Provinz Hebei: Schlafentzug und Zwangsarbeit im Gefängnis Yidong

Sechs Strafgefangene im Gefängnis Yidong wurden ernannt, den Falun Gong-Praktizierenden Li Wendong aus der Stadt Tangshan rund um die Uhr zu überwachen und zu foltern. Er sollte dazu gebracht werden, sich „umerziehen“ zu lassen und dafür wurde keine noch so brutale Maßnahme gescheut. Zu Beginn durfte er jeden Tag nur zwei Stunden schlafen. Einmal setzten sie ihn vier Tage und Nächte unter Schlafentzug. Auf diese Weise wurde er mehr als einen Monat lang misshandelt.

Li Wendong war rechtswidrig zu sechs Jahren Haft verurteilt und im Februar 2013 in das Gefängnis in Yidong gebracht worden. Als ihn seine Frau Ende Oktober 2013 besuchte, wirkte er sehr gebrechlich und ausgemergelt und sah blass aus. Es war offensichtlich, dass er brutaler Folter ausgesetzt war.

Herr Li ist 46 Jahre alt und arbeitete in der Transportabteilung des Eisen- und Stahlunternehmens in Tangshan in der Provinz Hebei. An seinem Arbeitsplatz schätzte man ihn für seine besonderen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Er half anderen gerne und verhielt sich selbst jeden Tag entsprechend den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Aber seit Jahren findet er keine Ruhe, die Handlanger der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) verfolgen ihn unerbittlich. Auf Druck des Regimes entließ ihn seine Firma, später stellten sie ihn wieder ein und gaben ihm dieselbe Position. Als er jedoch zur Arbeit zurückkehrte, behandelte man ihn wie einen Leiharbeiter mit geringer Bezahlung und ohne Begünstigung. Er bat wiederholt darum, seinen früheren Status wieder einnehmen zu können, stieß jedoch auf Ablehnung.

Jahrelang verfolgt - vorherige Festnahmen

Im Jahre 2000 nahm man Herrn Li fest und sperrte ihn drei Jahre lang in das Zwangsarbeitslager Hehua. Dort wurde er mit verschiedenen Methoden gefoltert, wie mit dem „Killerseil“ und mit Elektroschocks. Er musste täglich viele Stunden lang Zwangsarbeit leisten. Bei der „Killerseil“-Folter verdrehten die Gefängniswärter Lis Arm nach hinten und banden sie fest mit einem Seil zusammen.

Am 25. Februar 2012 nahm die Polizei Herrn Li erneut fest. Er wurde von den Polizisten des Amts für öffentliche Sicherheit in Tangshan geschlagen. Sein Gesicht war dadurch blutunterlaufen und mit dunklen Blutergüssen bedeckt. Während seiner Haft im ersten Internierungslager in Tangshan trat er aus Protest gegen die rechtswidrige Inhaftierung in einen Hungerstreik. Nach einiger Zeit unterzog man ihn einer schmerzhaften Zwangsernährung. Ansonsten musste er längere Zeiträume hinweg Fesseln tragen, er wurde gefoltert und kam in eine kleine Zelle in Einzelhaft.

Am 5. September 2012 verurteilte das Zentralgericht in Zhengzhuangzi im Bezirk Kaiping Herrn Li zu sechs Jahren Haft. Seit Februar 2013 befindet er sich im Gefängnis Yidong und wird weiterhin verfolgt.

Die beiden Hauptverantwortlichen für die Verfolgung von Herrn Li:

Xia Liancai (夏连才), ehemaliger stellvertretender Chef der Erziehungsabteilung im Gefängnis Yidong: +86-13323250634, +86-315-8317170
Wen Zhanhe (温占和), Teamführer der Gefängniswärter im Gefängnis Yidong +86-13323250614, +86-0315-8501570

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2013/11/23/143353.html

Chinesische Version:
http://www.minghui.org/mh/articles/2013/11/13/李文东被冀东监狱剥夺睡眠四天四夜-282596.html

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