Deutschland, Bayreuth: Falun Gong Praktizierende lenken während der Wagner Festspiele die Aufmerksamkeit auf die Verbrechen des Organraubes in China

Der 25. Juli 2013 markierte die 99. jährliche Wagner Festspielwoche in Bayreuth, Deutschland. Der große deutsche Komponist des 19. Jahrhunderts, Richard Wagner, konzipierte selbst das Opernhaus und zeugte die Idee des ungeheuer beliebten Festivals, das bis 1876 zurückreicht. Das Ereignis findet jedes Jahr zur Feier der musikalischen Werke des berühmten Komponisten statt.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm zusammen mit Ministern der Nationalebene, örtlichen Bayreuther Würdenträgern und Stars von Kunst, Film und Musikindustrie an der Eröffnungszeremonie teil. Mehr als 50 verfügbare lokale Pressekanäle waren zur Hand, um über das weltberühmte Kulturereignis zu berichten.

Vier Stunden vor dem aktuellen Festivalbeginn, bummelten Wagner Fans aus der ganzen Welt gemütlich durch den Park Grüner Hügel in Bayreuth.

Die meisten dieser Fans erhielten Informationsmaterial über Falun Gong und einen von der Weltorganisation zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong (WOIPFG) geschriebenen Spezialbericht. Der Bericht erklärt, wie zwei chinesische Militärärzte Organe von lebenden weiblichen Falun Gong-Praktizierenden raubten, ohne dabei Anästhetika einzusetzen. Diese Gräueltaten wurden von einem Polizeibeamten in der Provinz Liaoning, China, bezeugt.

Die Menschen waren schockiert, als Praktizierende ihnen über diese und andere Menschenrechtsverletzungen berichteten, die in China routinemäßig stattfinden.

Es gibt eine seit langer Zeit bestehende Vorschrift im Park Grüner Hügel: Keine Flyer irgendwelcher Art dürfen an irgendjemanden verteilt werden. Als jedoch die Parkpolizei die Thematik der Flyer der Praktizierenden sah, ließen sie nicht nur eine Ausnahme von der Vorschrift zu, sie gaben den Praktizierenden sogar Hinweise auf den besten Standplatz, um ihr Material zu überreichen.

Eine Anzahl von Fernsehreportern drückte ihre Unterstützung für Falun Gong aus und versprach, ihren Verwandten und Freunden über die Verfolgung zu erzählen.

Ein Reporter sagte, er werde mehreren seiner Freunde, die im medizinischen Bereich arbeiten, sagen, sie sollen sich von irgendwelchen Organen aus China fernhalten, nicht mit den Spezialisten für Organtransplantation aus Festlandchina kollaborieren, ihren Patienten empfehlen, nicht wegen Organtransplantationen nach China zu reisen und definitiv nicht an Trainings von Ärzten aus Festlandchina, wie Organtransplantationen durchgeführt werden, teilzunehmen.

Ein Fernsehreporter bat um einen Stapel Flyer, damit er sie unter seinen Kollegen verteilen kann.

Manche Passanten sagten, dass die böse und unmenschliche Natur des chinesischen Regimes sehr bestürzend sei und unmöglich zu begreifen. Viele Menschen lobten die Bemühungen der Praktizierenden, die Verbrechen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) der Welt zu enthüllen. „Sie tun das Richtige in dieser speziellen Angelegenheit“, sagte eine Dame. „Ich habe Ihren Menschenrechtsbericht gelesen“, rief ein Mann aus der Entfernung zu „und ich werde ihn bestimmt der deutschen Bundeskanzlerin geben, die heute Abend hier sein wird, ich kenne sie sehr gut!“

Ein Mann entfernte sich von der Mitternachtsdinner Party, nahm einen der Flyer der Praktizierenden und lobte sie. „Ich bewundere wirklich ihr Durchhaltevermögen“, sagte er. „Es ist nun schon 1 Uhr und sie verteilen immer noch Flyer. Was für einen wundervollen Job sie doch machen!“

Zwei Polizeibeamte, deren Aufgabe es ist, die an dem Ereignis teilnehmenden Würdenträger zu schützen, sind mit den Botschaften der Praktizierenden gut vertraut.

„Es ist die richtige Zeit in der Geschichte, die KPCh Verbrechen aufzudecken“, sagte einer der Beamten, nachdem er den Untersuchungsbericht über den gewaltsamen Organraub gelesen hatte. „Ihr seid seit Jahren immer hier gewesen, erzählt den Menschen, was in China passiert. Ihr macht einen hervorragenden Job. Unsere Gesellschaft braucht mehr Menschen, wie euch!“.

Der andere Beamte stimmte zu: „Ja, ihr habt eine gewaltige Menge Mühe auf euch genommen, die Welt über die Verfolgung von Falun Gong zu informieren. Gut gemacht!“

Ein VIP Besucher des Festivals war ein Transplantationschirurg, der erwähnte, dass er regelmäßig China besuche. „Ich werde den Organraubbericht aufmerksam lesen, wenn ich wieder zu Hause bin“, sagte er. Als er hörte, dass ein Veteran Militärarzt berichtete, gesehen zu haben, dass mehr als 60.000 freiwillige Organspendenformulare die gleiche handgeschriebene Unterschrift tragen, war er über die böse und ihr zugrunde liegenden Natur der KPCh schockiert.

Gegen 3 Uhr endete das Festival offiziell. Als die Praktizierenden ihre Sachen zusammenpackten, um nach Hause zu gehen, bat das diensthabende Sicherheitspersonal die Praktizierenden um einige Informationsflyer zum Lesen.

Texte und Informationen von dieser Website können mit Quellenangabe grundsätzlich weiterverwendet werden.