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Falun Dafa Informationszentrum Deutschland: China: Falun Dafa-Praktizierender wurde innerhalb von wenigen Tagen in Haft getötet
PRESSEMITTEILUNG 20. August 2009 Berlin (FDI) – Wie das Falun Dafa-Informationszentrum erfuhr, starb ein Mann mittleren Alters in Nordostchina nur 16 Tage nach seiner Verhaftung durch Sicherheitsbeamte. Er hatte in einem Einkaufszentrum mit Passanten über die Verfolgung von Falun Gong gesprochen. Der 45-jährige Yang Guiquan war am 5. Juli 2009 in kritischem Zustand mit Blutergüssen und Narben von Elektroschock-Knüppeln in ein örtliches Krankenhaus gebracht worden. Bei seiner Einlieferung stellten die Ärzte seinen Tod fest. „Dieser unschuldige Mann wurde aufgrund der allgegenwärtigen Überwachung Andersdenkender festgenommen und kam 16 Tage später durch die Foltermethoden derjenigen ums Leben, die im Namen des Gesetzes sein Leben schützen sollten. Dieser Vorfall zeigt, wie hoch gefährdet die Millionen Falun Dafa-Praktizierenden im heutigen kommunistischen China sind!“, sagt die Sprecherin des Falun Dafa-Informationszentrums, Waltraud Ng. Brutale Kampagne Folter und Tod Aufgrund der Folter befand sich Herr Yang am 5. Juli 2009 in einem kritischen Gesundheitszustand. Zuerst brachte man ihn in das Krankenhaus für öffentliche Sicherheit und dann ins Untersuchungsgefängniszentrum. Einige Stunden später wurde er in das allgemeine Krankenhaus der Bergbaugesellschaft der Stadt Fuxin verlegt. Dort konnten die Ärzte nur noch feststellen, dass es bereits vor der Einlieferung von Herrn Yang zu einem Atem- und Herzstillstand gekommen sein musste. Sein Tod war etwa gegen 15 Uhr eingetreten. Gegen 20 Uhr wurde die Familie von der Polizei über den Todesfall informiert. Chinesischen Quellen zufolge wies der Körper des Toten Blutergüsse an Rücken und Kopf auf, an den Beinen zeigten sich Spuren von Schlägen und an den Innenseiten der Oberschenkel fanden sich Marken von Elektroschocks. Von 3.292 Falun Dafa-Praktizierenden ist dokumentiert, dass sie in China aufgrund von Verfolgung durch die Behörden verstarben. Die Provinz Liaoning ist eine der gefährlichsten für Falun Gong-Praktizierende. Dort starben seit 1999 erwiesenermaßen mindestens 396 aufgrund von Misshandlung. Das Falun Dafa-Informationszentrum bittet dringend die internationale Presse, die Provinz Liaoning zu besuchen und an Ort und Stelle die Umstände von Yangs Tod zu untersuchen. Zusätzliche Einzelheiten: Waltraud Ng Tel.: 06201-15672, Mobil: 0173-3135532; Andrea Fischer Tel.: 030-7523594, Mobil: 0160-95012757 Internet: www.faluninfo.de; Email: pm@faluninfo.de Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle buddhistische Kultivierungsschule, die ursprünglich aus China stammt und in mehr als 70 Staaten der Welt praktiziert wird. Neben den körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt, die seit Tausenden von Jahren in der chinesischen Kultur verwurzelt sind. Seit dem 20. Juli 1999 unterliegt Falun Dafa in China einer irrationalen Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatspräsidenten Jiang Zemin initiiert wurde. Hunderttausende wurden seit dem Juli 1999 festgenommen, über 100.000 Praktizierende, möglicherweise aber wesentlich mehr, zu häufig jahrelangem Arbeitslager verurteilt, in der Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Die Verfolgung in China umfasst alle Lebensbereiche: sie führt zum Verlust von Arbeitsplatz und Wohnung, schließt Schüler und Studenten von der Ausbildung aus, zwingt Frauen zur Abtreibung und Ehepaare zur Scheidung. Dem Falun Dafa Informationszentrum liegen bis heute Informationen von über 3.050 Todesfällen vor, zu denen es durch Folter in Polizeistationen und Arbeitslagern kam. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen.
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