Veröffentlicht in de.clearharmony.net am: Donnerstag, 29. Oktober 2009      
Hr. Zhang Weijin seit zwei Jahren vermisst, nachdem er wegen brutaler Folter unter geistiger Behinderung litt
Korrespondent aus der Provinz Hebei

Name: Zhang Weijin (张维进)
Geschlecht: männlich
Geburtstag: 12. März 1964
Adresse: Unbekannt
Beruf: Leiter der Kulturabteilung, Kulturamt Landkreis Changli, ehrenamtlicher Kurator des Kreismuseums
Datum der letzten Festnahme: 17. Dezember 2007
Zuletzt inhaftiert in der: Polizeistation Xinji, Landkreis Changli (昌黎县新集镇派出所)
Stadt: Qinhuangdao Stadt
Provinz: Hebei
Erlittene Verfolgung: Elektroschock, Schlafentzug, Zwangsarbeit, Verprügelung, Gefängnis, Einzelhaft, Folter, physische Beschränkung, Inhaftierung;

Vor seiner Verhaftung war der Falun Dafa-Praktizierende, Hr. Zhang Weijin, Leiter der Kulturabteilung im Kulturamt des Landkreises Changli, Stadt Qinhuangdao, Provinz Hebei. Hr. Zhang erlitt brutale Folter, die geistige Behinderung auslöste und wird seit zwei Jahren vermisst. Während dieser Zeit haben Behörden, wie das Büro 610, das Büro für Öffentliche Sicherheit und die Polizeistation, die 80 Jahre alte Mutter schikaniert.

Hr. Zhang wurde im Alter von 17 Jahren zu einem Pilotentraining der Luftwaffe zugelassen. Vier Jahre später wurde er entlassen und an die Bildungsbehörde des Landkreises Changli versetzt, arbeitete dann bei der Bildungsbehörde im Landkreis Changli. Er war Leiter der Kulturabteilung und ehrenamtlicher Kurator des Kreismuseums.

Vier Jahre Haft im Gefängnis Shijiazhuang

Als die KPCh (Kommunistische Partei Chinas) am 20. Juli 1999 mit der Verfolgung von Falun Gong anfing, ging er nach Peking, um zu appellieren. Deswegen wurde er zu Zwangsarbeit verurteilt. Zuerst war er im Tangshan Zwangsarbeitslager (bekannt als Nanpu), wurde dann für vier Jahre in das Shijiazhuang Gefängnis verlegt. Während dieser Dauer wurde ihm für sieben Tage und Nächte der Schlaf entzogen, er wurde in eine kleine Zelle und in Einzelhaft gesperrt, usw. Sein Fußknöchel wurde mit einem Holzbrett geschlagen und er wurde mit einem Ledergürtel ausgepeitscht.

Als er die Misshandlungen nicht mehr ertragen konnte, schlug er seinen Kopf gegen einen Heizkörper, verletzte sich dabei am Kopf und verlor sein Bewusstsein. Die Obrigkeiten nähten den Schnitt zu, ohne die Wunde zu desinfizieren. Hr. Zhang wurde auch zur Verrichtung von Schwerarbeit gezwungen, während er 15 kg schwere Fesseln trug. Er wurde periodisch von Insassen verprügelt, die angewiesen waren, ihn zu beobachten.

Beamte vom Büro 610 steckten ihn für über ein Jahr in ein Gehirnwäschezentrum

Nach Ablauf seiner Strafzeit im Zwangsarbeitslager, wurde er in seine Heimatstadt zurückgebracht und für eineinhalb Jahre in das Gehirnwäschezentrum des Landkreises Changli gesteckt, um ihn daran zu hindern, noch einmal nach Peking zu gehen. Als er im Gehirnwäschezentrum die Übungen machte, nahmen die Aufseher die Füße einer Holzbank, um ihn auf den Rücken zu schlagen. Er wurde auch auf einen Eisenstuhl gebunden und an sehr kalten Tagen übergoss man seinen Kopf mit kaltem Wasser. Als er vom Gehirnwäschezentrum heimkam, konnte er wegen einer rechtsseitig erlittenen Hüftverletzung kaum noch gehen.

Folter im Baoding Zwangsarbeitslager

Zwei Monate später ging Hr. Zhang erneut nach Peking. Er wurde festgenommen und in den Landkreis Changli zurückgebracht und einen Monat in der Gefängnisanstalt für den Landkreis Changli eingesperrt. Er weigerte sich die Gefängisbekanntmachung zu unterschreiben. Später brachte ihn Personal des Büros 610 und der Domestiksicherheitsabteilung in das Baoding Zwangsarbeitslager.

Im Baoding Zwangsarbeitslager wurde Hr. Zhang bei zahlreichen Gelegenheiten gefoltert. Die Wächter Zhang Zhanqiang, Liu Qingyong und Wang Lei schockten ihn mit Elektrostöcken an den Innenseiten der Oberschenkel, an der Magengegend, an Rücken und Armen und am restlichen Körper. Wenn sie erschöpft waren, wiesen sie Insassen an, die Folter fortzusetzen.

Die Wächter waren sich nicht sicher, dass er völlig „umerzogen“ ist und so beobachteten sie ihn streng, erlaubten ihm nicht, die Treppe hoch oder nach draußen zu gehen. Er büßte erheblich an Gewicht ein und war abgemagert.

Aufgrund der langandauernden mentalen und physischen Folter, erlitt Hr. Zhang Verletzungen am ganzen Körper. Seine Beine waren so geschwollen, dass er kaum noch gehen konnte. Am Ende war er geistig behindert und konnte sich selbst nicht mehr versorgen.

Gefängnisbeamte entdeckten eine 2 – 3 mm große eiternde Beule unter seinem rechten Arm, die ihm große Schmerzen bereitete. Er konnte nicht länger Schwerarbeit verrichten und so zwangen ihn die Wächter, über lange Zeit hinweg, zu stehen. Im April 2007 wurde er wegen medizinischer Belange gegen Kaution entlassen.

Am 17. Dezember 2007 wurde er erneut in der Polizeistation Xinji im Landkreis Changli eingesperrt. Gegen 2 Uhr nachts ging er nach Hause. Er zog sich Winterkleidung an, verließ nach dem Frühstück die Wohnung und ist seitdem nicht mehr gesehen worden.


Chinesische Version unter:
http://www.minghui.org/mh/articles/2009/9/19/208606.html





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