Veröffentlicht in de.clearharmony.net am: Freitag, 31. Juli 2009      
Deutschland/München: Menschen unterstützen die Bemühungen der Praktizierenden, der zehn Jahre andauernden Verfolgung von Falun Gong entgegen zu wirken
Von Praktizierenden in Deutschland

Am 18. Juli 2009 veranstalteten Falun Gong-Praktizierende in München einen Marsch und eine Kundgebung. Das Thema war: „Löst die KPCh auf und stoppt die Verfolgung“.

Obwohl es regnete, fand der Marsch, wie geplant, statt. Das Europäische Himmelreichorchester, die Tianguo Band, führte den Umzug an. Der Marsch zog die Aufmerksamkeit vieler Passanten und Anwohner an, die stehen blieben und zusahen. Einige Anwohner schlossen sich dem Umzug an und gingen bis zum Ende des Marsches mit.

Der Umzug durch die belebte Innenstad

Der Repräsentant der Internationalen Menschenrechtsorganisation hielt eine Rede im Regen

Darbietung des Europäischen Himmelreichorchesters auf dem Platz der Nationaloper

„Als ich in einen Laden eintrat, hörte ich Musik und erblickte den Umzug. Ich blieb stehen und sah zu. Als ich die Banner sah, wusste ich, dass es Falun Gong-Praktizierende sind, die im Regen marschieren. Ich schloss mich dem Umzug sofort an und hielt zusammen mit einer Chinesin ein Banner. Wir marschierten bis zum Ende mit“, sagte Juliane, in vom einstündigen Regen durchnässten Kleidern.

Vor drei Jahren sah Juliane zufällig die Veranstaltung der Praktizierenden auf dem Platz. Sie war damals schockiert, als sie von den Grausamkeiten der KPCh (Kommunistische Partei Chinas) bezüglich Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden hörte. Als eine medizinisch Tätige, brach sie in Tränen aus. Sie unterschrieb die Petition. Selbst heute noch konnte sie ihre Tränen nicht zurückhalten, als sie über den Organraub der KPCh sprachen.

Bei ihrer Teilnahme an dem Marsch wurde Juliane völlig durchnässt. Sie schleppte auf dem ganzen Marsch auch drei Pakete Bücher mit sich. Sie sagte: „Kein Problem. Im Vergleich zu den Leiden der Falun Gong-Praktizierenden in China, ist diese Unbequemlichkeit nicht der Rede wert. Ich nahm an dem Marsch teil, um meine Verantwortung für die Unterstützung der Gerechtigkeit zu erfüllen. Ich hoffe, das chinesische Volk kann den Mut aufbringen und wagen, gegen das böse KPCh Regime zu protestieren, bis zu dessen Ende.“

Bevor sie wegging, nahm Juliane einige Flyer und Zeitungen mit. „Ich werde diese Informationen meinen Bekannten geben. Wenn diese nicht ausreichen, werde ich Kopien machen, damit noch mehr Menschen die Fakten erfahren.“

Eine andere Anwohnerin, Nadir, unterstützte den Marsch ebenfalls. Als sie die Thematik des Marsches verstand, sagte sie: „Großartig! Schließlich habe ich es herausgefunden. Ich unterstütze euch total. Die KPCh hat so viele Menschen getötet. Wie können Mörder qualifiziert sein und ein Recht haben, zu herrschen?“

Dr. Fei Liangying von der Demokratischen China Föderation reiste von Nürnberg an, um an der Veranstaltung teilzunehmen. Dr. Fei und ein Repräsentant der Internationalen Menschrechtsvereinigung sprachen auf der Kundgebung, um die Bemühungen der Praktizierenden zu unterstützen, sich der Verfolgung zu widersetzen.

Der Marsch ging über drei Kilometer und dauerte eine Stunde. Chinesische Touristen entlang des Marschweges, nahmen Fotos auf.





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