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Prager Täglicher Beobachter: Ausstellung der chinesischen Falun Gong Bewegung in Prag eröffnet
20. Juli 2009 Am Samstag wurde auf dem Wenzelplatz im Stadtzentrum von Prag, Tschechien, eine Ausstellung über die chinesische spirituelle Bewegung Falun Gong innerhalb einer Serie von Veranstaltungen zum Gedenken des zehnten Jahrestages der Verfolgung von Falun Gong in China eröffnet. Die Protestveranstaltung wird am Montag, 20. Juli zu Ende gehen. Nämlich dann sind zehn Jahre vorüber, seitdem die Bewegung vom chinesischen kommunistischen Regime verboten wurde. Menschen können auf dem Wenzelplatz zur Erinnerung an die Falun Gong Opfer der Verfolgung eine Kerze anzünden und eine Botschaft schreiben, welche die Organisatoren später der chinesischen Botschaft in Prag übergeben werden. Die Falun Gong Bewegung, mit buddhistischen und taoistischen Wurzeln, auf körperlichen und geistigen Übungen beruhend, entstand in den frühen 1990er Jahren und hat seitdem auf der ganzen Welt Millionen Anhänger angezogen. In China, dem Ursprungsland von Falun Gong, werden dessen Anhänger massiv verfolgt. Nach den Quellen von Falun Gong sind über 3000 Anhänger zu Tode geschlagen oder gefoltert worden und Tausende andere wurden in Arbeitslager eingewiesen. Die Ausstellung auf dem Wenzelplatz erzählt den Menschen mehrere Geschichten von Menschen, die bei den Repressionen gegen Falun Gong gestorben sind. Es wurde berichtet, dass inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden gegen deren Willen, Organe für kommerzielle Transplantationen entnommen wurden. Tschechische Befürworter von Falun Gong sagen, es sei nicht ganz klar, warum die chinesischen Kommunistenrepräsentanten sich so sehr gegen die Bewegung stellen. „Anfangs haben sogar viele Kommunisten die Falun Gong Übungen praktiziert. Manche von ihnen erholten sich dadurch von ihren lang andauernden Krankheiten“, erzählte eines der tschechischen Bewegungsmitglieder der CTK. In den 1990er Jahren zog die Bewegung in China Millionen von Anhängern an und dementsprechend begannen wahrscheinlich die kommunistischen Herrscher ihren Einfluss zu fürchten. Im Jahre 1999 wurde Falun Gong in China nach einer friedlichen Demonstration von 10.000 seiner Anhänger in Peking geächtet. Von da an wurden seine Anhänger am Arbeitsplatz gefeuert, verhaftet, eingesperrt und gefoltert. Die Staatsobrigkeiten versuchen die Bewegung mit allen möglichen Mitteln zu unterdrücken, verbrennen ihre Bücher und CDs und blockieren deren Webseite.
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