Veröffentlicht in de.clearharmony.net am: Dienstag, 27. Oktober 2009      
Nur durch Kultivierung wahrer Güte kann man mehr Menschen erretten
Von Jing Xin, einer Praktizierenden in der Provinz Hebei

Was ist wahre Güte? Ich denke die Güte in den Herzen gewöhnlicher Menschen und jene in den Augen Kultivierender, sind völlig verschieden. Ich möchte ein Beispiel nennen, um zu erklären, warum das so ist.

Einmal tauschte ich mich mit einer anderen Praktizierenden über Korrekturen in den Falun Dafa Büchern aus. Als diese Praktizierende hörte, dass ich schon eine ganze Menge von Exemplaren des Zhuan Falun korrigiert habe, fragte sie, warum ich so viele korrigiert habe. Ich sagte zu ihr: „Ich tue das für Seniorpraktizierende mit keiner oder wenig Bildung oder für Praktizierende, deren familiäres Umfeld nicht so gut ist. Sie haben Schwierigkeiten bei der Ausführung dieser Aufgabe und wir sollten ihnen zur Hand gehen.“ Sie sagte zu mir: „Sie können sich um sich selbst kümmern. Du solltest das nicht für sie übernehmen, sonst demonstrierst du keine wahre Güte. Du hast ihnen nicht geholfen, sich wirklich zu erhöhen, weil der Korrekturprozess auch ein Prozess der Kultivierung ist.“ Als ich hörte, was sie sagte, war ich schockiert. Ich begriff, dass ich etwas Falsches gemacht habe, doch ich wollte das nicht zugeben.

Später schaute ich nach innen und erkannte dann, dass ich meine Sentimentalität, anderen Mitpraktizierenden zu helfen, benutzte und es einfach um des Tunswillen, tat, anstatt ein klares Verständnis über den Zweck der Vornahme von Korrekturen zu haben. Nicht nur, dass Mitpraktizierende sich nicht erhöhen, erhöhte ich mich selbst auch nicht. Dieser Eigensinn war darauf zurückzuführen, dass ich das Fa nicht gut gelernt hatte und mir über die Fa-Prinzipien nicht klar war. Nur wahres Erhöhen im Fa ermöglicht, wirklich an andere zu denken und nur das ist wirkliches Gütig-zu-anderen-Sein.

Vor etwa fünf Jahren sagte eine Praktizierende zu mir: “Du kümmerst dich immer um alles, dieses und jenes.“ Damals dachte ich nicht darüber nach, was sie meinte und nahm mir ihre Worte auch nicht zu Herzen. Ich hatte immer das Gefühl, ich sei sehr leidenschaftlich, feurig und denke an andere. Eine Praktizierende sollte am Fa messen, was sie tun soll und was nicht, eher als an der eigenen Lust, Leidenschaft. Dies ist die wahre Unterscheidung von wirklichem Gütigsein.

Seit meiner Kindheit war ich ein sehr liebenswürdiger und gehorsamer Mensch. In den Augen anderer Menschen bin ich jemand, die ehrlich, warmherzig und tolerant ist und die immer ihr Wort hält. Doch ich wurde ganz leicht wütend, was bewirkte, dass ich viele Krankheiten entwickelte und eine Menge Medikamente einnahm. Ich konnte kein gutes Leben führen, da ich die meiste Zeit Schmerzen hatte und deprimiert war. Spät im Jahre 1996 fing ich an, Falun Gong zu praktizieren und nicht nur, dass sich mein Gesundheitszustand verbesserte, auch mein Charakter veränderte sich zum Besseren. Als sie meine Veränderungen bemerkten, unterstützten alle meine Familienangehörigen Dafa. Dies machte es sehr leicht, meiner Familie und meinen Freunden die Wahrheit über Falun Gong zu erklären und dadurch begannen viele Menschen Dafa zu praktizieren und auch andere erfuhren die Wahrheit.

Durch das Lernen des Fa begriff ich, dass sich einige meiner Eigensinne in der Kindheit ausbildeten und bis ins Erwachsenenalter andauerten und so tiefverwurzelte Anschauungen wurden. Diese Eigensinne schaden einem nicht nur selbst, sondern auch anderen und so berichtige ich mich laufend in meiner Kultivierung. Trotzdem kommen diese tiefverwurzelten Anschauungen von Zeit zu Zeit zum Vorschein. In meiner künftigen Kultivierung will ich das Fa von ganzem Herzen lernen und mich weiterhin korrigieren. Bei der Erhöhung meiner Xinxing (Charakter, Herz- und Geistnatur) werde ich die Arrangements der alten Mächte in jedem meiner Gedanken verneinen, den mir vom Lehrer arrangierten Weg gehen und die begrenzte, vor mir liegende Zeit nutzen, um Menschen mit Schicksalsverbindung zu erretten!

Ich las etwas in der Minghui Wochenzeitung: „Ein Praktizierender kooperierte, während er ausrief ‚Falun Dafa ist großartig’, nicht mit dem Bösen, sondern er erklärte die Wahrheit, errettete Lebewesen, forschte nach seien Lücken, eliminierte menschliche Eigensinne, verneint völlig die Arrangements der alten Mächte und brach mit aufrichtigen Gedanken aus der Höhle des Bösen aus." Ich hatte immer das Gefühl, dass ich weitab von dem aufrichtigen Zustand einer Praktizierenden bin – ich konnte das nicht. Später fand ich heraus, es kam daher, weil ich Angst hatte und egoistisch war. Mit diesen menschlichen Eigensinnen kann man kein Mitgefühl entwickeln und ohne Mitgefühl kann man nicht zu wahrer Güte kommen.

In „Aufwachen“ sagte der Lehrer: „Ich habe immer wieder überlegt, was die Lernenden noch machen können, die bis heute immer noch nicht vernünftig geworden sind. Viel Karma kann ich für euch beseitigen. Allerdings müsst ihr selbst dafür geradestehen, wofür ihr geradestehen müsst. Das kann ein anderer oder der Meister nicht für euch machen. Die Gesinnungen, die beseitigt werden müssen, und die Pässe, die überwunden werden müssen, müsst ihr auf jeden Fall selbst beseitigen und überwinden.“

Durch den Vortrag des Lehrers spürte ich wirklich, dass an den Lehrer und Dafa zu glauben, dem vom Lehrer arrangierten Weg zu folgen und auf den Lehrer zu hören, etwas ist, was wir tun sollten. Nur wenn wir dies tun, können wir wahre Güte erreichen, das gut machen, was der Lehrer von uns erwartet und dem Lehrer folgen, um nach Hause zurückzukehren, wenn wir Vollendung erlangen.






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Englisch: http://www.clearharmony.net/articles/200910/50934.html



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