing, waren beide in die Steuerung und Aufrechterhaltung dieses Verbrechens verstrickt.


Ethan Gutmann präsentierte bei der schottischen Studentenkonferenz 2014 von Amnesty International UK seine Forschungsergebnisse über den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden.

Eigentlicher Anlass für den großangelegten Organraub: Verfolgung von Falun Gong

Herr Gutmann erklärte, dass die Verfolgung von Falun Gong der eigentliche Anlass sei, dass dieser großangelegte Organraub passieren könne. Der rechtswidrige Organraub an exekutierten Gefangenen kann laut Gutmann bis in die 1970er oder 1980er Jahre zurückverfolgt werden, er geschah jedoch in einer beiläufigeren Art und Weise und in kleinerem Umfang.

Die brutale Verfolgung von Falun Gong, die 1999 begann, und wodurch der Staat plötzlich hunderttausende von politischen Gefangenen hatte, ermöglichte es, dass das Verbrechen auf so systematische Weise und in einem massiven Umfang möglich wurde. Herr Gutmann verdeutlichte die Wahrscheinlichkeit, dass Falun Gong-Praktizierende wegen ihrer Organe die Zielgruppe sind. Er erklärte dass in China jährlich zwischen 2.000 und 3.000 Exekutionen durchgeführt werden, aber jährlich mehr als 10.000 Organtransplantationen stattfinden würden.

Herr Gutmann schloss, dass die Quelle der Organe für diese großangelegten Organtransplantationen inhaftierte Falun Gong-Praktizierende sind. Seinen Ermittlungen zufolge wurden viele Praktizierende in der Haft ungeklärten körperlichen Untersuchungen unterzogen, welche bei anderen Gefangenen nicht durchgeführt wurden.

Zuhörerreaktion: Schottland soll etwas unternehmen

Die Zuhörer waren von den Informationen geschockt und versprachen, etwas zu unternehmen, um die Information weiterzusagen und mitzuhelfen, dass das Verbrechen beendet wird.


Marie, eine Studentin der Universität Edinburgh, leitete die Studentenkonferenz von Amnesty International UK.

Marie, Leiterin der Konferenz und Studentin an der Universität Edinburgh, erklärte, dass sie als Repräsentantin von Amnesty International ein solch abscheuliches Verbrechen nicht unbeachtet lassen dürfe. Sie sagte, dass es sehr wichtig gewesen sei, durch den Vortrag von Herrn Gutmann die Fakten zu erfahren. Sie habe vor, die schottische Regierung zu drängen, ihren Anteil an der weltweiten Kampagne zur Beendigung des Organraubs in China zu leisten.


Livi, eine der Organisatoren der schottischen Studentenkonferenz 2014 von Amnesty International UK und Studentin der Universität Edinburgh

Livi, eine der Organisatoren der schottischen Studentenkonferenz 2014 von Amnesty International UK und Studentin der Universität Edinburgh, verurteilte den staatlich sanktionierten Organraub und die Tatsache, dass menschliche Organe aus Profitgründen rechtswidrig entnommen werden. Sie erklärte, dass sich die Studenten von Amnesty International der Botschaft der restlichen Welt an das chinesische Volk anschließen: „Wir halten zu Ihnen und unterstützen Sie.“

Stadtrat Jim Orr bemerkte, dass er seine Kollegen im schottischen Parlament um Unterstützung bitten werde, um nach Möglichkeiten zu suchen, die verhindern, dass Schotten zu rechtswidrigen Organtransplantationen nach China reisen.

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