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Deutschland: Kunstausstellung „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ in Schwetzingen
Am Samstag, 12. September 2009 fand in Schwetzingen unter dem Thema „Kirchen in derselben Welt“, eine Kirchenöffnungsveranstaltung statt (Kirchenöffnungsveranstaltungen sind unterschiedliche, in Kirchen abgehaltene und für die Öffentlichkeit zugängliche Gemeindeveranstaltungen). Die Eröffnungszeremonie für die Kunstausstellung "Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht" war das Hauptereignis der abendlichen Aktivität. Der Vorsitzende des Menschenrechtsvereins Ars Honesta (Der lateinische Name des Vereins bedeutet „Edle Kunst“), Hr. Volker Dietz, sagte in seiner Eröffnungsansprache zur Kunstausstellung: „Diese Ausstellung bringt den Anspruch jener, die unter einer schrecklichen Verfolgung gelitten haben, klar zum Ausdruck. Millionen von Falun Gong-Praktizierenden haben unter Verfolgung gelitten, einfach weil sie nicht gegen ihr eigenes Gewissen handeln wollen. Die an dieser Kunstausstellung beteiligten Künstler sind unter ihnen. “Pater Thilo Muller sagte in seiner Eröffnungsansprache: „Der unnachgiebige Geist – "Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht" – sollte Menschen zum Nachdenken inspirieren. “Bei der Eröffnungszeremonie sang der Tenor Michael Hackmayer, Schuberts Klassiker ‚An die Musik’. Fr. Tang aus China bot ein Stück auf der chinesischen Harfe dar. Zum Gedenken jener Falun Gong-Praktizierenden, die in China der Verfolgung ausgesetzt waren, sang sie das folgende Lied in chinesischer Sprache: Wir vermissen Euch – Ein Tribut an Mitpraktizierende in China – Zehntausend Schichten Berge, Aus weiter Ferne kennen wir die schwierige Situation unserer Mitpraktizierenden, Unter Gefahren hat Euer fester Wille niemals gewankt. Frostiger Nordwind, Kaltes, eisernes Gefängnis, Unter aufrichtigen Gedanken überwandet ihr Hunderte Schwierigkeiten, Die göttlichen Geschichten sollen sich in der Menschenwelt verbreiten. Die internationale Kunstausstellung “Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht” stellte eingangs eine Gruppe Ölgemälde unter der Thematik “Die Schönheit von Kultivierung“ vor. Hr. Volker Dietz als Ausstellungsführer, erläuterte den Besuchern, was Kultivierungspraktik bedeutet. Er sagte, für westliche Menschen mag dieser Begriff etwas fremdartig klingen, doch in China hat er eine glorreiche Tradition. Er sprach die zwei chinesischen Schriftzeichen für „Kultivierungspraktik“ aus und erläuterte, dass die wörtliche Übersetzung des chinesischen Wortes „Kultivierung“, „Wiederherstellung“ oder „Ausbessern“ ist und „Praktik“, „Vergüten“ oder „Veredeln“ bedeutet. Kultivierungspraktik hat viele religiöse Formen und Methoden und auch nichtreligiöse Formen. Falun Dafa fasst die Essenz von Kultivierung in drei Worten zusammen – "Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht". Das zweite Thema der Ausstellung war „Kompromissloser Mut“. Dieses Thema reflektiert den unerschütterlichen Glauben der Falun Gong-Praktizierenden unter der brutalen Verfolgung. Ölgemälde wie „Obdachlos“, „Eine Tragödie in China“ und „Psychische Misshandlung“ bilden Details der Verfolgung ab. Das Ölgemälde „Rote Mauer“ porträtiert den Kollaps des chinesischen kommunistischen Regimes und die große Austrittswelle aus der KPCh (Kommunistische Partei Chinas) und den angegliederten Organisationen in China. Das Ölgemälde „Psychische Misshandlung“ stellt dar, wie das chinesische kommunistische Regime, die nationalen Medien einsetzt, um Propaganda und Lügen zu verbreiten, um die öffentliche Meinung zu manipulieren und zu Hass gegen Falun Gong aufzustacheln. Mit der Behauptung, sie seien “Geisteskranke”, sperren KPCh Beamte gesunde Praktizierende in psychiatrische Kliniken und foltern sie mit nervenschädigenden Drogen. In dem Gemälde injiziert ein Polizist einem Falun Gong-Praktizierenden, der sich weigert, seinen Glauben aufzugeben, eine giftige Droge. Diese Droge würde bei normalen Menschen Sprachstörungen und Gliederlähmungen auslösen. Sie könnte sogar zum Tod führen. Das Schlussthema der Ausstellung ist “Gerechtigkeit wird obsiegen“. Es erläutert die Prinzipien, dass gute oder schlechte Taten dementsprechend vergolten werden. Den Äußerungen der Menschen war klar zu entnehmen, dass sie von der Kunstausstellung bewegt waren. Viele Menschen sagten, sie seien tief ergriffen gewesen. Später kam auch Pater Wolfgang Gaber, um sich die Kunstwerke anzusehen. Er war offensichtlich bewegt und schrieb in das Besucherbuch: „Die Kunstausstellung im Melanchthonhaus hat uns alle hellwach gemacht. Wie könnten wir eine solch blutige Schmähung der Menschenrechte ignorieren? ... Ein anderer Besucher schrieb in das Besucherbuch: „Diese Gemälde helfen uns, nüchtern, ernsthaft zu sein. Ich bin tief beeindruckt. Ihre Eindrücke werden viel tiefgründiger sein, als die brisante Propaganda der modernen Medien." Während des Abends kamen laufend Besucher von anderen Kirchen, um die Kunstausstellung anzuschauen. Sie waren alle beeindruckt und von ihr bewegt. Viele Menschen drückten ihren Dank aus, für die Gelegenheit, mehr über Falun Dafa und die Verfolgung zu erfahren.
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